Und noch ein Bagheera

      Danke für den interessanten und teilweise lustigen Vergleichsbericht :D .

      Er könnte noch erweitert werden.
      Im Countach kann ein Fahrer mit 1,90 m Länge kaum vernünftig sitzen/fahren; beim Bagheera geht dies mühelos.
      Im Countach kann man nicht ohne Turnübungen rückwärts einparken; im Bagheera geht das mühelos, man schaut einfach nach hinten und macht es.
      Im Countach geht man im Sommer und bei Sonne ein; im Bagheera vermutlich nicht so.
      Im Countach möchte eine weibliche Begleitung auf Urlaubsfahrt nach 200 km die Fahrt separat und im Zug fortsetzen; im Bagheera fühlen sich sogar zwei mitreisende Frauen recht wohl, auch auf längerer Strecke.
      Im Countach kann man eine weibliche Begleitung nicht versehentlich am Knie berühren bzw. die glaubt das versehetlich nie im Leben; im Bagheera dagegen wird eine mittig sitzende Frau dafür stets größtes Verständnis aufbringen.
      To be continued ... :D
      Hallo Bernhard,
      welch schoener und interessanter Fuhrpark - toll!
      Wirst du ggf zu Pfingsten mit dem Bag oder dem Lambo nach Paaren im Glien kommen, zur Oldtimershow? Ganz nette Veranstaltung mit vielen schoenen Fahrzeugen ganz unterschiedlichster Coleur. Wenn ja - vielleicht sieht man sich - ich denke ich werde entweder Sonntag oder Montag mal vorbeischauen...hoechstwahrscheinlich mit dem Murena da der Rancho noch nicht wirklich fertig sein wird...denke ich...

      Beste Gruesse,
      Hans
      Hey Hans,

      vermutlich werde ich dort sein. Frank Peppel (Veranstalter) kenne ich übrigens ganz gut. Vielleicht macht ja Johannes Hübner wieder die Bühne. Dann komme ich doch einfach mit dem Bagheera und wir sehen uns hoffentlich dort. Ich schicke Dir mal per PN meine Handy-Nummer.

      Beste Grüße,
      Bernhard
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      Hallo Bernhard,
      klingt nach einem Plan ;) - die Berliner Matra Szene ist eigentlich ganz gut "bestueckt" - da koennten wir Herrn Huebner eigentlich mal die Gelegenheit zu einer kleinen "Sonderpraesentation" geben...M530, Bag2, Murena 1.6 und 2.2 - von diesen Derivaten weiss ich im Berliner Raum..
      Wie bereits per pn geschrieben werde ich aber fruehestens am Sonntag dort sein - schauen wir einfach was draus wird - bis dahin, viel Spass mit deinen Fahrzeugen und natuerlich auch hier im Forum.

      Beste Gruesse von K nach B
      Hans
      Nach Ringen mit mir und auch auf Nachfragen poste ich jetzt doch mal, was ich auf den Tisch gelegt habe: 27.000,--.

      Man mag mich für bescheuert halten :D , aber wer den Aufwand kennt so ein Fahrzeug rundum general zu überholen, ohne Kompromisse, der wird wissen, dass das dann immer noch "preiswert" ist.

      Ich habe mich aber auch dazu entschieden, weil diese Info vielleicht hier auch nicht uninteressant ist, insbesondere wenn es um Fahrzeugbewertungen geht. Denn Classic Data Tabellen bilden den speziellen Bagheera-Markt wohl kaum realistisch ab. Dazu gibt es sicherlich zu wenige valide Verkaufsereignisse, auf die die sich stützen könnten.

      Von den Zustandsoten her würde ich den Wagen über alle Baugruppen hinweg als "1" bewerten, mit Ausnahme der originalen Innenausstattung, die ich mit "2" bewerten würde, hauptsächlich aufgrund leichter (!) Verschleißstellen am Fahrersitz. Und zwar beides als kritisch realistische Bewertung und nicht "verkaufsorientiert" beschönigt.

