Suche Murena 2.2 Motor(-block)

      Fahre seit 5 Jahren dieses Öl 23€. Das Öl von Ölfirmen ist OK, da ist
      der Preiss aber überhöht. Dieses Öl ist von meinem Autoteile Shop.
      ein riesen Laden in Hamburg. Denke es gibt bei Dir auch ein größeren
      Laden für Autozubehör - die haben meistens auch ein Haus Marken Öl.

      Eine Motorüberholung ist ein guter Zeitpunkt zum umsteigen.
      Ölverbrauch bei mir ist um die 0,5 Ltr. auf 5000 km.
      Motorlaufzeit seit der Motorüberholung ca. 190 000 km und vollgastauglich.

      Ein bedeutender Grund ist von dem normalen MINERAL Öl wegzugehen ist aber -
      das Synt Öl bleibt über den Wechselintervall (10 000km) ziemlich stabil, das Mineral Öl nicht - das ist die Crux.
      Wechselt man das Mineralöl früh und oft, geht es so leidlich, aber leider bilden sich
      in den Temperatur Ecken (Kolbenringe + Kolben) harte Ablagerungen, welche lange
      Laufzeiten verhindern, wenn der Motor gefordert wird.
      Habe auch Bilder davon reingestellt. ( Synt Zyl. Kpf blank - Normales Öl Belege - wie beim Zahnarzt)
      Früher waren die Motoren bei über 180 000 (normales Öl) meistens am Ende angelangt, heute sind 350 000 - 400 000
      bei etwas moderater Fahrweise keine Seltenheit - beinahe wie ein Taxen Diesel, welcher aber weit mehr
      KM schafft - Motor Drehzahl um die 2-3000 heißt + geringe Kolbengeschwindigkeit + (kleinerer Hub)
      Peter

      Viskosität;
      Die Viskosität von dem Öl 5W-40 reicht von -35°C bis +40°C
      sollte daher für unsere Bereiche voll ausreichen,
      fährst Du mal nach Afrika ist 5W-50 angesagt ....

      Synt 15W-40 reicht auch, wenn man den Wagen nicht gerade in Bayern oder Austria fährt (Bergen im Winter), wo die Temperaturen
      auch mal locker unter -25°C kommen und da ist der Starter dann überfordert - Öl ist wie flüssiger Honig....
      Mit der Schmierung ist es dann am Anfang auch nicht so dolle...


      Bilder
      • Synt 5W-40.jpg

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      • Öl Viskosität.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Zusammen,

      das Thema hatten wir schon einmal.
      Aufspindeln der Lagergasse ist soooo ungewöhnlich nicht. Die Frage ist eher, ob es dafür im Nachgang passende Lagerschalen gibt.
      Grundsätzlich - neben der Ressourcenschonung - sollte man sich sehr wohl überlegen, ob man einen Gebrauchtmotor einbaut, oder das defekte Triebwerk überholen lässt.
      Eine Überholung ist sicher auf den ersten Blick teurer als der Griff zum Gebrauchtteil, jedoch sind dann die Kosten bei einem seriösen Instandsetzer klar definiert und man kann dann davon ausgehen, dass langfristig Ruhe herrscht.
      Das Gebrauchtteil kann in Ordnung sein und lange halten, muss aber nicht.
      Im wost case heißt das dann alles wieder raus und zurück auf Los.

      Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Beim Münzwurf kann ich auch nicht sagen, ob Kopf oder Zahl fällt.

      Alles Gute

      Michael
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      Zwar ist das in der Tat grundsätzlich kein Problem, wird aber meist gemacht, wenn aus irgendwelchen Gründen Verzug in der Lagergasse aufgetreten ist. Kann kann beispielsweise vorkommen, wenn ein Alublock (ich weiß, aber nur ein Beispiel) zwecks ziehen der Laufbuchsen auf 120°C erwärmt werden muss.

      So wie ich verstanden habe, haben sich die Lagerschalen mitgedreht. Dies bedeutet, dass die Sitzflächen (Block + Brücke) rundherum erweitert sind. Lediglich an der Auflagefläche der Brücken etwas abzunehmen und so den Durchmesser des Sitzes in vertikaler Richtung zu reduzieren und dann zu bohren macht dann die Gasse in vertikaler Richtung maßhaltig, nicht jedoch in horizontaler Richtung (die Aufweitung durch die rotierenden Lagerschalen ist ja rundherum).

