E-Murena

      also wer macht das gerade mit seinem Murena?
      ripower-elektrofahrzeuge.de/elektro-sportwagen/
      und was wird es Kosten?

      Ich hatte einfach mal nach E-Umrüsten gesucht und gleich der erste Treffer ergab diese Seite. Wollte mal wissen was sowas kosten könnte. Aktuell noch lange nicht aber wer weiß...

      Nein ich möchte hier keine Diskussion über Originalität oder so was anstoßen. Wir sollten alle froh sein diese Autos noch zu sehen sind.
      Denn die Kisten sind einfach schick und Modifikationen (ob klein oder groß) für den Alltaggebrauch gehören einfach dazu. Fahrzeuge sind für Straßen gebaut und nicht fürs Museum.

      Bis ein ander BEitrag mice
      Information

      mice schrieb:

      ... Fahrzeuge sind für Straßen gebaut und nicht fürs Museum. ...

      Ja genau, und deshalb hoffe ich das wir mit unseren Autos weiterhin möglichst ungehindert mit Verbrennungsmotor fahren dürfen.

      Und statt einer fragwürdigen kompletten Umrüstung (Verbrenner raus, E-Motor rein) kommt beim Murena und Bag ja auch eine Umrüstung zum Hybrid mit E-Motor an der Vorderachse in Frage.
      Spannend - aber für mich nicht der Weg der Sinn macht. Die Kombination ist heute sicher gut, aber der Murena ist nun mal ein Oldie und als solcher soll er auch so unterwegs sein wie er in den 80er gebaut wurde.

      E-Autos sind durchaus toll, ich fahre im Alltag seit 4 Jahren wenns passt nur mit Strom ;)
      530 / Murena / Avantime / MVS
      Wobei für mich spannend wäre, wie hinterher die Gewichtsverteilung wäre.
      Je nach Plazierung der Akkus könnte dies recht seltsame Nebeneffekte nach sich ziehen.
      Wenn ordentlich Gewicht durch die Akkus auf die Vorderachse kommt hätte das ja unter Umständen etwas für sich.
      Daher ist für mich der Hybridgedanke - obwohl auf den ersten Blick interessant - nicht das Gelbe vom Ei.
      Leichter E-Motor vorne, Verbrenner im Motorraum und dann noch Akkus im Kofferraum - ich fürchte mal, dass dann die Fuhre zur finalen Heckschleuder würde.

      Alles Gute

      Michael
      @Makru: Der Fahrspaß wird sich in Anbetracht des Gewichts in Grenzen halten, so lange man nur mit einem der beiden Antriebe fährt.
      @Michael: Die Akkus kann man ja je nach Zellengröße beliebig und recht frei verteilen, z.B auch an den Unterboden hängen.
      Information
      E - MATRA

      Die Akkus unter dem MATRA ist schon super, damit
      wäre der Schwerpunkt tief und das Fahrverhalten ziemlich
      neutral - wie bis jetzt. (etwas Platz wäre da schon, aber ob es ausreicht?)
      Das Gewicht dann plus ca. 80kg (Motor + Batt.), E-Motor vorn.
      Da der MATRA ja eine Vorderradachse von einem Fronttriebler
      hat, dürfte es damit auch keine Probleme mit PWR von vorn geben.
      Das Reserve Rad fällt dann wohl weg.
      Hatte zeitweise früher im Winter vorn 2 Sandsäcke (je 25kg),
      das Fahrverhalten immer noch wie ein Vollblut MATRA.

      In der Stadt und Kurzstrecken dann rein elektrisch, hätte schon was,
      aber alles nur theoretisch, siehe 2 Antworten weiter.


