Die Muräne grüsst aus Luxemburg

      Die Muräne grüsst aus Luxemburg

      Hallo,

      ich bin seit ein paar Tagen stolzer Besitzer einer 1982er Murena 2.2 mit originalen 118.000 km und bin gerade über dieses interessante Forum gestolpert.

      Nebenbei besitze ich noch ein 1964er Simca 1000 Coupé, zu dem ich eine etwas veraltete Webseite habe: simca1000coupe.com.

      Anbei einige Fotos:









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      Danke für die netten Kommentare, die Tropfen habe ich gleich nach dem Kauf weg gewischt (auf dem Foto hatte er noch nicht den Besitzer gewechselt).

      Bis jetzt schon sehr viel Freude und Emotionen damit gehabt, besonders als sich das Kabel der Hochspannungsleitung in einer schnellen Kurve plötzlich gelöst hatte ;)

      Hier noch ein paar Fotos von einigen Ausflügen in der Gegend:
      Bilder
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      Hallo,

      heute grosses Pech gehabt: war auf dem Rückweg vom Mechaniker der sich meiner Murena annehmen würde als mir der Keilriemen abgegangen ist. Ich habe das nicht sofort bemerkt (war wohl bei bergabfahrt) und erst als es wieder bergauf ging bemerkte ich erst ein Geräusch (schwer beschreibbar, der Motorklang wurde irgendwie heiser und dann Leistungsverlust!

      Und keine Möglichkeit zum Halten, da inmitten von Leitplanken. Habe es dann noch 100 Meter weitergeschafft und bin bei erster Gelegenheit auf den Standstreifen. Temperatur stieg in dem Moment gerade leicht Über die 90er Marke. Hinten hörte ich schon beim Aussteigen ein Blubbern aus dem Motorraum.

      Feuerlöscher bereit gemacht, Motorhaube auf, Wasserdampf entwich aus dem Überlaufschlauch und Deckel, sowie dem schwarzen Plastikteil auf dem Vergaser (zwischen Plastik und Vergaser weisser Dampf). Unters Auto geschaut: Eine grössere Wasserpfütze links, eine kleine Ölpfütze rechts sammeln sich an, Herkunft nicht einsehbar. Dann noch festgestellt dass der Keilriemen an der rechten Seite von der richtigen Stelle gesprungen war. Sofort die gelben Engel angerufen und den Wagen in die Garage verfrachtet.

      Was nun? Frage ich voll Verzweiflung und Hoffnung. An der Zylinderkopfdichtung zum Glück nichts feststellbar, denke das Öl könnte eventuell aus dem Ölstab-prüfstutzen gekommen sein? Muss mir das morgen bei Tageslicht näher anschauen.

      So ein Mist. Ich denke mal das Treffen am Lac de Madine fällt dieses Jahr für mich aus. Dabei hatte ich gerade noch mit dem Mechaniker die Möglichkeiten diskutiert die mir hier im Forum schon aufgezeigt wurden, um gerade solches Pech zu vermeiden oder abzumildern (Wasserstandsanzeige etc.). Und dann noch dass es gerade bergauf zwischen den Leitplanken passiert ist. Naja, wenn's bei mir regnet, dann hagelt es.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „deeneendo“ ()

      Hallo Claude,
      da kann man nur sagen, so ein Pech.
      Hast Du nichts gesehen, rote Generator Lampe an und keine Voltanzeige bei Keilriemen defekt/ gerissen.
      Das sieht ja mindestens nach Kopfdichtung aus mit Glück, wenn nicht gar plus Zylinderkopf. ( Riss )
      Kann da mitfühlen, hatte schon 2 mal die Kopfdichtung kaputt und nie in Hamburg.

      Wasserstandanzeige hätte auch nicht viel geholfen, da Du ja weitergefahren bist ohne Keilriemen - Warnungen waren bestimmt da.
      Die Wasserstandanzeige ist eigentlich für Leckagen im Wassersystem ( Schläuche / Leitungen) und
      warnt während der Fahrt, und verhindert 100 prozentig ein Zerstören des Motors.
      Die Lampe wäre wohl auch angekommen aber der Motor wäre wohl überhitzt.
      Was geholfen hätte, wenn die Lampe hell im Sichtfeld wie bei mir und mindesten auch den Generator Ausfall mit angezeigt hätte. Das wäre ein absolutes
      hallo wach. Sofort Stopp. Werde die kleine Schaltung so modifizieren und den Generator mit einfügen.
      Es hilft Dir natürlich nicht mehr.....

