M530 Bremskolben vorn

      M530 Bremskolben vorn

      Hallo, wer von Euch alten Hasen kann helfen;
      jetzt habe ich zwar den TÜV bis 4/2018 geschafft, aber wie schon von meiner Abnahmewerkstatt vermutet, hängen ab und zu die Bremskolben, weil nach Wechsel der Beläge nunmehr ein Bereich mit kleinen Rostlöchern die Dichtung berührt und damit automatische den Rückzug des Kolbens verhindert. Die habe ich jetzt nach gründlicher Reinigung, Wiedereinbau und Probefahrt bestätigt bekommen, so dass kein Weg mehr an neuen Kolben vorbeiführt. Metara60 hat mir schon mit Tips für Fiat Produkte einen Hinweis gegeben. Allerdings fehlt mir jemand, der die Kolben mit 48mm Durchmesser (Dichtfläche 40 mm lang und 50 mm Gesamtlänge) vom Fiat 214 Spider/Coupe abdreht auf 30 mm Länge für die Dichtfläche und 40 mm Gesamtlänge. Alle Anfragen/Suchen für neue 40 mm lange Kolben an die bekannten Nachfolger des Herstellers Lockheed für seine "Hydrokits 431137 und -38" (Bosch, ATE-Conti, Bendix-Jurid, Knorr-Bendix) blieben ohne Erfolg ebenso wie bei Teilehändlern die noch Alt-Fiat-Teile liefern. ?(
      In den Branchenbüchern dieser Gegend war keine Firma/Werkstatt zu finden, die Überholungen oder Neufertigung anbietet, so dass ich den M530 endlich wieder auf die Räder stellen kann.
      Danke im Voraus für jeden noch so kleinen Tip, Eckhard. :)
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      530-Oldie schrieb:

      ... weil nach Wechsel der Beläge nunmehr ein Bereich mit kleinen Rostlöchern die Dichtung berührt und damit automatische den Rückzug des Kolbens verhindert. ...

      Bist Du Dir sicher, dass das die Ursache sein soll?

      Normalerweise sollte die elastische Verformung der Dichtung schon zum Lösen der Bremse reichen, d.h. die Dichtung federt leicht zurück und das reicht schon zum Enlasten der Bremse ohne dass der Kolben in der Dichtung gleitet. Gleiten muss der Kolben in der Dichtung nur allmählich entsprechend dem Belagverschleiß (und natürlich beim Ersetzen der Beläge).

      War der Kolben denn ohne Dichtung in alle Positionen leichtgängig? Nicht dass der Kolben im Gehäuse klemmt.

      Und falls der Fehler auf beiden Seiten immer gleichzeitig auftreten sollte, spricht einiges dafür, dass der Hauptbremszylinder den Druck nicht komplett freigibt.