      Vielleicht nutzt diese Info ja dem einen oder anderen Selbstrestaurator, dass der Wagen danach und bei entsprechend sorgfältiger Arbeit eine angemessene Bewertung für Versicherung oder im Falle eines(hoffentlich nie stattfindenden) Unfalls bekommt.

      Beste Grüße,
      Bernhard

      P.S.: Und nun: "Feuer frei"! :D
      Stimmt,

      bei dem Aufwand der getrieben wurde ist der Kurs angemessen. So bescheuert bist Du also nicht, höchstens in den Augen der Bangbüchsen, die auf massenkompatiblen Mainstream stehen und immer den Wiederverkaufswert vor Augen haben, wenn sie nach einer Saison feststellen, dass sie das falsche Hobby haben.

      Gottlob ist der Knall zum Teil auch bei einigen Versicherungen angekommen, die auch den Wiederherstellungswert akzeptieren.
      Bei Deinem Ausnahmebagheera würde ich jedoch dringend ein Gutachten machen lassen, denn der ist nach normalen Maßstäben kaum taxierbar.

      Alles Gute

      Michael
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      So ausm Bauch heraus hätte ich ohnehin vermutet, dass ein Auto dieser Güte um 30k Euro gehandelt wird. Es gibt zwar keinen flächendeckenden und auch keinen besonders nachvollziehbar gestuften Markt für Bagheeras - aber in Frankreich sind schon ein paar wirklich gute Exemplare für Beträge zwischen 20k und 30k gehandelt worden.

      Die Frage nach dem Wert stellt sich bei Liebhaberautos ohnehin nur in eine Richtung: was ist es dem jeweiligen Käufer wert?
      the 3 things you can't fake in life: creativity. competence. erections.
      So, jetzt ist auch ein zeitgenössisches Radio an Stelle des Pioneer Teils aus Ende der 90er montiert. Im Handschuhfach ist auch wieder Platz (da war ein CD-Wechsler drin).

      Ein originale Bedienungsanleitung hab ich jetzt auch. Die strukturierte gefärbte Oberfläche ist einem spacy Schutzumschlag geschuldet ^^ .

      Bin wohl schon mehr Kilometer ohne jegliche Probleme umher gedüst, als der Berliner damals,dessen Auto die selberne Zitrone bekam :D . Die Vergaser muss ich ein bissl einstellen, mir scheint, dass der Wagen etwas zu mager läuft. Der Verbrauch ist erstaunlich niedrig, bei einem Motor mit zwei Weber Doppelvergaser hätte ich nie einen Praxisverbrauch von ziemlich genau 7,0 l/100 km (über nunmehr rund 1500 km) erwartet. Klar, ich drehe den Motor nicht dauernd in den Begrenzer und fahre "normal". Aber trotzdem.
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      So, jetzt ist mein Bagheera vollends "legal". Der TÜV Mensch hatte ja bei der Vollabnahme freundlicherweise nur mündlich darauf hingewiesen, dass weiße Blinker (vorne blinkte es weiss) nicht zulässig sind.

      Bei meinem Fahrzeug waren die vorderen Standlicht/Blinker-Einheiten einheitlich weiß. Beides wurde mittels einer 2-Faden Glühbirne 5/21 Watt betätigt. Die Leuchteneinheit ist zwar für zwei Kammern vorbereitet, jedoch ist anstelle der einen Birnenfassung ein Blindstopfen angebracht. Das ist wohl dem Umstand geschuldet, dass der Wagen nicht als Neuwagen für Deutschland konfiguriert wurde, sondern für die Niederlande, wo weisse Blinker OK sind.

      Es läßt sich auch nicht so einfach der Blindstopfen entfernen und durch eine (zweite) Fassung ersetzen. Sonst hätte man ja umverdrahten können, so dass separate Birnen für Standlicht und Blinker eingesetzt, und dann für den Blinker eben eine orangene Birne genommen werden kann.