      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Ich habe mich gerade erst über die Feiertage mehrfach mit 2 befreundeten Ingenieuren über die alternative Motorisierung eines Maserati Indy (ja, es gibt in meinem Auto-Leben noch andere Marken und statt einer kompl. Motorrevision für ca. 50.000€ könnte man einiges anderes ausprobieren) ausgetauscht und einstimmig zu hören bekommen, dass das Thema Elektroumbau - anders als es Merkel und Co. gerne hätten - bereits jetzt von Insidern als gestorben betrachtet wird, da es in absehbarer Zeit nie die notwendige Zahl an Ladestellen geben wird und v.a. auf diesem Globus nicht annährend die Rohstoffe für die benötigten Akkus vorhanden sind. Damit ist das Thema E-Mobilität eine Totgeburt und andere Formen wie bsp. direkt mit Wasserstoff betriebene Kleinstverbrenner würden bereits entwickelt. Von der Platzaufteilung wäre ein elektrischer Murena natürlich genial und die Hybrididee eine Gedankenspielerei, die ja doch nie von irgendwem umgesetzt werden wird - siehe oben.
      Vielleicht sollte man die Aussage Elekroauto = Irrweg etwas korrigieren.
      Ja, ich denke ein nur mit Akkus betriebenes Fahrzeug kann nur ein Zweit- oder Drittfahrzeug für die Stadt sein:

      - da wäre erst einmal das Aufladeproblem. Selbst bei einer Schnellladung dauert dieser Vorgang erheblich länger als ein konventioneller Tankvorgang. Wieviele E-Zapfsäulen würden dann bei einer Autobahntanke benötigt um alle Tankwilligen zügig abzufertigen.
      - Was ist mit denen, die keine Garage mit Lademöglichkeit haben? Sollen alle Prakmöglichkeiten mit Ladestationen ausgerüstet werden? Und wenn ja, wer zahlt für diese Einrichtung der Infrastruktur?
      - Die Problematik der Akkuherstellung mit allen Begleiterscheinungen ist ja schon bekannt.
      - Mit immer höheren Energiedichten der Akkus steigt das Risiko im Falle eines Defektes. Jeder, der einen durchbrennenden LiPo einmal beobachtet hat weiß wohl was gemeint ist.

      In kleinen Mengen mag dieses Konzept monentan funktionieren, aber in großen Massen sind doch genz erhebliche Zweifel angebracht.
      Aber wie üblich wird alles auf eine Karte gesetzt - ist ja auch einfacher.

      Die Brennstoffzelle wurde mal eben (vielleicht um sie als nächsten Heilsbringer in der Schublade zu haben) ad acta gelegt.
      Kleine effiziente Fahrzeuge mit Verbrenner sind mega out.
      Die üblichen Schadstoffproduzenten werden ignoriert.
      Die Gesamtökobilanz ebenso.
      Das Märchen der teutschen Automobilindustrie und der Arbeitsplätze bemüht. Wobei ich mich Frage wieviel Prozent einer Durchschnittskalesche Made in Germany ist, bzw, wieviel Prozent der Gesamtprodunktion eines x-beliebigen deutschen Herstellers auf Deutschland entfallen.

      Ohne Feindbilder und Heilsbringer geht es wohl nicht. Das Volk will halt einfache und generelle Antworten und diee werden doch all zu gerne bedient. Und im Übrigen wo kämen wir denn dahin, wenn man eine langfristige Lösung bieten würde? Dann gäb es ja nichts mehr zum verkaufen, man müsste ja nur noch warten und instandsetzen. Tausende von Produktdesigneren, Vertriebsmenschen, Markentingheinis wären sinnlos. Geht doch gar nicht!
      Aber das nur am Rande.

      Der Elektroantrieb hat für mich klare Vorteile gegenüber den konventionellen Antrieb:

      - die Drehmomentkurve eines E-Motors hat was für sich
      - Es werden weniger Komponenten benötigt, also sind die Kosten in aller Regel geringer
      - der Motor baut kompakter
      - Getriebe können zum Teil entfallen
      - Energierückgewinnung ist möglich

      Die Frage ist damit doch daher eher, wie man die Energieversorgung bewerkstelligt. Der Akku (oder meinetwegen auch Hochleistungskondensator) kann meiner Meinung nach nur ein Puffer sein aber niemals die alleinige Quelle.



