Ölstandgeber

  • Da wir jetzt ja wissen, dass es bei einigen anderen Franzmänneren zumindest ein ähnliches System gab, stellt sich für mich die Frage, ob man nicht vielleicht einer dieser Ölstandsgeber (das war ja die Ursprungsfrage) für den 2.2 nicht tauglich wäre. Bei den anderen wird zwar, soweit ich dies verstehe, aus den Widerstandsänderungen sogar der Ölstand abgeleitet, aber vom Grundsatz haben wir es ja in beiden Fällen mit der gleichen Funktionsweise zu tun.

  • werde mal weiter knobeln und eine Schaltung entwickeln mit mindestens 2 OPAMPS ... 1 2Sec Timer ... 1 Blink Teil ... einige AND Gates ... mindestens 2 Dioden ... 1 Transistor ...

    Mensch Peter, mir scheint, du denkst da ein wenig zu kompliziert. Wenn schon neu und nicht mehr original, dann muss das auch einfacher gehen. Die gleiche Idee wie vor 40 Jahren muss ja nicht schlecht sein, aber die Zeit sollte eigentlich Alternativen hervorgebracht haben, einfachere Alternativen.

    Ich arbeite zwangsweise an einem Ersatz, allerdings weniger kompliziert. Hoffe ich zumindest. Noch ist es nicht spruchreif ...

    Hier behaupten sie, 1 Stück an Lager zu haben.

    Da sollte man sich aber auch sicher sein, dass es an dem Teil liegt. Wenn (wie bei mir) auch noch der Sensor hin ist, kann das schon einmal zweifelsfrei nicht mehr festgestellt werden, da jeglicher Funktionstest unmöglich ist.

    Die beiden Teilwiderstände des abgeglichenen Doppelwiderstands auf dem Keramikplättchen haben (gemessen) ca. 9,8 Ohm und 9,3 kOhm ...

    Ich könnte 9,6 Ohm und 10,5KOhm bieten.

    Weiter vermute ich, dass wir bei diesem IC bzw. der Platine in der Auswertebox keinen Mangel haben.

    ... dürften noch fast alle Auswertekästchen intakt sein. Und wenn die beim Schlachten ausgebaut und aufbewahrt wurden, dürfte es gar mehr Platinen als fahrbereite Murenen geben.

    Wäre eigentlich anzunehmen. Da das Teil aber selbst beim Profi-Händler nicht mehr lieferbar ist, darf das bezweifelt werden. Wenn das kein "Verschleißteil" ist, sollten davon einige (wenigstens gebraucht) vorrätig sein.

    Der Mangel besteht doch bei den Gebern, weil ... beim 2.2er aus Unkenntnis beim Ausbau der Ölwanne zerstört ...

    Wobei ich mir gar nicht sicher bin, wie das gehen soll. Vom Motor ausbauen, Stecker abziehen und Ölwanne demontieren, geht das Teil noch nicht kaputt. Da schlägt nichts an und man kann auch nahezu mit nichts hängen bleiben. Also mir fehlt das ein wenig die Vorstellungskraft ...

    Da ... es bei einigen anderen Franzmänneren zumindest ein ähnliches System gab, stellt sich für mich die Frage, ob man nicht vielleicht einer dieser Ölstandsgeber ... für den 2.2 nicht tauglich wäre ... vom Grundsatz haben wir es ja in beiden Fällen mit der gleichen Funktionsweise zu tun.

    In genau diese Richtung ging mein Gedankengang und ich war voller Hoffnung, einen für das am Matra verbaute System zu finden. Fehlanzeige. Prinzipiell gibt es drein verschiedene Systeme und wenn man alle (soweit bekannt) zweiadrigen Geber überprüft, kommt man auf unglaublich viele Widerstandswerte. Da hat tatsächlich jeder Hersteller sein eigenes Süppchen gekocht, die Auswerteinheit inbegriffen. Selbst innerhalb der Marken (ich habe mich auf französische und seinerzeit artverwandte beschränkt) sind Sensoren und Platinen nicht tauschbar. Da wäre die unpassende Bauform noch das geringste Problem gewesen. Sensoren kosten zwischen 20€ und 80€, nach einer Weile ein nicht mehr günstiger Spaß. Prüfen und ausmessen muss man die selbst, von den Ersatzteilhändlern, Zulieferern, Herstellern, Werkstattpersonal u.s.w. sind keinerlei Spezifikationen oder Werte zu bekommen. So jedenfalls meine Erfahrungen. Ich habe glücklicherweise alles Sensoren wieder los bekommen ... nur den Zerlegten nicht ...