      Auf meine Anfrage bei der Fa. Simon kam prompt Anwort und dann auch die Lieferung von 2-Kammer Einheiten weiß/orange. Zu meiner Freude handelt es sich um NOS und nicht um irgendein Repro. Teuer wars auch keineswegs. Passform ist bei NOS natürlich keinerlei Thema. Was man natürlich bei NOS immer tun muss, ist die elektrischen Kontaktflächen, insbesondere der Steckverbinder, vor dem Einbau von Oxidschichten zu befreien.

      Der Aus- und Einbau ist recht einfach. Zuerst das Abdeckglas abschrauben, dann die Befestigungsmuttern der Leuchteneinheit innen am Stoßfänger entfernen. Letzteres ist ein ziemliches Gefummel, wenn man nicht zusätzliche Demontagen machen will, es geht aber. Dann die elektrischen Verbindungen lösen, wobei man sich nichts merken muss, die orginalen Steckverbinder sind farblich codiert, so dass man Standlicht und Blinker nicht verwechseln kann. Dann die neuen Leuchteneinheiten anschließen und festschrauben. Dabei beachten, dass re/li unterschiedlich ist. Mir scheint, dass die Einheiten von der Form her austauschbar sind, der Unterschied liegt wohl in den Dichtungen. Diese weisen eine Ablauföffnung für eingedrungenes Wasser auf, welche natürlich immer unten angeordnet sein sollte. Die beiden Muttern der Einheiten aufzubringen ist dann nochmals bissl fummeliger, es geht aber auch (offensichtlich). Abdeckglas drauf und fertig.
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      Kurios - ich dachte bisher, die Zweifaden-Kombi sei ne reine Spezialität der frühen Serie-1. Dass es das auch noch im Serie-2 gab, ist mir echt neu.
      Hier in D hatten die Boliden jedenfalls immer getrennte Fassungen. Deswegen gibt es auch problemlos "legalen" Ersatz.
      the 3 things you can't fake in life: creativity. competence. erections.
      So, mittlerweile habe ich auch ein Wertgutachten (Kurzgutachten) für die Versicherung machen lassen (Wiederbeschaffungswert). Ist nur 500,-- weniger als mein Kaufpreis, also OK. Die Wertangabe ist deutlich über der Zustand 1 Note, trotz der Zustandsnote 1-. Dieser Aufschlag ist wohl dem feuerverzinkten Originalchassis zu verdanken.

      Lustig ist eine Sache schon. Vor der Bewertung war Zustand 1 in der aktuellen Classic Data Datenbank mit etwas über 18.000,-- angegeben. Jetzt nach der Bewertung, wozu ich auch Kopie des Kaufvertrages gegeben hatte und dieser auch an Classic Data weiter geleitet wurde, ist Zustand 1 plötzlich 23.000,--. Heißt wohl nichts anderes, als dass dieser belegte Verkauf vermutlich der einzige in der jüngeren Vergangenheit war ... Bei sehr seltenen (belegten) Verkaufsereignissen liegt Classic Data also vermutlich manchmal daneben, in beiden Richtungen. Ist ja auch logisch, weil es einen statistisch relevanten "Markt" eigentlich gar nicht gibt.

      Die aktuellen Werte jetzt sind:
      Zustand 1: 23.000,--
      Zustand 2: 13.800,--
      Zustand 3: 8.000,--
      Zustand 4: 3.700,--
      Zustand 5: 1.500,--

      Beste Grüße,
      Bernhard
      Danke für Deinen Beitrag zur Anpassung der Classic Data Datenbank.

      Und wenn es vor Deiner Bewertung etwas über 18.000 € für einen Bagheera im Zustand 1 waren, hat sich da in letzter Zeit auch schon etwas getan. Vielleicht hat ja die Bewertung meines Wagens im vergangenen Jahr auch schon etwas bewegt. Da hat sich der Gutachter mit der Classic Data Tabelle auch schon schwer getan.