      PS: Wieso eigentlich jetzt TÜV bis 4/2018? Es wird doch nicht mehr rückdatiert. Oder warst Du schon zum ersten Anlauf im April dort?
      Hallo MM16_Franken,
      danke für Deine Nachfrage, die ich zum Anlass genommen habe mit meinem Meister die Sache noch einmal zu diskutieren.
      Die Fehlerbeschreibung des Meisters hat schon zugetroffen, d.h. die Kolben waren am vorderen Dichtflächenrand korrodiert und beim Reindrücken musste erst ein Losbrechmoment überwunden werden. Dazu kam, dass der Dichtring ziemlich fest in der Nut saß und (evtl eingetrocknete Bremskolbenpaste ?) mit grauen Flecken bedeckt war, die man nur mühsam mit dem Fingernagel abkratzen konnte und der Dichtring fühlte sich hart an. Da das Klemmen aber auch nach dem Säubern von Kolben und Nut auch mit frischer Dichtung wieder häufig auftrat (ein leichter Hammerschlag auf das Zangengehäuse löste es sofort), habe ich den Kolben auch noch auf weitere Macken untersucht. Hier könnte auch ein Verkanten des Kolbens zusätzlich zum Klemmen beigetragen haben, da die Auflagefläche des Stempels auf dem Bremsbelag innen nicht parallel zum Kolbenboden ist, und zwar um 1 mm schräg zuläuft. Es könnt also auch bei Druck - wenn der Stempel fest auf den Belag gedrückt wird- der Kolben in seinem Toleranzbereich der Passung um diese ca. 1 mm verkantet werden. wodurch die Klemm-/Rückholwirkung der Dichtung beeinträchtigt wird. Evtl. Rillen/Stufen im Alugehäuse, die den Kolben stoppen könnten, habe ich nicht gefunden aber die Reibung könnte erhöht sein. Der rechte Sattelkolben hat diese Auflageschräge nicht und hat nach dem Reinigen bis jetzt kaum noch geklemmt, d.h. ein gleichzeitiges Klemmen rechts und links oder hinten und vorn ist nicht feststellbar. Damit muss der Hauptzylinder warten, bis die Zangen überholt sind.
      Aber: unabhängig davon, ob evtl. noch unbekannte Ursachen vorhanden sind: beim Überholen der Zangen möchte ich keine Kolben mit Rostnarben wieder einbauen.
      Also: das Problem bleibt woher 40 mm lange 48er Kolben nehmen oder wo aus Fiat 124er Kolben abdrehen lassen ?
      Gruß Eckhard
      Zum PS: der Meister hat es bemerkt, den Prüfer haben nur die Bremswerte interessiert und die sind O.K. (nur zu lange ! ;) )
      Hallo Eckhard,
      wir hatten das Thema schon mal im letzten Jahr, wohl am Murena
      aber vielleicht hilft es... ist wohl die Hinterradbremse -
      vorne ist es noch etwas einfacher..
      Peter
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      Hallo Eckhard

      Vielleicht gibt es ja noch einfachere Lösungen. Als Simon noch Teile zum 530 hatte, bot er auch die vorderen Bremskolben an; auch Nachfertigungen in rostfreiem Stahl. Ich hatte zudem den Verdacht, dass die Kolben gleich sind wie beim Murena, bin der Sache aber nie nachgegangen.

      Im Webshop bei Simon gibt es die Kolben für den Murena unter der Nummer 13004A für 44 Euro.

      Variante 1: Simon anrufen und fragen, ob die Kolben gleich sind oder ob Murena-Kolben im 530 funktionieren
      Varainte 2: Hier im Forum liefert jemand die Daten des Murenakolben und wir finden das auf diese Weise raus

      Dann gibt es noch die Variante 3: Wenn schon eine Feinmechaniker-Werkstätte bemüht wird, kann diese die Kolben direkt aus einem rostfreiem Rohling drehen. Der Umweg über Fiat-Kolben ist nicht nötig. Die vorderen Kolben haben keine Hinterschnitte, sind also sehr einfach zu drehen.

      Variante 4: aus Variante 3 wird eine Nachfertigungsaktion für rostfreie Kolben hier im Forum und durch die Sammelbestellung wird die ganze Geschichte bezahlbar. Bei einem Preis von 40 Euro pro Kolben bin ich mit 4 Stück dabei.
      Variante 4a: Simon nennt die Bezugsquelle seiner damaligen Nachfertigung.

      Grüsse aus der Schweiz

      Christoph
      Hallo Peter,
      die Sache mit der Bremse hinten hatte ich vor 2 Jahren. Eine habe ich nach der o.a. Methode gerettet, die andere wurde durch einen AT-Sattel von Simon ersetzt. Leider habe ich versäumt alle Bremszylinder in die "Jährliche Fristenarbeit" aufzunehmen. Ab sofort wird das gemacht: Bremszange lösen, 25 mm starkes Holz einlegen und Bremse treten, Manschette entfernen, reinigen und mit ATE Bremszylinderfett einschmieren. Laut meinem Meister ist das Fehlen der Nut am Kolben für die Manschette mit verantwortlich für die Korrosionsanfälligkeit/ schlechte Abdichtung (im Vergleich zum FIAT Kolben).



