Umrüstung des Bagheera 2 auf elektronische Zündung

      Hallo

      Das ist so richtig, zumindest sind die unterschiedlichen Federn möglich, wenn noch keiner was ausgetauscht hat. Ist wichtig für die Verstellkurven und darf auf keinen Fall geändert werden!
      Nebenbei: etwas (wohlgemerkt: etwas) Öl an den beweglichen Stellen kann nicht schaden, wenn man ihn einmal offen hat.

      Gruß
      Ralf
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      Und jetzt noch mein Senf dazu, wobei ich die Anfrage von Gunter schon per Mail wie folgt beantwortet hatte:


      Hallo Horst!
      ...
      Zweite Frage: Beim Reinigen meines Verteiliers ist mir
      aufgefallen, dass sich darin 2 unterschiedliche Federn befinden (siehe
      Foto). Ist das so richtig, oder müssten beide gleich sein und wenn ja,
      welche Feder wäre die richtige?

      Gruß aus dem sonnigen, aber eiskalten Magstadt

      Gunter


      Hallo Gunter,

      stell doch Deine Fragen bitte weiter ins Forum damit andere auch etwas davon haben, insbesondere von den Antworten.

      Das Bild vom Verteiler und die Frage dazu sind doch gut.

      Die unterschiedlichen Federn sind richtig und haben mit der Verstellkurve zu tun. (Abbildung im Werkstatthandbuch)
      Die rechte, schwache ist für die Verstellung bei niedrigen Drehzahlen und dann kommt bei höheren Drehzahlen das zweite Gewicht dazu, wenn das erste schon auf Anschlag hängt.

      Gruß Horst

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      Hallo Günter! Danke für den Hinweis. Ich glaube Du hast recht, da scheint tatsächlich ein Sicherungsring zu fehlen, jedenfalls gibt es da auch eine Kerbe wo einer reinpassen könnte. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn man so rumfährt. Nun geht die Sucherei los, denn sowas habe ich natürlich (noch) nicht in meinem Fundus.

      Hallo takeadjet! Was für einen Filz meinst Du denn? Ich habe lediglich einen ungefähr 5 mm breiten Ring in der Welle gesehen, aber nichts Weiches wie ein Filz.

      Danke Horst! Ich hätte natürlich die Antwort von dir gleich reinstellen können (sollen), ich habe das überlesen, entschuldige.

      Grüße aus Magstadt

      Gunter
      Hallo

      Oben in der Welle, sozusagen in dem Loch, auf das man schaut, sitzt normalerweise der angesprochene Filz, der ab und an (idealerweise in den Inspektionsintervallen) mit einem Tropfen Öl benetzt wird. Dies gibt er dann im Laufe der Zeit wieder an die Mechanik des Verteilers ab, dann ist diese auch nicht so trocken wie bei Deinem.......

      Gruß
      Ralf
      Hallo Ralf!

      Ist der Filz aus dem gleichen Material wie meine Filzpantoffeln? Kann ich dann quasi, mangels Besitz eine solchen Filzes, mit der Schere an meinen Hausschuhen einen runden Stöpsel ausschneiden und dann mit Öl tränken und oben reinstecken? Oder ist das ein ganz spezielles Material, welches man nicht im Schuhhandel, sondern nur im Autozubehörhandel findet?

      Gruß, Gunter
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      Horst, wozu gibt's denn Febreze. Ich habe hier einen 5-Liter-Kanister, der wird es wohl richten.

      Danke takeadjet. Sehe schon, da muss ich den Filzpantoffel meines Vaters nehmen, der hat dickere Sohlen und außerdem ist er kurzsichtig.

      Gruß, Gunter
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      Hallo zusammen!

      Ich habe nun alles wieder schön zusammengebaut und auch den Filz und den Sicherungsring beschafft, doch irgendwas stimmt noch nicht mit der einen (unteren) Rückholfeder (siehe Foto). In Ruhezustand befindet sich der Bolzen, der in das Federende eingreift, in der Mitte der Schlaufe (sehr gut auf dem Foto zu erkennen). Wenn ich nun die Gewichte nach außen drücke, dann gerät der Bolzen gerade mal an das Ende dieser Schlaufe, das heißt, die Feder gerät niemals unter Spannung und logischerweise wird dann natürlich auch das Gewicht nicht zurückgeführt. Also ich vermute mal, dass das nicht die richtige Feder ist, habe aber leider keinen Vergleich zur Hand.