      Hier noch ein Link zu den Preisen in 2016 wie ich sie damals dem Oldtimer Markt Sonderheft entnommen habe:
      Marktpreise Matra
      Damals war ein Bag im 1er Zustand max. 15.200 € wert.
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      Horst,

      das kann gut sein. in dem OM Sonderheft 2018 (die Sonderhefte hinken ja den aktuellen Classic Data Datenbanken gerne zumindest ein halbes Jahr hinterher, die Daten stammen aslo irgendwann aus 2017) liegt der Zustand 1 Wert noch bei irgendwo zwischen 16 und 17 T€ (ich habs grad nicht zur Hand). Der Sprung auf über 18 T€ kann dann auch schon durch Dein Auto verursacht sein.

      Statistik mit einstelligen Ereigniszahlen ist halt immer lustig :D .

      Bin dann mal auf das nächste Sonderheft gespannt und die darin dann angegebene Wertentwicklung, vielleicht wird der Bagheera ja noch zur blauen Mauritius der Oldtimerei .... 8o :D

      Ein Gutes hat es auf jeden Fall. Nämlich dass möglicherweise immer mehr Besitzer nicht mehr nur "zeitwertgemäß" reaprieren, sondern auch mal ein bissl mehr Aufwand betreiben. So steigen die Chancen, dass auch Grotten nicht mehr nur zum Ausschlachten herhalten müssen.
      In meinem Gutachten über meinen Bagheera S, 1. Serie, Bj. 76 vom 24.10.2017
      wurden folgende Classic Data Marktnotierungen (Stand 09/2017) genannt:
      Zustand 1: 15.900 €
      Zustand 2: 9.900 €
      Zustand 3: 5.800 €
      Zustand 4: 2.800 €
      Zustand 5: 1.200 €

      Meinem Wagen wurde der Zustand 2 bestätigt und mit 10.900 etwas über der Tabelle eingestuft.

      Und Bernhard, wie bzw. wo hattest Du denn den Einblick direkt in die Classic Data Datenbank vorher und nachher? Normalerweise sehen wir doch nur die jährlichen und verzögerten Veröffentlichungen in der Oldtimer Markt.
      Horst,
      das "Vorher" war beim Gutachter anläßlich des Termins. Die Classic Data Gutachter haben natürlich die aktuellen Werte parat. Das "Nachher" ist die Tabelle in dem Gutachten wenige Tage nach dem Gutachterbesuch.

      Deswegen fand ich es ja so lustig. Rund 25% Wertsteigerung laut Liste in gut 3 Tagen. Würde pro Jahr ... nee, da kommen ja astronomische Werte heraus ... =O :D
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      Am Wochenende habe ich endlich mal geschafft, was ich schon länger vor hatte. Nämlich Zündung und Vergaser einstellen. Denn das Vehikel lief nicht wirklich gut, insbesondere bei niedrigen Drehzahlen neigte der Motor zum "Verschlucken" und Ruckeln. Was das Anfahren etwas blöd machte, man musste mit relativ viel Gas anfahren, was der Lebensdauer der Kuppluhg sicherlich nicht allzu gut tut.

      Als erstes habe ich den Kontaktabstand der Zündung geprüft und eingestellt. 0,5 mm solls sein, es war etwas unter 0,4 mm. Den Zündzeitpunkt habe ich nach Einstellung der Vergaser im Fahrversuch eingestellt, durch Try and Error. Klar, es kann auch gemessen werden, aber nach meiner Erfahrung gibt der Versuch letztlich bessere Ergebnisse. Dabei stellte ich beim Matra so ein, dass der Motor bei 50 km/h im vierten Gang und ordentlich Gas geben gerade nicht mehr klingelte. M.E. ist dieses Kriterium auch tauglich, um Hochgeschwindgikeitsklopfen (welches man nicht hört) auszuschließen. Die Verstellkurve habe ich nicht geprüft, das wird bei der nächsten großen Inspektion erfolgen. Die Fliehgewichte waren jedenfalls leichtgängig und beim Verdrehen von Verteilerfinger und Antriebsstutzen gegeneinander waren keine Widerstände fühlbar, es ging leicht und weich über den ganzen Verstellbereich. Unterdruckdose habe ich nicht getestet, das erfolgt, wenn ich meinen Verteilerprüfstand repariert habe (bei dem ist die Unterdruckmimik offenbar undicht geworden ... :()