      Alles Gute

      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Michael“ ()

      Man kann ja mal hinterfragen wie viel Sinn in diesem Artikel steckt.
      Schon die Einleitung zeugt vom Allwissen: „Warum Professor Jörg Wellnitz von THI ganz sicher weiß, dass der Hype um das Elektroauto kaum mehr als ein Alibikrieg ist“
      Aha. „Ganz sicher“. Hat wohl eine gute Glaskugel der Herr Professor.
      Und: „Das Elektroauto“ schlechthin, gut dass es nur eine Sorte davon gibt…
      Die zitierte Umweltbilanz der Tesla-Batterie stammt aus einer „Studie“ die nachweislich falsch ist. Auch wenn sie von allen möglichen Presseorganen zitiert wurde, wird sie dadurch nicht richtiger. Aber man kann’s ja mal glauben, wenn’s einem in den Kram passt. Bloß nicht selber mal recherchieren… Auf die ganze CO² -Geschichte und deren Einfluss auf das Klima braucht man in diesem Zusammenhang erst gar nicht einzugehen, die ist eh umstritten.
      Was die Rohstoffe angeht aus denen BISHER Akkus produziert werden lässt sich ganz kurz folgendes sagen:Lithium gibt’s überall genug, entscheidend ist lediglich die Wirtschaftlichkeit des Abbaus. Was das problematischere Kobalt betrifft, Batterien mit weniger oder ohne Kobalt gibt’s auch schon, entsprechende Patente haben z. B. die Firmen Kenan Sahin USA, und Panasonic. Zudem kann man den Lithium-Ionen-Akku getrost als Übergangslösung sehen, bessere und schneller ladefähige Feststoffakkus gibt es auch schon, u. A. in der Erprobung bei Audi und Mercedes. Zudem sind selbst die bisherigen Akkus zu 95% recyclingfähig, ein Teil des Bedarfs an Rohstoffen könnte also durchaus daraus wieder gedeckt werden.
      Gegen alle Arten von Wärmekraftmaschinen spricht generell der schlechte Wirkungsgrad, (unter 30 % selbst bei idealen Bedingungen ab Tankstelle, rechnet man Förder / Produktionskosten, Lagerung und Verteilungskosten der Treibstoffe liegt man schnell bei nur noch einem paar Prozent) egal ob Wasserstoff (der unter extremem Energieaufwand in erster Linie aus Erdgas gewonnen wird und daher im Gesamtwirkungsgrad noch viel schlechter abschneidet) oder „CO²neutralem“ Pflanzenöl.
      Es sei denn man hat so viel elektrische Überschussenergie dass Wasserstoff elektrisch hergestellt werden kann. Abgesehen von der problematischen Lagerung fragt man sich trotzdem warum man nicht die elektrische Energie direkt verwenden kann…
      Was die Umweltschäden durch die Rohstoff-Förderung für Akku's angeht kann dies bei entsprechendem Aufwand umweltverträglicher durchgeführt werden als derzeit die Ölförderung / Ölverteilung.

      Einfach mal so zum Öl:
      Krieg im Jemen: Stellvertreterkrieg zweier ölproduzierenden Staaten, finanziert durch was und wen wohl? Über 28 000 000 Opfer seit 2015. Pipeline in Kanada mit Ölsandabbau und Umsiedlungsprogramm der eigentlichen „Eigentümer“. Ölbohrinsel Deepwater Horizon mit Ölpest im Golf von Mexico und Missisippi-Delta mit Folgen bis Heute. Tankerunglück der Exxon Valdez mit der größten Öltransport-Umweltkatastrophe, von den unzähligen "Kleinen" ganz zu schweigen. Fracking mit noch unabsehbaren Folgen. Kriege und unterstützte Kriege seit Jahrzehnten durch die USA im nahen Osten wg. Ölressourcen. Zerbombte brennende Ölfelder im Iran / Irak-Konflikt, und..und..und... Das fällt mir nur so mal ganz spontan ein, da gibt‘s noch viel mehr. Aber, ist ja nicht soo schlimm, ist ja alles weit weg… ich tanke ja immer hier bei ARAL..