      Hallo CHristoph,
      ich finde Deine Vorschläge gut und werde erst mal bei Simon nachfragen, wenn er denn überhaupt noch auf M530 Fragen reagiert. Wenn er das Geschäft aufgibt und den kompletten Warenbestand an einen Privatmann veräußert hat (Gerücht?),,,, warum hat er denn die Bezugsquellen/Lieferanten nicht wenigstens dem MCD überlassen?
      Mein Werkstattmeister hat gestern jemanden gefunden, der angeblich die beiden FIAT Kolben auf M530 Format abdrehen kann. Das warte ich für den konkreten Bedarf noch ab, da ich nicht weiß, ob dies evtl inoffiziell in der Mittagspause geschieht.

      Zur Nachfertigung: Da ich beim Suchen mein Problem in den letzten Jahren als nicht existent gesehen habe, vermute ich, dass ihr alle noch bei Simon auf Vorrat zugeschlagen habt und mit Edelstahlkolben fahrt. Deshalb bin ich skeptisch ob genug Bedarf gegeben ist. Ob mein jetziger Helfer eine Neufertigung aus Edelstahl-Stangenware könnte, muß ich erst mal abwarten, da das jetzige Abdrehen auf Matra-Format sehr einfach und auch mit einer alten Drehbank möglich wäre, da der Stempel keine Genauigkeit verlangt.
      Ich bleibe aber dran.

      Grüße Eckhard
      Hallo an alle "Bremskolben-Vorn-Interessierten":

      hier ein wichtiger Nachtrag zu meiner Antwort an CHristof und Peter:

      1) Das es von Simon Edelstahlkolben gegeben habe soll, verweist Herr Simon in den Bereich der Legenden. Es sind -wie auch meist alle anderen Kolben- Stahlkolben, verchromt.
      2) Auch er hat, wie ich, die FIAT Kolben gekauft und zu einer mech. Werkstatt zum Abdrehen gebracht.
      3) Die Umsätze an Kolben seien auch damals schon äußerst gering gewesen.

      ACHTUNG:
      Auf Nachfrage ob er nicht seinen Lieferanten dem MCD nennen könnte, hat er zugesagt, von uns selbst beschaffte Kolben anzunehmen und bei seinem Lieferanten abdrehen zu lassen. Zum Preis hat er sich nicht geäußert, der müsste wohl jeweils vorher erfragt werden.

      Ob unter diesen Umständen noch eine Aktion zur Nachfertigung starten sollte, müssten m.E. die erfahrenen/verantwortlichen Mitglieder entscheiden.

      Gruß Eckhard
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      Hallo Eckhard

      Danke für die Abklärungen. Zu 1): da war der Wunsch anscheinend Vater des Gedankens. Der Kolben hat tatschlich eine Beschichtung die aussieht wie rostfreier Stahl und ist auch magnetisch. (ja, es gibt auch rostfreien Stahl, der magnetisch ist, aber das ist jetzt nicht das Thema)
      Die Masse sind auch unterschiedlich im Vergleich zu einem Originalkolben, den ich vor vielen Jahren über Amicale530 nachverchromen liess.
      Das wäre evtl. auch noch eine Alternative für Dich, braucht aber noch mehr einen Spezialbetrieb.

      Gruss


      CHristoph
      Hallo

      Das müsste gehen. Die originalen Kolben haben 29 oder 30 mm Lauffläche und wie Du schreibst 40 mm Länge.
      Die von Simon nachgefertigten haben 34 mm Lauffläche und 44 mm Länge.

      Damit sind nur noch zwei Fragen offen:
      - weshalb passen die Murena - Kolben nicht ?
      - sind die Opel Kolben erhältlich ? (und funktioniert er auch)

      Letzteres wird Eckhard sicher bald wissen. :)

      Gruss Christoph

      P.S. Für die Statistik: +1 für die Kategorie "sinnvolle Beiträge ohne Streit"
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „CHristoph“ ()

