Und noch ein Bagheera

      Auf Grund der rotationssymmetrischen Form der Nabenkappen würde ich eher eine Nachfertigung auf der Drehbank in Betracht ziehen.

      Das Scannen der Originalform halte ich hier für eine übertriebene Mühe. Die relevanten Maße sind doch in weniger als 5 Minuten mit der Schublehre abgenommen und eine Skizze für den Dreher erstellt.

      Und mit 3D-Druck und dann Verchromen ist es wohl auch nicht getan, weil die Oberfläche des 3D-Druck ja nicht spiegelglatt ist und daher wohl erst mal nachgearbeitet werden muss, ehe man dann Metall aufdampfen und verchromen kann. (also möglicherweise erst 3D-Druck und dann doch noch auf die Drehbank um die Oberfläche zu glätten)

      Gruß Horst

      PS: Klimmzüge am Stabi merke ich mir, ich habe nur leider weder Bühne noch Grube. Das werden dann mit dem Wagen auf der Auffahrrampe oder Wagenheber eher um 180° gedrehte Liegestütze, also eher Liegezüge.
      Hi Horst, das Verchromen von Plastik braucht eine speigelglatte Oberfläche, richtig. Spanend keine Chance, auch mit Schleifen kaum getan. Meist wird eine Schicht eines Glanzlackes aufgetragen, ggf. geschliffen, nochmal lackiert und dann ab in die Galvanik. Nur so wird es perfekt. Übrigens auch nicht anders, wenn man PVD einsetzen würde, wie beispielsweise bei Scheinwerferreflektoren aus Plastik. Nur das dort Aluminium eingesetzt wird und es sich für die Umweltbelastungen am Rad nicht eignet.

      Der 3D Druck hätte den Vorteil, dass auch die Haltenasen sozusagen "original" sind. Klar, das wäre im Grunde egal, schon früher wurden Embleme auch einfach mit Acrylkleber in die Nabenöffnung geklebt (oder Originale so gegen Verlust "geesichert") und es ist einem erst aufgefallen, wenn man neue Reifen auswuchten wollte :D . ABS sollte ein geeignetes Material für diese Anwendung im 3D Druck sein.

      Beste Grüße, Bernhard