      Ein Matra mit Akku an Stelle des Motor's hätte jedenfalls eine gute Balance....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bagheera 74“ ()

      @Bagheera 74: Und bei Deiner Darstellung fehlt leider komplett, dass der Strom nicht in der Steckdose entsteht - ich bin auf Deine Darstellung gespannt, wie effizient wir unseren Strombedarf über erneuerbare Energie decken können (bitte dabei auch auf die derzeit im Bau befindlichen oder geplanten Riesenstaudämme in China und Südamerika eingehen).

      Danke Frank
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      Bagheera 74 schrieb:

      Was die Rohstoffe angeht aus denen BISHER Akkus produziert werden lässt sich ganz kurz folgendes sagen:Lithium gibt’s überall genug, entscheidend ist lediglich die Wirtschaftlichkeit des Abbaus.

      Dir ist aber bekannt, dass es keine reinen Lithium-Akkus gibt, sondern, dass es sich immer um Lithium-Verbindungen handelt?

      Bagheera 74 schrieb:

      Was die Umweltschäden durch die Rohstoff-Förderung für Akku's angeht kann dies bei entsprechendem Aufwand umweltverträglicher durchgeführt werden als derzeit die Ölförderung / Ölverteilung.

      Weißt Du das oder ist das Deine Meinung?

      _Frank_ schrieb:

      Dir ist aber bekannt, dass es keine reinen Lithium-Akkus gibt, sondern, dass es sich immer um Lithium-Verbindungen handelt?

      Na klar ist mir das klar; Ein Auto besteht ja auch nicht aus "Auto".

      _Frank_ schrieb:

      Weißt Du das oder ist das Deine Meinung?



      Lithiumkarbonat wird gewöhnlich direkt oder indirekt aus dem Boden bzw. Erz gelöst. Man kann mit den Solerückständer die Umwelt verschmutzen, sie lassen sich aber einfacher neutralisieren als z. B. Ölschlamm. Und ja, auch Wasser wird verbraucht. Der Großteil vom Lithiumcarbonat geht übrigens noch immer in die Aluminiumproduktion. Und Alu spielt bei Autos ja bekanntlich auch eine Rolle.

      Was den Strom aus der Steckdose betrifft: Wir kreisen um eine Energiequelle die uns täglich ein vieltausendfaches der Energie liefert die wir tatsächlich benötigen. Klar kann man sagen "das interessiert mich nicht, noch hab ich ja mein Öl..." Aber man kann sich tatsächlich Gedanken darum machen diese Energie zu nutzen. Und genau so wie Tankstellen und die Ganze Infrastruktur dazu nicht vom Himmel gefallen sind, so wird sich logischerweise auch nicht sofort das perfekte Elektroparadies auf Erden ausbreiten. Da ist es schon notwendig sich zumindest ein paar Gedanken darüber zu machen.

      Mir kann es eh egal sein, ich hab nicht mal Enkel denen ich meinen ganzen Dreck hinterlasse....

      Berta Benz hat auf ihrer ersten Fahrt ja auch nicht gejammert "..es giiibt doch noch gar keine Taaankstellen und die Technik ist überhaaaupt nicht ausgereift und wer weis ob das Erdöl reicht für sooo viel Benzin wenn das dann jeeeder macht, wo doch das mit die Pfeeerde schon seit Jahrtaausenden bewääährt is und dann sind wir noch abhängig von irgendwelche Araaber die bisher nur Ziiegenmilch produziert haben....."
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