      Das ist auch problematisch, weil dann mit Lagerschalen des normalen Außendurchmessers nicht der bei der Montage üblicherweise vorgeschriebene Überstand der Lagerschalenhälften entstehen kann. Die Enden der Lagerschalen werden im Bereich der Fügung stattdessen leicht in radiale Richtung grdrückt.

      Es kann also halten (weil die wesentlichen Lagerbelastung ja vertikal ist), die Lagerschalen sitzen aber nicht mit der eigentlich vorgesehenen Spannung zwischen Block und Brücke, so dass ein erneutes "Rotieren" der Lagerschalen möglich wäre.

      Ich habe noch keinen Matra Motor zerlegt, aber bei allen mir bekannten Motoren haben die Lagerschalen an einem Ende eine "Nase" radial nach außen, welche in eine komplementäre Ausnehmung im Block bzw. der Lagerbrücke eingreift. Weswegen das Mitdrehen der Lagerschalen eigentlich gar nicht möglich sein kann, egal wie das "gefressen" hat. Eher wird die Lauffläche einer Lagerschale dabei zerstört, als dass die Lagerschale sich mitdreht. Haben die Matramotoren keine solche "Verdrehsicherungen"?

      Beste Grüße,
      Bernhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „BJJ“ ()

      Hallo Egon, ich habe es verstanden,
      da ich ja meinen Kopf um mindestens 2 mm geplant habe,
      würde also ein wegnehmen unten von 1mm nicht soviel ausmachen,
      der Kolben würde 1mm nach oben rutschen.
      Du meinst bestimmt damit auch, das dann die Lagerschalen mit
      den Standard Außenabmessungen passen - die gibt es ja noch auf dem Markt.
      Peter
      Peter,

      1 mm wäre m.E. aber schon sehr extrem, das ist doch kein Traktor ;) . Und wenn von den Lagerbrücken etwas an deren "Füßen" abgenommen wird, dann kommt die Kurbelwelle nicht wirklich weit höher.

      Die Standardschalen (Außendurchmesser) passen meist nach den Bohren (mit vorherigem Abtrag an den Füßen der Lagerbrücken), weil beispielsweise Blockverzug in der Regel bananenförmig in Längsrichtung des Blocks ist. Deswegen machte ich mir eher Sorgen um eventuelle Aufweitungen in der Horizontalen.

      Aber ich denke auch, so wie Du, dass im Zweifel eher die Lagerschalen außen abgerieben wurden, als die gusseiserne Lagergasse. Hat die denn jemand überhaupt mal nachgemessen? Zumindest blockseitig ginge das recht einfach mittels eines langen Haarlineals. Wenn da blockseitig keine Auffälligkeiten sind, würde ich bei den Brücken auch keine nennenswerten Schäden vermuten. Vielleicht ist das Bohren der Lagergassen ja gar nicht wirklich nötig (weil das alles Gusseisen ist und eher die schwächeren Schalen Material verloren haben)?

      Dein Motorbauer hat beim Planen des Kopfes 2 mm runter genommen? Und das bei diesem kurzen Kopf? Dann muss der ja eine extreme "Banane" gewesen sein. Zum Vergleich, bei meinen doppelt so langen Köpfen beim Lambo kamen beim Planen maximal 0,3 mm runter. Dabei muss ich auch sagen, dass der Motorenbauer extrem viel Zeit darauf verwandte die Köpfe auf der Planfräse auszurichten. Und mehrere Durchgänge in kleinsten Schritten gemacht hat. Leider wird das im normalen "Tagesgeschäft" der Instandsetzer nicht so gemacht, so dass dann mehr als nötig von den Köpfen runter kommt. Aber 2 mm scheint mir auch dann recht extrem, zumal auch noch bei Grauguss (Aluköpfe sind deutlich verzugsempfindlicher). Ich hatte dann auch um ca. 0,3 mm dickere Kopfdichtungen eingesetzt, weil jedenfalls die Lambos ziemlich empfindlich gegen (noch) höhere Kompression sind.

      Egal, wegen der (m.E. minimal erhöhten) Kompression nach dem Lagergassenbohren würde ich mir auch keinen Kopf machen. Die Erhöhung dürfte geringer sein, als durch sich mit der Zeit auf Kolben, Ventilen und Brennraumwänden bildenden Ablagerungen. Und die Zündung kann man ggf. ja auch noch ein klein bissl zurück nehmen.