      Für Dich tut es mir leid, hast nun einige Kosten.....und keinen MATRA zum fahren...

      Peter
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Das Problem ist, dass die Generatorlampe eben NICHT anging (eventuell defekt) und da mein Generator eh schwach ist pendelt die Nadel schon im normalen Betrieb Richtung Links.

      Ich habe wirklich keine Warnung gehabt, und als die ersten Symptome da waren fuhr ich gerade bergauf zwischen Leitplanken. Sobald ich ausrollen liess ging der Motor aus, hab dann auch festgestellt dass der Benzinfilter leer war, ich hoffe dass das Benzin im Schwinner alle war, bevor der Motor ernsthaft Schaden genommen hat. Nutzt alles nix, jetzt steht er erst mal und ich muss eine Werkstatt suchen, der Simca-Mechaniker ist momentan völlig ausgebucht. Sieht nach ner längeren Standzeit aus.

      Das einzig Gute ist, dass ich das Motul 300v Competition drin habe, das hat eventuell Schlimmeres vermieden. Am Zylinderkopf hab ich jetzt keinen Schaden gesehen, da aber Dampf aus dem Vergaser ausgetreten ist, denke ich trotzdem, dass einiges Überholungsbedürftig ist.

      Ach, die Freuden des Young-/Oldtimerfahrens... kenn ich ja von meinem Simca Coupé. Wär halt schön, wenn die nicht gleichzeitig streiken würden, abwechselnd wär besser.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „deeneendo“ ()

      Naja...

      Lass Dich mal nicht in`s Boxhorn jagen. Ich würd jetzt in Ruhe erst einmal prüfen: Ist Öl im Kühlwasser, wo kommen die Ölspuren her, lässt sich der Motor mit der Hand durchdrehen ohne zu großen Widerstand ( vielleicht dazu die Kerzen rausschrauben ).

      Ein Kochen kann auch einfach davon kommen, daß der Kühlkreislauf nicht 100%ig entlüftet war oder daß der Thermostat den Lüfter nicht angeschaltet hat.

      Da muß nicht gleich ein größerer Schaden dahinterstecken.

      Vielleicht schaffst es ja doch zum Lac de Madine, wenn ich ein paar Vorbereitungen noch hinbekomme ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß ich zumindest am Samstag auch dort bin.

      Gruß aus der Region München,

      Roman
      Meine persönliche Matra-Seite:
      matra.me
      Auch wenn der Keliriemen ab ist/durchrutscht kocht der Wagen weil nicht genügend Wasser transportiert wird - dabei muß noch nicht die Kopfdichtung durch sein.

      Ich würd jetzt Schritt für Schritt vorgehen und den Motor untersuchen wie beschrieben. Selbst wenn die Kopfdichtung getauscht werden muß ist das eine Sache von einem Nachmittag, eventuell muß man den Kopf abziehen lassen falls er sich etwas verzogen hat. Es muß nicht immer das Schlimmste passieren...

      Ich drück jedenfalls die Daumen Claude, wär ja nett, wenn man sich mal treffen würd.

      Hab heut schon mal den M 530 reisefertig gemacht. Jetzt kommen noch ein paar Kontrollfahrten hier in der Region und dann können wir los ;)

      Gruß
      Roman
      Meine persönliche Matra-Seite:
      matra.me
      Roman, schön dass Du hier Optimismus verbreiten willst, aber wenn er schreibt "und erst als es wieder bergauf ging bemerkte ich erst ein Geräusch (schwer beschreibbar, der Motorklang wurde irgendwie heiser und dann Leistungsverlust!", dann fürchte ich leider schon, dass da etwas mehr geboten ist.

      Nur einmal Kochen mit überlebender Zylinderkopfdichtung würde neben den Koch- und Blubbergeräuschen keine anderen Motorgeräusche und keinen Leistungsverlust erklären. (Es sei denn der Sprit hat schon im Vergaser gekocht und dann der Leistungsverlust, weil er deshalb keinen Sprit mehr in die Töpfe bekommen hat.)

