Gelbe Zitrone für Bagheera zum 1001ten Mal... :-(

      Gelbe Zitrone für Bagheera zum 1001ten Mal... :-(

      Für alle, die meinten es kehre etwas Ruhe ein bei diesem Thema hat die Oldtimer Markt in der Ausgabe 1/2019 (edit nach Hinweis von Franken16) die Geschichte des Preises "die gelbe Zitrone" noch einmal hervorgekramt, natürlich mit seitenlanger Liste, was denn alles an diesem einen Bagheera kaputtgegangen ist.
      Das vertraute "ach das ist doch der, der die gelbe Zitrone bekommen hat" wird uns also wohl noch eine lange Weile weiter auf den Oldtimertreffen begleiten - auch wenn diese Schlaumeier meist gar nicht wissen, daß sie in der Regel nicht einen Baheera Serie 1 vor sich haben, sondern einen Murena oder 530er...

      In diesem Sinne - Guten Rutsch in`s neue Jahr 2019, das nun auch Fahrvberbote für H-Kennzeichen in den Innenstädte bringt, dank der N**** der Deutschen Umwelthilfe.
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      Roman schrieb:


      In diesem Sinne - Guten Rutsch in`s neue Jahr 2019, das nun auch Fahrvberbote für H-Kennzeichen in den Innenstädte bringt, dank der N**** der Deutschen Umwelthilfe.


      Hallo, Roman! Wo soll das denn der Fall sein? Nach meinen letzten Informationen sind u.a. Oldtimer von Fahrverboten wg. Feinstaubbelastung ausgenommen. Gibt es da neue Entwicklungen? ?(

      Ciao
      Lars
      Hallo zusammen

      Da ich gerade diese Diskussion gesehen habe, muss ich mal meinen Senf dazu geben.

      Fahrzeuge mit H- und rotem 07er Kennzeichen sind von den Fahrverboten in Umweltzonen, die im Zuge der Feinstaubdiskussion mit Verordnung vom 01.07.2007 festgelegt wurden und für die die aktuelle Plakettenkennzeichnung (rot/gelb/grün) gültig ist, ausgenommen, da hat Lars Recht.

      Ausländische Fahrzeuge ohne H- oder 07-Kennzeichnung fallen auch unter diese Regelung, können den Status z.B. mittels Zulassung (=>Alter) und idealerweise wie geschrieben einem entsprechenden Schreiben adäquat einem H-Gutachten belegen.

      Die aktuelle Situation mit Dieselfahrverboten hat erst mal damit nichts zu tun.

      Da es keine bundeseinheitliche Regelung gibt, sondern jedes Fahrverbot (per Gericht Dank des lieben H. Resch der DUH, ein Hauptsponsor ist übrigens die Toyota-Bank...….) Straßen- oder ggf. auch Zonenbezogen separat betrachtet wird, sind die jeweiligen Kommunen/Städte für die Umsetzung und auch mögliche Ausnahmen zuständig.

      Die Bezirksregierung Düsseldorf hat gerade z.B. auf Anfrage bestätigt, dass dort auch bei Einführung eines Dieselfahrverbots diese Ausnahme übernommen würde, siehe auch oldtimer-veranstaltung…mit-h-und-07-kennzeichen/, dann weiter unten "Bezirksregierung Düsseldorf", darunter findet sich das entsprechende Schreiben.
      Dies ist aber nur ein Einzelfall, jede Kommune/Stadt entscheidet für sich selbst.
      Und im Grunde ist diese Ausnahme gar nicht so toll, denn dann klagt der H. Resch auch noch dagegen.....

      Es gibt zwar die grundsätzliche Absicht, die Ausnahme für H und 07 auch auf diese aktuellen Fahrverbote auszudehnen, aber da es eben derzeit keine einheitliche Regelung gibt, sondern jeder Fall einzeln betrachtet wird, muss es auch in jedem Einzelfall mit der entsprechenden Kommune/Stadt bearbeitet werden so wie im Fall Düsseldorf. Ein Selbstläufer ist das nicht.

      Und dazu ist zu sagen, dass dem DEUVET, der sich aktuell sicher als einziger mit dieser Thematik im Sinne der Oldtimerszene beschäftigt, aufgrund der äußerst solidarischen Unterstützung eben dieser Szene in Form der Clubs die Hände gebunden sind, da einfach die Mittel nicht zur Verfügung stehen, jeden Fall zu betrachten und zu bearbeiten.

      Leider lassen sich die Erfolge des DEUVET nicht nur für die Mitglieder umsetzen, sondern sind allgemeingültig, so dass auch die profitieren, die den Verband nicht unterstützen.

      Viele Grüße
      Ralf Geisler
      Beirat im DEUVET
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      Gerade der DEUVET hat sich in der Vergangenheit nicht gerade hervorgetan als Unterstützer von jüngeren Oldtimern, weshalb ihm auch aus dieser Gruppe verdientermaßen wenig Unterstützung zukommt.
      In meinen Augen war da die Initiative mobiles Kulturgut mit Mario de Rosa an der Spitze deutlich rühriger.

      Aber wenn das hier jetzt in eine Diskussion für oder wider DEUVET oder sonstwas ausartet, ist das Thema schneller wieder zu als ich es aufgemacht habe.

      Roman Breisch

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      Hallo Roman,

      Du meintest wohl das aktuelle Heft 01/2019 (nicht 2009)!
      Ich habe das Heft extra wegen des Artikels gekauft und fand den Artikel auch recht schwach.

      Dafür ist der Artikel über die Dieselproblematik und die DUH gut und lesenswert.
      Zündstoff, Fahrverbote: Wie die DUH einer Nation Sand ins Getriebe wirft.
      Sand im Getriebe
      Deutsche Umwelthilfe: Ein Abmahnverein klagt Amok


      Gruß Horst