Matra 2,2 Ölwannendichtung

      Matra 2,2 Ölwannendichtung

      Normalerweise ist das ja bei einem normalen Auto schnell gemacht...
      der MATRA ist da was besonderes, da die Motorhalterung ( rechts) und die Antriebswellen Halterung ( rechts) an der Ölwanne befestigt sind.
      Ralf hat ja mal berichtet, das er seine Ölwanne zusätzlich mit Dichtmittel behandelt hat... und immer noch OK ist...

      Werde das nun auch bei mir durchführen, da der TÜV mich ausgebremst hat.

      An Dichtmittel habe ich an Hylomar Blau (bis 230°C) gedacht und die Standard Korkdichtung
      Peter
      Information

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Standard Korkdichtung, damit meinte ich die mit den Abstandeinsätzen.
      Hat bei mir bis 2012 so lala gehalten ( 150 000km / 10 Jahre), seit dem ein wenig mit dem TÜV gekämpft...
      Zusammen mit Dichtmittel müsste die Dichtung ( Ölwanne) mindestens über diesen Zeitraum absolut dicht sein, siehe Ralf.

      Habe mir natürlich auch die mit reinen Alu Dichtungen angesehen von Georg Mutz... finde sie eigentlich gut...
      Wie sind da die Langzeit Erfahrungen?
      Es hängt dann wohl nur noch an dem Dichtmittel wie lange? oder?
      Das ist dann die Schwachstelle.... wenn überhaupt.

      Habe noch ein Zeit Fenster von 14 Tagen, um mich zu entscheiden...

      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Habe noch eine Frage, da ich die Ölwanne noch nie ausgebaut habe,
      wenn alle Schrauben rundherum ( Ölwanne grün ) und die Befestigung ( rot 3x) am Getriebe lose sind,
      dann ist die Ölwanne frei, oder? Steht bei mir nichts im Reparatur Handbuch....

      Und wie stützt man den Motor ab, da die rechte Aufhängung ja auch gelöst werden muss?
      Ok, die Abstützung ist gelöst - kann jetzt den Motor oben an der Befestigung zum Wechseln des Motors aufhängen und
      in der Höhe verstellen. Damit ist dann die Aufhängung am Getriebe dann total entlastet. Bei Interesse Infos.

      Bilder kommen, wenn am MATRA wieder mal gearbeitet wird...

      Rechtes Gelenk + Schwinge sind kein Problem - schon zig mal gemacht...
      Peter

      Es wird jetzt die Metall Dichtung eingebaut.. ganz genau, Metall Abstandhalter + Dichtmittel...
      Bilder
      • Ölwannen Verschraubung.jpg

        241,12 kB, 3.459×1.710, 292 mal angesehen
      Information

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hab ja nur einen 1.6er, drum red ich mal von der Therorie: Was soll eine Aludichtung bringen? Wenn das Material gestaucht ist, bleibts so, wie es es ist.Wenns wieder kalt ist, bleibt ein Schlitz... Und was meint Ihr mit Langzeiterfahrungen, wenn 10 Jahre scheinbar dafür net genug sind? Sollen die Urenkel mal sagen, die Dichtung hat mein Uropa eingebaut? Wie ists denn bei Euren Alltagsautos, sind die nach 3 Jahren noch dicht? Ich find, nach 10+x Jahren eine neue Dichtung einzubauen, ist kein Luxus, unnötige Arbeit oder Fehlkonstruktion (wie die neuen Aludichtungen, wenn man mal logisch denkt, KÖNNEN die nicht dicht sein).
      Markus
      Information
      Hallo Markus,
      ich versuche dir mal die Probleme der 2,2 Dichtung darzustellen.
      Hier in Hamburg sind die beim TÜV wegen Umweltbelastung, Ölverlust ziemlich !!! pingelig, je nach Prüfer.....
      Kämpfe seit Jahren mit diesem Problem, sieht man an den Garagenboden. Getriebe und der Rest vom Motor
      absolut trocken.
      Jetzt habe ich die Nase voll..
      Jetzt wird die Ölwanne abgedichtet wie beim Getriebe ( dort ist seit 1999 - 176 00km alles trocken ),
      mit Dichtmittel plus Alu als konstruktiv erforderlichen Füllmaterial zwischen Motorblock + Ölwanne.

      Anhang
      Peter
      Bilder
      • 2,2 Ölwannendichtung.jpg

        53,61 kB, 512×401, 273 mal angesehen
      • Matra Ölwannendichtung 3.jpg

        192,77 kB, 704×522, 271 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Markus,

      der Name Aludichtung ist etwas irreführend. Das Alu dichtet natürlich nicht. Es ist nur ein Abstandshalter in der Dicke der ursprünglichen Dichtung und gedichtet wird mit einer Silikondichtmasse beiderseits dieses Abstandshalters.

      Das ganze ist also ein Umbau von der ursprünglichen Korkdichtung auf Silikondichtmasse (ohne weitere Papp- oder Korkdichtung), wie es heute bei den meisten Autos üblich ist.

      Gruß Horst
      Nun geht's los,
      rechtes Gelenk und die rechte Schwinge ausbauen, wobei die vorderen Schrauben sich über 1,5 Stunden
      gewehrt haben, dann ging es aber schnell.
      Öl ablassen und den Ölstand Geber ausbauen.
      Schwinge nachlackieren.
      Motor anheben, damit die rechte Aufhängung ohne Belastung ist.
      Morgen geht's weiter...
      Peter



      Bilder
      • Aufhängung.jpg

        42,36 kB, 931×523, 286 mal angesehen
      • Ölwanne freigelegt.jpg

        277,32 kB, 3.584×2.016, 280 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Peter,

      wie immer Top!!!! alles schön beschrieben und super aussagekräftige Fotos..........1 mit Sternchen :)

      Hier meine gesammelten Werke zum Thema Ölstandsgeber.
      Ich habe leider nur diese 4 Fotos die ich irgendwo im Netz runtergeladen habe.
      Peter wenn du von dem Teil eine Kleinserie baust ich nehme auch einen und steuere einen defekten (Fühlerkopf abgerissen) als Versuchsmaterial dazu.

      Gruß Niels

      P.S. Fotos kommen später...... kriege sie gerade nicht hochgeladen
      Information
      Hallo Nils,
      habe gestern den Ölstandgeber mal durchgemessen, hat 10 Ohm - egal ob im Öl oder an der Luft.
      Funktion ist wohl so, das beim Einschalten der Zündung ein kleiner Strom hindurch geschickt wird.
      Ist der Sensor nicht im Öl, erhitzt sich der sehr dünne Widerstanddraht schnell ( kurz vor dem Glühen) und verändert seinen
      Widerstand , wird hochohmig - Öl Licht bleibt an-
      Ist der Ölstand OK, erhitzt er sich wohl auch, aber wird gekühlt durch das Öl ( Öltemperatur bis über 130°C).
      Danach ist das System nicht mehr aktiv, erst nachdem das System wieder stromlos gemacht wird.

      Sobald der Motor läuft, sinkt der Ölstand unter dem Geber und dann soll und gibt es auch keine Warnung mehr,
      außer der Ölstand war in der Messphase zu niedrig, dann blinkt die Öllampe weiter.

      Beim 1,6er scheint es ein anderes System zu sein, da am Ölpeilstab montiert.

      Also um beim 2,2er einen anderen Sensor zu nehmen, muss die Elektronik neu gestaltet werden.
      Eigentlich zu viel Arbeit, dann lieber den Sensor von einem Tagora nehmen.

      Grüße aus Hamburg
      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()