      Hallo, alle "Bremskolbenvorninteressierten"
      leider konnte ich die alte Regel "if it ain't broken don't touch it" bei meiner Bremsanlage nicht anwenden (wegen siehe ganz oben). Nach dem ich am 2.6.auch meinen 2. Bremskolben sauber abgedreht , d.h. nicht nur Dichtfläche 30 mm lang sondern auch 5mm Nut (D=38,5 mm) und vorderen Wulst (D= 42,5 mm, 5 mm lang)... also alles wie beim Fiat 124, nur mit 10 mm kürzerer Dichtfläche geliefert bekommen habe, damit auch die Manschetten richtig halten und abdichten. Das Abdrehen war übrigens eine einmalige Mittagspausenarbeit aus Gefälligkeit für meinen Meister. Dann habe ich voller Eifer alles montiert, um ja noch eine Probefahrt machen und Euch den Erfolg melden zu können. Pustekuchen ! Probefahrt ja... aber negativ. Diesmal genau gefühlt und siehe da, auch rechts wurde es heiß, wenn auch etwas weniger.
      Dank des Tips von MM16-Franken und dem Hinweise des Meisters war also jetzt der HBZ dran. Dabei gleich den ganzen Lagerbock abgebaut, da der Lack abblätterte (Bremsflüssigkeit !). Ja im Hinteren Bereich waren die Scheibe mit Sicherungsring stark verrostet und die letzten ca. 6- 7 mm schon angegeriffen. Den Zylinder habe ich honen können aber mit einer neuen Primär und Sekundärdichtung sieht es mau aus. Bei ATE/Conti haben wir einen alten 22,2 mm HBZ (1-Kreis) gefunden, aber ob die Dichtungen (alte FAG Nummern) noch lieferbar sind, wird noch geprüft. Erst mal mit alten Dichtungen wieder montiert ... zum Testen. Da auch der KGZ ausgebaut werden musste, bisher ohne Zerlegung.. war Entlüftung angesagt. 3 Std (mit Ehefrau am Pedal) ... ohne Erfolg. Nach 2-3 mal vollem Hub anschließend wieder nur Luftgesprudel und Krach im Getriebe. Also, vermutlich auch undicht, ohne dass ich am Innenleben was gemacht hätte.
      Wer mir einen Tip geben kann, welche Maße die Dichtung(en) haben, oder was da passen könnte, auch da bin ich dankbar. Z.Zt. bin ich auf Reisen, würde aber gerne schon was bestellen , wenn bekannt.
      Leicht verzweifelte Grüße, Euer dankbarer 530-Oldie.
      Hallo Eckhard,

      zum Bremsen entlüften habe ich seit über 30 Jahren ein Werkzeug gebaut.
      Es funktioniert perfekt und damit bekommt man immer die alte Brühe raus und das Bremssystem ist immer
      perfekt entlüftet. Mit Pumpen und ein Person an der Bremse ist nur halb perfekt und etwas für den Notfall.

      Der Behälter ist von einem alten Bully, Druck Wasserbehälter für die Scheibenwaschanlage.
      Bremsflüssigkeit in den Behälter, Druck auf das System und das komplette Bremssystem ist in 10 min wie neu. ( 2 Jahres Rhythmus)
      Habe immer noch den Original HBZ + Original Dichtungen - Kupplungsgeber Dichtsatz bis jetzt 3 mal erneuert,
      wird wohl mehr benutzt.

      Grüße aus Hamburg
      Peter
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      530-Oldie schrieb:

      Den Zylinder habe ich honen können aber mit einer neuen Primär und Sekundärdichtung sieht es mau aus. Bei ATE/Conti haben wir einen alten 22,2 mm HBZ (1-Kreis) gefunden, aber ob die Dichtungen (alte FAG Nummern) noch lieferbar sind, wird noch geprüft.


      Hallo Eckhard

      Zuerst eine Klarstellung: der originale HBZ mit Matranummer 1021101 / G50 ist 19 mm. Die Lockheed/DBA - Nummern der Einzelteile sind alle bekannt und das Gummizeugs dazu ist beschaffbar.
      Für einen 22 mm HBZ sieht es dann natürlich anders aus. Da müsste man wissen, woher der kommt, resp. zu welchem Auto der eigentlich gedacht war. Simon hat übrigens auch 22 mm HBZ unter der Nummer 1021101 verkauft. Einen solchen habe ich auch noch, den könnte ich abgebeben.

