Bremse hinten

      Also von Dir hätte ich das jetzt nicht erwartet. ;(
      Es sollte sofort die Zulassung entzogen werden. Und sowas an der Bremse. :rolleyes:
      ABE erloschen, kein Versicherungsschutz, und dann auch die Disserei im Matra Forum. :D
      Das geht gar nicht.... 8o
      Stehen lassen und beim Simon das Originalteil bestellen!
      Und dann feststellen, das sein "Originalteil" genauso aussieht... :love:

      MM16_Franken schrieb:

      Ja, die sind nicht gleich.

      So lange man aber nicht die Innereien (Kolben, Federn etc.) zwischen den beiden Ausführung munter tauscht, ist das aber egal.

      Entscheidend ist der gleiche Zylinderdurchmesser, der Befestigungsflansch zum Bremskraftverstärker und der Betätigungsweg. So lange das übereinstimmt ist alles gut.

      Ich habe nämlich aush so einen mit drei Anschlüssen drin. Jetzt könnt Ihr wegen Originalität über mich herfallen. :rolleyes:

      Heimkehrer schrieb:


      Mach da sofort eine Abdeckung drueber.....wenn das einer sieht =O =O =O

      Ok, hat mal einer eine Originalabdeckung für den HBZ für mich?

      Egon schrieb:

      ...
      Stehen lassen und beim Teilehändler das Originalteil bestellen!
      Und dann feststellen, das sein "Originalteil" genauso aussieht... :love:

      Der war gut.
      Aber vielleicht mutiert das Teil ja zum Originalteil, wenn es vom Teilehändler kommt?

      Edit: Auf Wunsch eines Teilehändlers dessen Name durch Teilehändler ersetzt.

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      Matracat schrieb:

      Einen nicht baugleichen HBZ zu verbauen ist einfach blasphemisch Horst.


      ...und, nur einfach so, auch noch nicht mal erlaubt, denn das führt (rechtlich) zum erlöschen der Betriebserlaubnis.

      (ich kann nix für den erhobenen Finger... ist Berufskrankheit :D)

      LG, Roland
      :thumbsup: Alle sagten: "Das geht nicht!". Dann kam ich, ich wusste das nicht und hab es einfach gemacht... :thumbsup:
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      So eng sehe ich das jetzt nicht.

      Schließlich habe ich den nach der Zuordnung für Matra Murena 1.6 und 2.2 bei einem Händler gekauft.

      Ein TÜV Prüfer hat daran auch noch nichts rumgemäkelt. (Wobei der letzte Prüfer über den Matra Murena meinte: Die waren damals schon schlecht. Meiner hat trotzdem die Plakette bekommen.)

      Also ist das für mich ein Alternativteil. (So etwas ähnliches wie alternative Fakten)
      Ich sehe das auch nicht so eng. Gerade bei sicherheitsrelevanten Teilen bin ich der Meinung, dass eine gut funktionierende Alternative in jedem Fall besser ist als ein altes vergammeltes und nicht mehr richtig funktionierendes oder jeder Zeit vom Ausfall bedrohtes Original-Bauteil.

      Vorschriften sind eine Sache, Verstand ist eine andere Sache.

      Mal ganz davon abgesehen, wird bei der HU kaum einem Prüfer ein Alternativteil beim Murena auffallen. Manche meiner älteren Kollegen kennen den Murena noch aus alten Zeigen, aber die jüngeren (unter 40) haben sowas noch nie gesehen.
      Zu uns in Mannheim auf die Prüfstelle kommen sehr, sehr viele Autos, aber ich habe dort in den letzten 8 Jahren (abgesehen von meinen) nur ein einziges Mal einen Murena gesehen. Und der war eigentlich keiner mehr, denn es war ein "Saier S1" Totalumbau an dem man die Originalteile an 2 Händen hat abzählen können. Wenn ich zu dem Kollegen nicht aus Interesse dazu gegangen wäre, hätte mein Kollege wahrscheinlich da auch einfach so die Plakette drauf geklebt, weil er weder den Murena noch den S1 kannte. Er meinte der Murena hätte nur das Body-Kit bekommen und der Rest wäre wohl original... da waren aber nur noch Teile der Karosserie und die Sitze original und alles andere musste im Rahmen der "Vollabnahme" mit begutachtet werden. Mein Kollege hätte da einen "normalen" 2.2er mit Body-Kit draus gemacht.

      Kommt immer drauf an auf wen man trifft, wie der sich auskennt und wie er das beurteilt was er da vor sich sieht.

      LG, Roland
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „RoPro“ ()

      Lars_NRW schrieb:

      Warum sollte die Betriebserlaubnis erlöschen?

      Wenn ein Bauteil verändert wird, welches Bestandteil der Fahrzeug-ABE ist, führt das grundsätzlich zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Sonst könnte man sich ja einfach alles an einem Fahrzeug verändern; bzw. sich gleich ein ganzes Auto selber basteln.

      Bei solchen Änderungen wie z.B. an der Bremsanlage, wird immer zunächst von einer Gefährdung ausgegangen. Das ist dann Aufgabe eines Sachverständigen das zu begutachten und für gut oder nicht gut zu befinden. Kurz gesagt: Eine solche Änderung müsste Abgenommen und eingetragen werden.

      Es geht ja bei solchen Sachen nicht einfach nur um die HU-Plakette. Wenn es mal zu einem Unfall mit Personenschaden oder Toten kommt und ein Gutachter feststellt, dass Teile der Bremsanlage nicht "original" sind, dann wird man sicherlich nicht mehr glücklich...

      LG, Roland
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      RoPro schrieb:

      Lars_NRW schrieb:

      Warum sollte die Betriebserlaubnis erlöschen?