      Wie Du, Roman, schon geschrieben hast, ist das jetzt systematisch zu untersuchen:
      Läßt sich der Motor von Hand drehen, alternativ der Wagen im 5. Gang schieben?
      Kompression?
      Läßt er sich gar wieder starten, wo er jetzt wieder kalt ist?
      Wie läuft er dann? Auf allen Töpfen oder mit Aussetzern?

      Was ich aber auch nicht recht verstehe: Warum hat die Generatorlampe den Keilriemenverlust nicht sofort angezeigt?
      Die Erklärung (Lampe evtl. defekt) könnte ja nur passen, wenn diese nach dem letzten Start, also während der Fahrt ausgefallen wäre, was aber sehr unwahrscheinlich ist.
      Oder war die schon länger kaputt? Dann hätte die Lichtmaschine aber gar nicht geladen, weil die Lichtmaschine ihre Anfangserregung nach meinem Kenntnisstand nur über den Strom durch diese Kontrolllampe erhält.

      Trotz aller Bedenken drücke auch ich die Daumen, dass es nicht so schlimm ist oder wird.
      Hallo Claude,
      Tips für Fehlersuche
      Generator. Habe den Generator Regler im Anhang. Der Kontakt L gibt eine Masse für die Ladekontrolllampe ( Licht an ) wenn der Generator sich nicht dreht. Dreht er sich, und die Ausgangsspannung liegt über der Batterie Spannung, ist keine Masse da und die Lade Kontrolllampe im Cockpit ist aus. ( Es ist wichtig, das die Lampe bei stehenden Motor an ist, ansonsten Birne defekt oder Kabel am Stecker des LMA Reglers ab, Stecker lose oder korrodiert ebenso der Pin L. Meistens ist hier das Problem korrodiert/lose) Kontakt L ist der breitere Pin. An den Stecker kommt man von oben ran, plus Spiegel. Pin B+ ist 12V Power vom Zündschloss.
      Findest du nichts und lädt die LMA nicht, können auch die Kohle abgenutzt oder verklemmt sein. Den Regler kann man von unten ausbauen,
      2 Schrauben( Batterie vorher abklemmen)

      Kühlwasser. es sieht bei Dir stark nach Kopfdichtung aus, da Wasserdampf aus dem Vergaser kam und Öl auf dem Boden tropfte.
      Es wurde ja auch schon in den Beiträgen zuvor beschrieben wie vorzugehen wäre. Ein Kompressions Test ist da schon sehr aussagekräftig. Bei meiner letzten defekten Zylinderkopfdichtung war im kalten Zustand alles normal( Österreich), nur wenn der Motor warm wurde ( 15min laufen) blubberte es im Kühlwasser (ließ sich nicht entlüften) und mit einem
      CO² Messgerät waren Abgase im Kühlwasser.
      Gute Werkstätten haben so etwas, CO² Messgerät. Damit ist der Fall dann sonnenklar. Reparatur Kosten um die 1700€ ohne Kopf. Drücke Dir die Daumen das der Kopf ok ist.
      Bei 119000km ist eine Kopfdichtung eigentlich noch nicht fällig.

      Peter
      Bilder
      • Generator Regler.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo,

      leider auch noch heute ein Sterbefall in der Familie, heute abend kam ich nicht mehr zur Fehlersuche. Habe schon mal Werkzeug (Winkelratsche mit Zündkerzennuss) bereit gelegt um die Zündkerzen rauszudrehen, und werde auch die anderen Schritte zur Kontrolle übernehmen. Mit etwas Glück wird der Mechanikerkollege mir am Wochenende dabei helfen können.

      Einen Schlepper um den Wagen in eine vernünftige Werkstatt zu bringen bekomme ich erst nächste Woche. Aber erst mal am Rad drehen, Handbuch bzgl. Kühlwasserentlüftung lesen, neuen Keilriemen besorgen (reicht der Riemen, oder lieber ein ganzes Set bestellen?) und dann Spiegelkontrolle um den Ölverlust ausfindig zu machen. Der Mechakollege wollte auch dass ich ihm mal Bilder von den Zündkerzen schicke, werde die dann auch hier posten.

      Da der Motor nur sehr kurz lief nach Leistungsverlust habe ich noch Hoffnung, dass sich der Schaden in Grenzen hält. Wenn der Leistungsabfall durch Benzinmangel durch "Verkochen" verursacht wurde, sieht es vielleicht nicht ganz so schlimm aus. So oder so wird sich wohl ein Fachmann finden müssen, der den Kopf öffnet und kontrolliert.
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