Poppmanis Bastelbude - Murena 1.6

      MM16_Franken schrieb:

      Hast Du da eine gute Idee zum Entrosten, damit Dein Hammerite hält?


      Horst, laut Hersteller braucht nur loser Rost entfernt werden. Es scheint durchaus zu funktionieren, damals hatte ich gedacht "einfach mal probieren, ggf. halt neu und richtig machen". Allerdings muss ich zugeben, dass das Vehikel, wo ich damit das oberflächlich rsotige Fahrwerk lackiert habe, recht selten bei Regen unterwegs war, und nie bei Salz. Insofern relativiert sich die gute Erfahrung über viele Jahre sicherlich etwas. Bei rostigen Stahlteilen in Haus und Hof, die dem Wetter ausgesetzt sind, habe ich es auch "gestestet", mit erstaunlicher Dauerhaftigkeit. Allerdings auch hier: kein Vergleich mit einem Korrosionstest in einer Salzkammer.

      Muss allerdings mit recht hoher Schichtdicke aufgetragen sein, auch an Kanten. Ist für einen optischen Perfektionisten Mist.In einem Hohlraum aber wohl kein Thema, Eingießen, Schwenken, Ausgießen, das zwei- bis dreimal.

      Beste Grüße, Bernhard

      Neu

      Hallo Manni, verzweifle nicht. Wahrscheinlich ist die Schraube, wie so oft, in der inneren Buchse vom Gummilager festgerostet. Dann hilft nur quer durchsägen. Innen beidseitig an der Aufnahme vorbei. Das Gummilager ist danach hin. Möglicherweise kannst Du etwas mehr Platz schaffen, indem Du vorher die Schwellerverkleidung abnimmst. Beim neu montieren darauf achten, dass die Bolzen von innen nach aussen montiert werden.
      Grüße Albert

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      Hallo Poppmani,

      1993 musste bei mir die Schwinge raus (Antriebswelle + Radlager) neu.
      Genau die gleichen Probleme wie bei dir, Bolzen (außen) von der Schwinge fest,
      Alles versucht, Profi von den Flughafen Werkstätten geholt -null Chance.
      Den Bolzen mit WD40 gewässert!!! NULL
      Das ist eine bescheuerte Ecke.
      Ist der Bolzen zu drehen von innen?
      Bei mir war der Bolzen nach dem fluten mit WD40 etwas drehbar, aber ging bewegte sich sonst nicht.

      Dann ein ca. 8-9 mm Loch in dem Plastik Holm gebohrt, ist immer noch da.
      die Mutter abgeschraubt Stück für Stück und mit einem 8mm ALU Dorn und 500g Kupfer Hammer den Bolzen
      durch das Loch bearbeitet.
      Wenn man einen 8 mm Stahldurchschlag nimmt, dann bekommt man eventuell die Mutter nicht
      ab, weil das Gewinde (Bolzen) stark gestaucht wird, bei einem Alu Durchschlag muss der
      er ab und zu nur etwas bearbeitet werden und der Bolzen plus Mutter bleiben ziemlich intakt.

      Oder nimmst einen dünneren Stahldurchschlag, 6-7mm und klopfst schön in der Mitte,
      bekommst du keinen 8mm Alu, dann hol dir Meterware aus dem Baumarkt, dann hast du
      Meterweise Alu Dorne.

      Irgendwann war die Mutter ab und dann konnte der Bolzen schön rausgeklopft werden.
      Musste mir keinen neuen Bolzen besorgen, Gewinde nachschneiden auch von der Mutter.
      Den Bolzen schön wieder blank gemacht und auch die Buchsen innen von der Schwinge,
      Das wars schon bis die Schwinge gewechselt wurde wegen Durchrostung.

      Das Loch muss ca 12,5 cm vom Anfang der unteren Plastikverkleidung sein.
      Das ganze ist nicht perfekt aber OK

      Was du im Loch siehst, ist der Bolzen von der Schwinge
      Das Loch habe ich gelassen, aber nie mehr gebraucht, da jetzt alles mit viel Fett eingesetzt wird …


      Hoffe es klappt so..
      Peter

      PS. der Matra wurde an einigen Stellen nicht mit Öl oder Fett bearbeitet, aber dazu nicht hier....

      Wenn das nicht klappt, muss leider der Schweller ab wie Albert beschrieben hat....

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      • Schwinge Ausbau -2.jpg

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      Hallo Poppmani,

      das Problem hatten ich und andere auch.
      S. diesen Thread.
      Mit konventionellen Hämmern kann das gehen je nach dem wie stark die Schraube angerostet ist.
      Mit einem Pneumohammer erzeugst Du jedoch sehr schnelle punktuelle Schläge mit einer hohen Wucht, so dass der Impuls praktisch nur aus die Schraube geht und der Rest in Massenträgheit verharrt. So ein Teil überträgt schon einige Joule. Darum hast Du ja die Achsmutter auch recht leicht mit dem Schlagschrauber losbekommen. So ein Hammer hat zwar auch Kraft, aber die Energieabgabe ist eben wesentlich langsamer. Das hat bei mir wirklich super geklappt - auch ich war vorher der Verzweiflung nahe.
      Allerdings würde ich die GFK-Verkleidung des Schwellers abnehmen und nicht anbohren. Ein paar neue Nieten setzen ist für mich einfacher als neulaminieren und lackieren, zumal ich bei der bei Dir genannten Laufleistung darauf tippe, das der Wagen noch ziemlich original ist. Da würde ich soviel Substanz erhalten, wie irgendwie möglich.
      PS Sägen geht natürlich auch, aber danach musst Du trotzdem die Fragmente aus der Buchse kloppen oder aber diese selbst ausdrücken (Presse nötig).