Dach neu verkleben.

      Dach neu verkleben.

      Bei mir ist die Frontscheibe durch einen bösartigen Stein so kaputt gegangen das sie getauscht werden muß.
      Um die Scheibe kümmert sich ein Autoglaser und ich möchte im gleichen Zuge (habe da 1 Woche Zeit zw.Aus und Einbau der Scheibe)
      das Dach mit neu verkleben.
      Jetzt die Frage: Reicht da eine 310ml Kartusche oder was bracht man da an Klebematerial?
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      Könnte sehr knapp werden, den der Spalt zwischen Karosserie und Dach ist stellenweise recht groß, so dass Du eine recht dicke Wurst auftragen musst.
      Nimmst Du Scheibenkleber?

      LG Roland
      :thumbsup: Alle sagten: "Das geht nicht!". Dann kam ich, ich wusste das nicht und hab es einfach gemacht... :thumbsup:
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      An den Seiten so wie ich es nach entfernen der Zierleiste sehen konnte sind es eher kleine Flachkopfnieten.
      Also nur rundherum kleben und die Nieten nur einstecken zur Justierung und dann in der Mitte ein Gewicht drauf?
      Ist bisschen Riskant wenn danach die Scheibe eingesetzt wird und das Dach sitzt nicht sauber gerade drauf.
      Am Scheibenrahmen sind 7 Nieten der gleichen Größe, wie an den Seiten; hinten sind keine. Ich würde das Dach in jedem Fall nieten, damit es auch wirklich richtig sitzt. Sonst gibt's nachher Probleme mit der Scheibe, den Ziergummis und der Dichtheit.
      Nimm aber auf keinen Fall die Billig-Nieten aus dem Baumarkt, denn die haben zumeist eine unkontrollierte und allgemein zu hohe Klemm- bzw. Abrisskraft. Hohl Dir einfach die paar Nieten (insgesamt glaube ich sind es 13 Stück) bei einem unserer Händler. Die haben eine geringere Klemmkraft. Damit sollte nichts brechen.
      Nach dem Kleben und Nieten, unbedingt auf den hinteren Teil vom Dach (Bereich Heckscheibe) etwas schweres (2 Sack Zement) drauflegen, bis der Kleber ausgehärtet ist, damit's da auch wirklich dicht wird.

      LG, Roland
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      ItalyTuning schrieb:

      ... die Nieten nur einstecken zur Justierung und dann in der Mitte ein Gewicht drauf? ...


      So habe ich das schon mit dem "nur Kleben" und "auf die Nieten verzichten gemeint".

      Zur Ausrichtung sollte man die Nietlöcher auf jeden Fall verwenden, ob mit Nieten, Schrauben, Bolzen oder Stiften im richtigen Durchmesser ist dabei natürlich egal.

      Das Gewicht aber nicht in die Mitte sondern gleichmäßig verteilt auf den Rändern. Ein Gewicht in der Mitte würde die Wölbung evtl. etwas flach drücken, so dass es effektiv etwas größer wird und die Verklebung danach ohne Gewicht verspannt ist.

      ItalyTuning schrieb:

      das sind Standardnieten,nix besonderes

      Ah, okay... dachte es gäbe noch "Original-Nieten", denn die waren tatsächlich schwächer in der Klemmkraft. So wie die mit dem großen Kopf. Wenn Du z.B. für die Kotflülge die Baumarkt-Nieten in der Größe nehmen würdest, fabrizierst Du schöne Brüche im GFK. ALU-Nieten wären normalerweise von der Klemmkraft okay... verträgt sich aber leider nicht mit dem Zink vom Rahmen.

      Ob es dauerhaft mit "nur verkleben" hält, weiss ich nicht, kann ich mir mit dauerelastischen Klebern aber gut vorstellen. Beim "nur verkleben" selbstverständlich die Ränder zum Andrücken belasten.

      Gutes Gelingen!

      LG Roland
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      Roland hat hier Recht,

      die Baumarktnieten können oftmals nix, da die Abreißkraft und auch der Abreißpunkt stark schwankt.
      Für meinen Teil kann ich die Produkte von GESIPA weiterempfehlen.
      Bei den Großkopfnieten für die Kotflügel hatte ich keinerlei Probleme.
      Und wer die Kontaktkorrosion fürchtet kann es ja einmal mit Kunststoffnieten versuchen.
      Wobei ich für meinen Teil sagen muss, dass orschinool auch nur Alunieten verwendet worden sind und ich bei mir korrosionsmäßig nirgendwo fündig geworden bin. Also habe ich es dabei belassen.

      Alles Gute

      Michael
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