      Gruss

      Christoph
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      Hallo 530er

      habe heute mal nach 19mm HBZ gegoogelt dabei einen Einkreiszylinder fürnen Käfer Bj 64 mit 19mm und für 22,2 mm gab es auch welche alles unter 20€.
      Könnten die Innereien (Dichtelemente) vielleicht passen??? (ebay=VW Käfer bis BJ 64 Hauptbremszylinder Einkreis 19mm Repro ; Reparatursatz Hauptbremszylinder 22,2 mm Kolbendurchmesser Rep-Satz Dichtsatz)

      Grüsse Oliver
      Hallo Oliver

      Ich bin nun ja nicht gerade ängstlich und habe auch schon zweimal einen Komplettausfall einer Zweikreisanlage erlebt. Aber bei der Einkreisanlage irgendwelche Gummis einzubauen aus deutscher Provenienz, finde ich doch sehr gewagt. Wenigstens sollte man sich im Dunstkreis DBA, Bendix umsehen.

      Gruss

      Christoph
      Hallo,
      beim Peugeot 504, Limousine, gab es in den Jahren 1969ff auch einen HBZ mit einem Durchmesser von 19mm (tw. 20,6mm). Davon könnte vielleicht eine Dichtung passen. Die HBZ gibt es in der Bucht oder bei den einschlägigen Händlern. Zur Entlüftung: Die hat bei meinem MM insbesondere beim Kupplungsgeber mit dem Bremspedalpumpen nie geklappt. Ich habe dann eine etwas andere Methode als Peter gewählt: Ich habe mir einen alten Deckel für den Bremsflüssigkeitsbehälter gekauft (m.W. von VW) und habe ein Autoreifenventil eingebaut. Nun setze ich den Behälter mit einer Fußpumpe unter Druck und entlüfte dann die Bremse. Ab und zu muß man Bremsflüssigkeit in den Behälter nachfüllen und wieder Druck machen. Klappt für meine Ansprüche gut.
      Chris
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      Chris schrieb:

      ... Zur Entlüftung: Die hat bei meinem MM insbesondere beim Kupplungsgeber mit dem Bremspedalpumpen nie geklappt...
      Chris

      Mit Bremspedalpumpen kann man die Kupplung ja auch nicht entlüften.
      Da muss man schon mit dem Kupplungpedal pumpen, aber das hast Du wohl auch gemeint.
      Das geht auch nur bescheiden bei der Kupplung.

      Chris schrieb:

      ... Ich habe mir einen alten Deckel für den Bremsflüssigkeitsbehälter gekauft (m.W. von VW) und habe ein Autoreifenventil eingebaut. Nun setze ich den Behälter mit einer Fußpumpe unter Druck und entlüfte dann die Bremse. Ab und zu muß man Bremsflüssigkeit in den Behälter nachfüllen und wieder Druck machen. ...

      Das habe ich ganz ähnlich gemacht, nur habe ich einfach ein Fahrradventil in den alternativen Deckel eingebaut. Einfach die Fahrradluftpumpe ansetzen und leicht pumpen. Das geht meines Erachtens noch gefühlvoller als mit Autoventil und Fußpumpe.

      Es soll auch schon Leute gegeben haben, die einfach den Werkstattkompressor angeschlossen haben und dann ist der Behälter geplatzt oder der Behälter aus dem HBZ rausgesprungen und alles war mit Bremsflüssigkeit versaut.
      Zitat:
      Es soll auch schon Leute gegeben haben, die einfach den Werkstattkompressor angeschlossen haben und dann ist der Behälter geplatzt oder der Behälter aus dem HBZ rausgesprungen und alles war mit Bremsflüssigkeit versaut.

      Das muss ja ein totaler Depp gewesen sein :)

      Zum Entlüften:

      Den M530 mit Druck zu entlüften funktioniert beschi....

      Ich arbeite immer mit Unterdruck und sauge die Luft aus dem System. Das funzt besser.


      Gruß
      Marcel