      Beste Grüße,
      Bernhard
      Information

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „BJJ“ ()

      Bernhard,
      über 2 mm, so sieht das dann aus, auf der Fläche
      waren starke Auswaschungen, ist am Maximum so die
      Aussage vom Motorenbauer ..
      Viele Grüße
      Peter

      März 2014 Luft im Kühlwasser , Rep Peugeot
      Mai 2016 wieder Luft im Kühlwasser, weil Peugeot den Kopf nicht behandelt hat (nur geschmirgelt), Kopf geplant.
      Dez 2016 wieder Luft im Kühlwasser (die neue Kopfdichtung hat einen Riss in der Metalldichtung)
      jetzt aber eine andere und mit breiteren Metalldichtung (im Netz), bis jetzt alles OK.
      Der Grund für die Reparatur( Mai 2016) war Zyl. 4 (links auf den "vorher" Bild). Die Metallseite von der
      Kopfdichtung hat abgeblasen Richtung Kühlwasser.

      Danach habe ich dann die Arbeit gemacht (Mai 2016), mir der originalen Kopfdichtung, welche
      aber nicht OK war (alt oder eine Montagsdichtung), dann eine verbesserte Kopfdichtung (Dez 2016),
      damit läuft der Motor nun....

      Bilder
      • Kopf geplant abgeschliffen.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Ich würde ja gerne nochmal auf das Stichwort "Lagerschalen haben mitgedreht" zurück kommen. Ich hatte ja die üblichen "Nasen" an Lagerschalen angesprochen, die in entsprechende Ausnehmungen der Aufnahmen eingreifen. Beispielbilder sind unten, die "Nasen" sind markiert. Ich weiß, dass rechts ein Pleuellager dargestellt ist und kein Hauptlager. Das ist aber bei beiden Gleitlagern immer so ausgeführt. Ich würde Bauklötze staunen, wenn Matra Lagerschalen nicht ebenso aufgebaut wären (habe leider keine brauchbaren Bilder auf die Schnelle recherchieren können). Diese liegen einander gegenüber und schlagen an der gegenüberliegenden Aufnahme an, da dort keine Ausnehmung ist. Mir fällt es schwer zu glauben, dass diese Nasen an den Lagerschalen abgeschert sind. Nur dann könnten Lagerschalen sich gegenüber der Aufnahme verdrehen.

      Deshalb fände ich es toll, wenn es Bilder von den defekten Lagerschalen gäbe und vielleicht auch noch von der Brücke im Bereich der Ausnehmung für die "Nase".

      Bernhard
      Bilder
      • 153097661873.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „BJJ“ ()

      Hallo Bernhard,

      ich bin ganz bei Deinen Ausführungen bis auf die Anmerkung zu dem, was MATRA hier gemacht haben soll(te).
      Hier beim Murena 2.2 handelt es sich um einen (Simca) Chrysler Motor und beim Murena 1.6 wie auch bei Deinem Bagheera um einen Simca Motor.

      Matra Motoren gibt es nur in Matra Rennwagen, für die Matra Pkw wurden immer zugekaufte Motoren verwendet.
      Djet - Renault Gordini
      M530 - Ford V4
      Bagheera - Simca
      Rancho - Simca
      Murena - Simca und Chrysler
      Espace und Avantime - Renault

      Und zurück zum Thema: Vielleicht gibt es für diesen Verschleiß am Block auch ein Super-GFK aus dem Flugzeugbau. Nur mal so als Idee wenn man damit auch einen durchgerosteten Scheibenrahmen reparieren kann anstatt ihn zu schweißen.

      Gruß Horst
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      Bagheera 74 schrieb:

      BJJ schrieb:

      (habe leider keine brauchbaren Bilder auf die Schnelle recherchieren können).


      BJJ schrieb:

      Deshalb fände ich es toll, wenn es Bilder von den defekten Lagerschalen gäbe und vielleicht auch noch von der Brücke im Bereich der Ausnehmung für die "Nase".


      Kann heute Abend ein paar Fotos machen und einstellen.

