2.2 Neuzugang und Ersatzlager

      hmm... es ist schon etwas selstam. So wie Horst schreibt müsste der Federteller schwimmen. Nur wie soll der dort gelagert sein? Das würde sich ruck zuck am Gewinde abschleifen.
      Ich konnte durch Verstellen der unteren Auflage (+ Konterung) die Höhe verändern. Wenn der Teller oben fest wäre, würde das die Höhe ja dann nicht verändern.
      Bei dir Marcel sieht es so aus, dass der Teller im Gewinde verstellbar ist. Die Funktion der (Mini-) Feder unten ist mir da aber auch nicht ersichtlich.

      VG
      Matthias
      Das Ganze macht schon Sinn.
      Wenn der Teller verstellbar ist, dann muss er in gewissem Maße ja auch etwas lose sein. Wie jede Mutter in einer Schraube hat der da sicher ein wenig Spiel.
      Und auch wenn die Feder von oben permanent Druck ausübt, so kann es passieren, dass gerade bei Sportfahrwerken beim Ausfedern der Druck der Feder auf den Teller nicht mehr ausreicht, so dass dies Klappergeräusche erzeugen kann. Um dies zu vermindern kann man diese zusätzlichen Federn von unten verbauen und das Problem ist somit gelöst.

      Und wie immer ist es so, dass nicht original verbaute Teile Probleme bereiten können.

      Gruß
      Marcel
      Auch wenn ich es nicht wirklich verstehe (Klappern des Federtellers ließe sich ja durch eine Kontermutter leichter bzw. sicherer abstellen, oder mache ich da einen Denkfehler?), jedenfalls scheint es nicht ungewöhnlich zu sein. Solche "Hilfsfedern" zwischen Mutter und Federteller sieht man auch bei verschiedenen Fahrwerksätzen anderer Hersteller, beispielsweise Bilstein. Ein technische Erklärung würde auch mich allerdings sehr interessieren, falls es eine über den Klappergesichtspunkt hinaus gehende Erklärung gibt.
      Information

      Matracat schrieb:

      Und auch wenn die Feder von oben permanent Druck ausübt, so kann es passieren, dass gerade bei Sportfahrwerken beim Ausfedern der Druck der Feder auf den Teller nicht mehr ausreicht, so dass dies Klappergeräusche erzeugen kann. Um dies zu vermindern kann man diese zusätzlichen Federn von unten verbauen und das Problem ist somit gelöst.
      Diese Erklärung geht nur leider nicht auf. So lange die kräftige Feder oben unter Last ist, drückt sie den Teller nach unten. Federt das Rad weiter aus als die Feder sich strecken kann, entfällt diese Last auf dem Teller. So weit, so so klar, bis hier sind wir uns einig. Aber jetzt hat die schwache Feder unten das Sagen, sie drückt den ansonsten entlasteten Teller nach oben und optimiert damit gar das Klackern, da sich der Teller von der einen Endlage in die andere Endlage bewegt.
      Was vielleicht noch einen Sinn machen könnte: Die schwache Feder unten soll den Teller daran hindern, dass er sich dreht und damit verstellt. So ganz entlastet, könnte er sich ja bei jeder Be- und Entlastung ein Stückchen weiter drehen. Sollte meine Erklärung zutreffen, hielte ich das aber trotzdem für eine Konstruktion unter Beteiligung von Rotwein und Pernod.

      Matracat schrieb:

      Und wie immer ist es so, dass nicht original verbaute Teile Probleme bereiten können.
      Dem ist nichts hinzuzufügen!

      MM16_Franken schrieb:

      ch verstehe es auch nicht recht.

      Die ober Feder (schwarz) sitzt auf dem Federteller und stützt sich oben im Radhaus / Dom/ Karosserie ab. So weit so gut (und original?).

      Der Federteller ist doch aber fest am Federbein bzw. Stoßdämpfergehäuse und leitet die Kraft der oberen Feder über das Stoßdämpfergehäuse zur Schwinge.

      Was soll dann also die Feder unterhalb dieses Federtellers? Oder schwimmt der Federteller nun irgendwo zwischendrin? Letzteres wäre aber wohl auch nicht ganz sauber.


      Also es ist tatsächlich so. Der Federteller schwimmt an dem Dämpfer. Original- und Eibachfeder sind additiv wirksam.
      Der Dekraprüfer hat die fehlende Eintragung der roten Eibachfeder beanstandet. (Koni Dämpfer war eingetragen).
      Mit einer Einzelabnahme vom TÜV konnte ich die HU erfolgreich abschließen.

      VG
      Matthias
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