      Hat jemand von euch einen solchen Paris-Rhone Verteiler, der im Originalzustand ist? Falls ja, wäre es nett hier ein Foto einzustellen, auf dem diese Federn zu erkennen sind, damit ich weiß, wie die Feder auszusehen hat. Oder noch besser: Hat jemand eine solche Feder übrig und würde sie mir verkaufen? Leider gibt es diese Federn bei Simon nicht mehr, sonst hätte ich diesen Aufruf hier nicht reingestellt. Aber so wie das ist, kann der Motor gar nicht richtig laufen, denke ich.

      Viele Grüße aus Magstadt

      Gunter
      Bilder
      • _1040914_kleiner.JPG

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      Nein, Peter, leider nicht. Wenn Du ganz genau hinsiehst, dann siehst Du im oberen Bereich der Aufnahme, dass der Bügel auch dort gut 2 mm vom Bolzen entfernt ist. Ich habe grad nochmal an der Welle und den Gewichten rumgenoddelt und komme nun exakt zum gleichen Abstand wie auf dem Februar-Bild. Wenn ich die Gewichte aber nach außen drücke, reicht das nicht, um die Feder unter Spannung zu setzen. Und jetzt denke ich mal als Laie, dass das so wenig Sinn macht, denn dann könnte man ja die Feder gleich draußen lassen. Gut, nach Einbau einer elektronischen Zündung (ohne Unterdruckverstellung) hat sich das erledigt, aber noch habe ich mich nicht für ein bestimmtes Fabrikat entschieden. Ich werde somit noch eine Weile mit diesem Verteiler Vorlieb nehmen müssen. Insofern lohnt es sich vielleicht, die richtige Feder einzubauen.

      Grüßle, Gunter
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      Hallo Gunter,

      das dürfte alles ok sein.

      In der Ruhelage und bei niedrigen Drehzahlen zieht nur die schwache Feder mit den dünnen Windungen die Gewichte zur Mitte in die Ruhelage.

      Wenn Du die Gewichte von Hand auseinander drückst, geht das am Anfang mit recht geringer Kraft, weil dabei nur die schwache Feder gestreckt wird und die starke durch das Langloch noch nicht zum Tragen kommt.

      Beim weiteren Auseinanderdrücken kommt dann schließlich die zweite Feder auch noch dazu und die notwendige Kraft wird größer um die Gewichte weiter auseinander zu drücken. Das ist dann der flachere Bereich höherer Drehzahlen in der Kennlinie.

      Wenn auch Du beim Betätigen diese beiden Bereiche, also am Anfang geringe Kraft und dann darüber hinaus durch die zweite Feder eine größere Kraft, hast, ist alles in Ordnung. Nur wenn die dicke Feder gar nichts machen sollte, dann stimmt etwas nicht.

      Gruß Horst
      Hallo Gunter,
      ich denke auch das jetzt alles OK ist.
      Auf dem Bild 1040868 Febr. 18 waren die Fliehgewichte noch nicht am
      Endanschlag, bezw. die Welle, deshalb der Unterschied. Normalerweise soll die
      dünne Feder das besorgen, wenn nichts klemmt und alles etwas geschmiert ist.

      Bau den Verteiler mal zusammen, er wird dann funktionieren.
      Grüße
      Peter
      Gut, danke euch beiden. Wenn ich die Fliehgewichte mit vollster Kraft nach außen drücke, dann wird die Feder minimal beansprucht. Mag sein, dass das genügt. Ich hatte halt die Befürchtung, dass diese Feder nicht die richtige ist, denn an dem Auto wurde so viel gemurkst, dass es mich nicht gewundert hätte, wenn das eine Feder aus einem Kinderkarussell gewesen wäre.
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      Abschließend noch 2 Fragen: Was für ein Öl tröpfelt man auf den Filz? Nimmt man da einfaches Motorenöl, oder was dünnflüssigeres? Auf die Nockenwelle des Verteilers soll man schleuderfähiges Fett drauf tun. Es gibt da wohl ein solches Fett von Bosch, jedoch habe ich das nirgends gefunden. Früher war ja wohl immer bei den Kontakten ein wenig von dem Fett dabei, doch leider nicht bei dem Kontakt, den ich geliefert bekommen habe. Welches Fett nehmt ihr für diese Welle?

      Grüßle, Gunter
      Hallo Gunter,

      wir wissen ja nicht, von was für Filzpantoffeln Du nun den Filz genommen hast. Deshalb frag mal beim Pantoffelhändler Deines Vertrauens nach.

      Ansonsten verwende ich ganz normales Motorenöl.

      Und für die Nocken zum Unterbrecherkontakt eine dünne (!) Schicht Wälzlagerfett.

      Gruß Horst