      Wie das???
      Bernhard meinte hier doch wohl die defekten Lagerschalen und die Brücke von dem konkreten Motor vom Threadersteller Matraleon!
      Information

      MM16_Franken schrieb:

      Und zurück zum Thema: Vielleicht gibt es für diesen Verschleiß am Block auch ein Super-GFK aus dem Flugzeugbau.


      Hi Horst,

      gibt es, wenn auch natürlich kein GFK. Hier: diamant-polymer.de/produkte/plasticmetal/ . Ein bissl herunter scrollen und man sieht das Anwendungsfeld. Das Zeug kann man nicht als Endverbraucher dort bestellen, sondern muss über Fachhandel gehen. Die Gebinde sind relativ groß und daher teuer (für die hobbymäßige Einmalanwendung). Als Reparaturlösung außerhalb der Brennraumringe absolut brauchbar und kein "Frickeln". Gibts mit verschiedenen Metallzuschlägen,je nach Anwendungsfall. Das Härtersytem muß ebenfalls auf den Anwendungsfall abgestimmt sein, es gibt da verschiedene zur Auswahl.

      Beste Grüße,
      Bernhard

      P.S.: "Matramotoren" war eine natürlich unrichtige Verkürzung für "Motoren, welche in Fahrzeuge der Marke Matra eingebaut wurden" ;)

      P.P.S.: Den Link oben habe ich nur deshalb so flott zur Hand, weil ich das Zeug für meinen Lambo-Block einsetzen werde (korrosionsbedingte Schäden in den Dichtflächen, wenn auch nicht tief, den Block planen wäre ein übler Aufwand und mit dem Risiko des Verzugs der Lagergasse). Falls jemand ein defektes Aluteil hat, das damit reparabel ist, einfach Bescheid geben, ich schicke dann ein Portiönchen für lau. Bei mir würde das ja sonst nur herum stehen, bis es unbrauchbar geworden ist, so bald brauche ich das nicht noch für etwas anderes.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „BJJ“ ()

      Eine paar Fragen zu den Bildern.
      Motor Typ:
      Laufzeit:
      Wie gemerkt:
      Öl Sorte:
      Belastung, warm gefahren?:
      wann sieht man schon mal so etwas und weiß warum.
      Mein Motor hat 267 000km (1999) gehalten und die Kurbelwellenlager und Pleullager
      waren TOP - keine Riefen oder sonst etwas...
      PG

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      Bagheera 74 schrieb:

      Sorry, jetzt hab ich zu viel versprochen. Den Block mit dem kapitalen Schaden habe ich wohl nicht mehr, nur noch einen "normalen" Lagerschden an einem Pleuellager.


      Besten Dank. Jedenfalls sieht man, dass auch die Motoren, welche in Matrafahrzeugen verbaut wurden, Lagerschalen mit "Nasen" aufweisen.

      Beste Grüße, Bernhard
      Information
      Ist zwar kein Motor, welcher in Matrafahrzeugen verbaut wurde, aber vielleicht auch interessant. Die Lagerschalen sahen nach ca. 100.000 km alle so aus, wie die eine im Foto. Nahezu jungfräulich. Die Kurbelwelle an allen Zapfen im Bereich der Werkstoleranzen, so dass ein Satz neuer Lagerschalen in Standardgröße ausreicht. Die Lagergasse absolut gerade (mit Haarlineal geprüft). Als Öl ca. alle 5.000 km stets mineralisches 20W50 mit hohem ZDDP (Zinkdialkyldithiophosphat) Anteil, also maximal SF Spezifikation. ZDDP ist in modernen Ölen nur noch in sehr geringen Mengen vorhanden. Moderne Rennöle weisen jedoch einen deutlich erhöhten Anteil auf. Es ist ein sehr guter Verschleißschutz für die Gleitlager und wirkt auch korrosionshemmend. Natürlich immer warm gefahren, dann aber durchaus beherzt bewegt. Damals hat das Werk in internen Unterlagen eine Laufleistung von ca. 60.000 km bis zu einer notwendigen Überholung angegeben.

      P.S.: Zerlegt habe ich das Teil, weil beide Zylinderkopfdichtungen im Bereich von Kühlwasserkanälen nach außen durchgegammelt waren, es trat etwas Kühlwasser nach außen aus. Im eingebauten Zustand gehen die Köpfe nicht ab, weshalb der Motor raus mußte. Und wenn man schonmal dabei ist ...
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