      Wenn ein Bauteil verändert wird, welches Bestandteil der Fahrzeug-ABE ist, ...

      Ja Roland, einen kleinen Auszug (Bremsweg) aus eben dieser ABE hast Du ja in in diesem Thread schon gepostet.

      Kannst und magst Du die hier komplett einstellen? Zumindest mich würde die schon mal interessieren.

      Ganz konkret zur Detaillierungstiefe am konkreten Beispiel Bremse: Bei meinem R19 wurden abwechselnd Bendix und Girling Bremssättel und entsprechendes Zubehör (Bremssattelträger und Beläge) verbaut. Sind die einzeln konkret in der ABE benannt? Da müsste dann ja auch bei jeder nicht nur kosmetischen Konstruktionsänderung die ABE erneuert werden. Beispiel wäre auch genau dieser HBZ mit den drei Anschlüssen. Den hätte ja Matra schon aus Verfügbarkeits- oder Kostengründen beispielsweise im letzten Baujahr verwenden können. Also Harmonisierung des Materials innerhalb von Peugeot-Talbot mit der Folge, dass dafür eine neue ABE gebraucht wird.

      MM16_Franken schrieb:

      Kannst und magst Du die hier komplett einstellen?

      Das hatte ich auch schon überlegt, bin mir aber nicht so sicher, ob ich dann nicht Ärger bekommen kann...

      Wer Interesse hat, kann mir ja mal 'ne Mail schicken: p r o ät p r o m u r e n a punkt d e
      und mir ein "LIKE" auf diesen Beitrag geben :D

      Generell sind alle sicherheitsrelevanten Bauteile Bestandteil der ABE. Bremsen, Fahrwerk, Räder, Reifen, Lenkung, Sitze, Gurte Beleuchtung etc., zusätzlich auch noch Kraftquelle, Abgasreinigung, Geräusch, EMV etc.

      Wenn innerhalb einer Fahrzeugvariante verschiedene Teile vom Hersteller verbaut wurden, so wie zum Beispiel Bremssysteme, dann sind diese auch alle in der Fahrzeug-ABE aufgeführt.

      LG Roland
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      ja, da ist eigentlich alles drin. Ist zwar für Motorräder, aber im wesentlichen auf andere Fahrzeuge sinngemäß übertragbar. Eine Liste von Teilen, die man ohne ABE etc. nicht eintragen/abnehmen lassen muß wäre dagegen sehr sehr kurz.

      Zitat aus der Liste: Hauptbremszylinder - "ABE- oder Teilegutachten erforderlich, muss eingetragen oder die ABE-Unterlagen müssen mitgeführt werden"


      LG, Roland
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      Hallo Roland,

      dann einmal eine Frage an den Fachmann.
      Nehmen wir einmal an es gäbe keine Original-HBZ mehr oder diese würden nur noch in Gold aufgewogen und wir müssten auf das o.g. Teil umsteigen. Wie wäre das Prozedere?
      Einfach zur nächsten TÜV-Stelle fahren stelle ich mir einmal zu einfach vor.
      Ich denke vorher Kontakt aufnehmen und einen Sachverständigen finden der sachverständig ist und das Vorhaben mit ihm besprechen. Aber dann?
      Reicht dann eine Prüfung auf dem Bremsprüfstand?
      Wie sieht es mit den Gebühren aus und wäre dann faktisch die Eintragungen für alle anderen dann einfacher wenn der Einbau einmalig genehmigt wurde?

      Alles Gute

      Michael
      Hallo Michael,

      eigentlich recht einfach. Man bräuchte lediglich einen Nachweis, dass der HBZ von seiner Wirkungsweise identisch ist, also bei gleichem Betätigungsweg den gleichen Druck aufbaut. Den Nachweis könnte man ggf. durch Zerlegen oder durch technische Dokumentation erbringen. Der Originaldurchmesser steht in der Fahrzeug-ABE vom Murena (Mail bekommst Du heute Abend von mir) und ggf. in der Fahrzeug-ABE vom Spender des neuen HBZ, oder in der technischen Dokumentation vom Hersteller des neuen HBZ, oder man könnte das auch durch Messen ermittelt.

      Abgenommen werden müsste der HBZ nach §19(2) StVZO, das kann jeder aaS (amtlich anerkannter Sachverständiger - in den alten Bundesländern beim "richtigen" TÜV und in den neuen Bundesländern bei der DEKRA). Würde bei uns so um die 90 Euro kosten (ist aber abhängig vom tatsächlichen Zeitaufwand).

      Nur weil einmal einer was eingetragen hat, bzw. etwas eingetragen bekommen hat, besteht kein Anspruch darauf dass der gleiche Fehler nochmal gemacht wird :D

      Na, ja, so ist die rechtliche Seite... persönlich denke ich aber, dass das niemals jemand merken würde...

      LG, Roland
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      Matracat schrieb:

      Jehova...Jehova

      Blasphemie, er wiederholt seine schändliche Tat.

      Steinigt ihn :(

      Einen nicht baugleichen HBZ zu verbauen ist einfach blasphemisch Horst.

      Hallo Marcel,

      aus der ABE weiß ich jetzt, dass der HBZ einen Innendurchmesser von 20,64 mm haben muß.

      Wenn Du also beim Honen auch nur 5 Tausendstel mm abträgst, macht das im Durchmesser ein Hunderstel, so dass wir dann bei 20,65 mm ankommen. Damit erlischt die ABE. Mit diesem Wissen und Vorsatz ist das kriminell!

      Und da wir auch schon zusammen gehont haben, sind wir beide dann wohl gar einen kriminelle Vereinigung.