Lackierung

      Hallo Egon,
      meine letzten Lackerfahrungen sind von einer neuen
      GFK Stoßstange
      - GFK anschleifen
      - Grundierung 1K Epoxi Crur (Spraydose)
      - Füller (Grau) 1K (mehrere Lagen, damit da was zum wegschleifen ist)
      - Lack PU Lack 2K
      Die Lackberatung war von einem Lack Profi,
      Grundierung + Füller sind in der eigenen Werkstatt gemacht.

      Lackiert dann in einer Miet-Lackierbude mit Heizung und Abluft von mir
      Ein Profi war aber auch dort zu erreichen.

      Stand über Nacht dort.

      Mal als Anhaltspunkt.
      Lass dich doch mal von einem Pro beraten, welcher das immer macht.
      Viele Grüße aus Hamburg
      Peter

      P.S.
      Die letzte Lackschicht muss auf jeden Fall ab und dann noch den alten Füller
      sehr gut anschleifen, da bei Haarrissen im alten Lack Wachsreste bis dahin
      kommen. Ich würde den alten Füller auch noch fast wegnehmen, dann hat man
      auf jeden Fall eine gute Grundlage für die erste Grundierung.
      Viel Erfolg...

      Unser Dipferls...... kann nicht lesen ( Stoßstange), eine Ganzlackierung wird
      natürlich mit einem Pressluft Equipment gemacht - LOGO -oder ???????????????????.....
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      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Egon,

      bei der Verwendung von 1K Grundierung und 2K Lack, solltest Du vorsichtig sein. Hier kann es schon zu Reaktionen beim lackieren (Orangenhaut) kommen. Auch wenn das Ergebnis im ersten Augenschein in Ordnung aussieht, kann die Verbindung zwischen 1K Grund und 2K Lack nicht die werden, welche man sich erhofft. Also verwende lieber eine 2K Grundierung um auf der sicheren Seite zu sein, z.B. mipa EP-Grundierfiller, sofern der Lack auch 2K wird.
      Bei den Haarrissen bitte nicht einfach über lackieren. Wie Peter schon erwähnte, hat sich über die Jahrzehnte der Schmutz, Wachs, Politur... im Spalt eingenistet. Diese werden nach dem lackieren wieder sichtbar, weil die Grundierung und die Farbe nicht Spalt füllend sind und der Siff nur überdeckt wird. Die Risse öffnest Du V-Förmig mit einem scharfen Cuttermesser und verschließt sie je nach Größe und Tiefe entweder mit Epoxidharz und oder Spachtelmasse. Spachteln musst Du nach dem Schleifen sowieso.

      Gutes Gelingen und viele Grüße
      Heike und Uwe
      Information
      Wenn hier nach einer Ganzlackierung gefragt wird und dann Vorschläge wie "1K-Füller aus der Spraydose" kommen, stellen sich mir die Nackenhaare auf.

      Wenn ein Profi den Endlack machen soll, dann auf jeden Fall wegen Haftungsfragen (im doppelten Sinne) mit ihm abstimmen und im Zweifelsfall nach dem Schleifen den kompletten Lackaufbau vom Profi machen lassen. (So habe ich es bei meinem Bag gemacht.)

      Und wenn Du es tatsächlich (komplett) selber machen willst, musst Du Dich über die in Frage kommenden Materialien schlau machen. Dazu wird es aber wohl an anderer Stelle im Internet die besseren Informationen geben.

      Bei den meisten Lackierern hält sich wegen der damit verbundenen Risiken (Risse, Blasen) die Lust in Grenzen, GFK zu lackieren. Und die, die meinen, dass sie da ganz einfach ganz normal drüber lackieren und dann richtig schön heiß einbrennen, solltest Du lieber meiden. Also am besten zu einem alten Hasen mit einem Herz für Oldtimer.
      Hallo Heike und Uwe / Egon,
      bei einer Ganzlackierung, wie Egon das vorhat, würde ich auch auf 2K
      Grundierung / Filler
      zurückgreifen, ist einfach auf der sicheren Seite,
      wer weiß, was da so zum Vorschein kommt...

      Meine letzten - kleinen - Lackierungen (Scheibenrahmen + Stoßstange) erforderten das nicht,
      vorher ausprobiert. Ein ganzer MATRA ist schon eine Mordsarbeit....
      Viele Grüße aus Hamburg
      Peter

      Egon, Du hast eine Mail...



      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Werde den Matra von einer Lackierwerkstatt lackieren lassen.
      Werde nur den alten Lack selbst abschleifen. Mich interressiert nun der richtige Lackaufbau.
      Der Lackierer hat zwar Vorschläge gemacht, aber ich bin nicht sicher ob Er Erfahrungen mit
      dem Kunststoff hat. Deshalb die Frage, ob Ihr da schon einschlägige Erfahrungen gesammelt hab.
      Am liebsten wäre mir, wenn ich konkrete Empfehlungen bezüglich Material und Aufbau hätte.
      Wie ist es mit dem Einbrennen? Hier hatte ich irgendwo gelesen, das man dies nicht tun sollte, bzw.
      nur bei einer geringen Temperatur?
      Information
      Seit 30 Jahren lackiere ich immer wieder Polyesterteile und Karrossen.Habe immer nass feingeschliffen und die Teile über Nacht in der beheizten Kabine bei über 30° getrocknet und nächsten Tag lackiert.Bis heute selbst an den ältesten Teilen keine Osmose festgestellt. Gruss,Gerald
      Zu deiner Beruhigung,es waren immer meine eigenen Fahrzeuge und bin mir deshalb genauso sicher wie du,dein Auto nicht zu lackieren.Wenn du mal nach Wolfsburg Autostadt kommen solltest,kannst du dort mal Osmoseblasen an einem meiner Ex Autos suchen,steht in der obersten Etage Zeithaus,der gelbe Matra Jet 6,nassgeschliffen und lackiert 1995 ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „takeadjet“ ()

      Nass oder Trocken schleifen ist wohl eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. So viel Wasser wird beim Nass schleifen nicht (tief) in das GfK eindringen. Und wenn es sich bis zum Lackieren wieder verflüchtigt hat, ist alles gut, was Geralds Erfahrungen ja auch belegen.

      Egon schrieb:


      Wie ist es mit dem Einbrennen? Hier hatte ich irgendwo gelesen, das man dies nicht tun sollte, bzw.
      nur bei einer geringen Temperatur?

      Das ist wohl eher der entscheidende Punkt. Entweder gar nicht oder nur bei moderater Temperatur, vielleicht so 30 max. 40 °C einbrennen.
      Information