      Die Vergaser habe ich nicht demontiert oder zerlegt. Der Schwimmerstand wurde nicht gemessen, auch dies kommt bei einer großen Inspektion dran. Es war jedenfalls kein Schwimmer abgesoffen und bei keinem der beiden Vergaser gab es bei Synchronisieren Auffälligkeiten, so dass von mehr oder weniger gleichen Schwimmerständen auszugehen sein dürfte.

      Für das Synchronisieren habe ich ein altes Messgerät mit zwei Anzeigen und zwei Messschläuchen. An die Messschläuche werden für verschiedene Vergaser passende Adapter angeschlossen. Nach meiner Erfahrung kann nur mit solch einem "Zwillingsgerät" vernünftig synchronisiert werden, weil beim (teilweisen) Verschließen eines Ansaugstutzens durch ein Messgerät natürlich die Drehzahl sich leicht verändert. Diese Drehzahländerung kann für verschiedene Ansaugstützen unterschiedlich sein, allein schon bei unterschiedlicher Einstellung verschiedener Einstellschrauben. Bei einem Zwillingsgerät ist dagegen das Maß der Drehzahländerung aus offensichtliche Gründen wurscht.

      Die Weber habe ich erstmal in die Grundeinstellung gebracht. Dies bedeutet, die Bypass-Schrauben (2 pro Vergaser) ganz rein zu schrauben (vorsichtig, also nicht "anknallen", sondern den Anschlag leicht erspüren, dann Schluß). Dazu müssen erstmal deren Kontermuttern gelöst werden, ziemlich fummelig bei eingebauten Vergaser, geht aber (Schlüsselweite 8mm). Dann die Gemischschrauben, ebenfalls 2 pro Vergaser, ganz hinein (siehe Anmerkung zu den Beipassschrauben) und 2 Umdrehungen wieder heraus. Dann Leerlauf mit der gemeinsamen Leerlaufschraube auf ca. 1200 UpM. Als Erstes werden die beiden Ansaugstutzen eines Vergasers untereinander synchronisiert. Dies erfolgt (wenn da Unterschiede sind) durch herausschrauben einer (!) Bypassschraube. Dann werden die beiden Vergaser gegeneinander synchronisiert mittels der Einstellschraube an dem Koppelelement der beiden Gestänge. Dann wieder Fahrversuch zwecks Einstellung des Leerlaufgemisches. Bei mir fand sich das beste Anzugsverhalten aus niedrigen Drehzahlen bei ca. 3,5 Umdrehungen (alle vier Gemischschrauben synchron verändert), vom Anschlag gerechnet. Durch "Feintuning"nach Gefühl (+ max. 0,5 Umdrehungen, verschiedener Gemischschrauben relativ zueinander) lässt sich völlig ruhiger Leerlauf erreichen.

      Im Ergebnis fährt sich der Wagen ganz anders, guter Durchzug in allen Drehzahlbereichen, kein Stottern oder Ruckeln mehr. Anfahren geht fast bei Leerlaufdrehzahl.

      Im Winter kommt die große Inspektion, dann wird auch das Ventilspiel geprüft. Ich denke, dass es da ein klein wenig zu viel klappert. Was aber an sich nicht schlimm ist, wenns ganz ruhig wäre, wäre das fast eher Anlaß zur Prüfung, weil zu kleines Ventilspiel ziemlich riskant für die Ventile wäre.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „BJJ“ ()