    Dass ich nicht der Einzige bin, der einen neuen Sensor braucht, scheint ja mittlerweile offensichtlich zu sein. Offenbar benötige ich auch die dazugehörige Platine (was ohne funktionierenden Sensor für eine Prüfung gar nicht sicher ist). Ich melde also ganz offiziell Bedarf an. Falls jemand also dringend etwas Platz in seinem Ersatzteilregal schaffen möchte, würde ich mich über ein faires Angebot freuen.

    Ich möchte mir nicht vorstellen, wie viele der Murena-Fahrer noch gar nicht wissen, dass Bedarf besteht, nur weil sie noch nie die Funktion im vollen Umfang geprüft haben ...

  • Ja Lars, mich interessiert

    halt die Elektronik, das ganze ist komplex mit dem IC, wenn man ihn NICHT hat.

    Den Sensor habe ich ja für 2 Matra Kollegen schon mal entwickelt.

    Die Elektronik ist da schon sehr komplex.

    Die Messspannungen sind schon sehr klein, kein Problem mit OPAMPS

    aber es braucht auch eine konstante Stromregulierung. Der Rest ist

    Standard Elektronik.

    Ich habe das zu 80% theoretisch am funktionieren, trotzdem finde ich

    den Aufwand zu hoch um den Ölstand zu detektieren.



    Es gibt aber noch die Lösung ohne Elektronik,

    Reed Schalter. Ich habe im Fundus die Miniatur und Standard.

    Wenn meine Gimmick defekt wäre am Matra, dann wäre das die erste Wahl.

    Öl OK keine Warnung, Öl niedrig, Dauer Warnung

    Ein Komfort wäre da noch mit einer kleinen Elektronik,

    bei Öl OK geht das W-Licht kurz an und nach 2 sec aus (2 Sec Micky Maus Timer Schaltung)


    Habe 8 Reedschalter in Funktion seit 30 Jahren, täglich und NULL Ausfall.

    Einige werden am Tag ca. 4-8 Mal geschaltet.

    Viele Grüße

    Peter

  • Reed Schalter ... Öl OK keine Warnung, Öl niedrig, Dauer Warnung

    Das musst du unbedingt erklären. Reed-Kontakte arbeiten laut meiner Erfahrung/Erkenntnis mit einem Magnetfeld. Wie da das Vorhandensein von Öl -welcher Temperatur auch immer- einen Schaltvorgang auslösen soll, ist mir spontan nicht geläufig.

  • Hi Lars,

    ein Bild für den Entwurf im Anhang


    bei dieser Lösung ist der REED Schalter bei Öl OK geschlossen, ein 2 Sec T.D.

    macht dann über ein ODER Gate das W-Licht aus.

    Ist der REED Schalter geöffnet (Low ÖL) wird über ein NAND Gate ein 1 Signal

    zum ODER Gate gesendet und das W-Licht ist ständig an, solange die Zündung an

    ist, auf ein Blinkmodul verzichte ich in diesen Fall.

    Das ist eine kleine Micky Maus Logik, die Zeichnung dazu lasse ich mal weg.

    Statt dem ODER Gate gehen auch 2 Dioden..

    Diese Anleitung ist verworfen.


    Nun die aktuelle Schaltung,

    mit einem Transistor, 5 Dioden, zwei AND Gate und ein EXOR Gate, 4 Widerstände ein Blink Module (6€) sowie ein NPN und PNP Transistor.

    Das Relay ist somit ersatzlos gestrichen.

    Das müsste funktionieren und auch mit den Standard Kabelanschlüssen,

    nun schaltet eine Transistor Kombination ( NPN / PNP) das W-Licht,

    das sollte klappen.

    Plus ein Spannungsregler 12V zur Sicherheit.

    Der Original Kasten wird dann etwas voller, aber ein Unterschied in der Funktion zum alten System ist dann nicht mehr.


    Den Schwimmerschalter habe ich mal überarbeitet und mit einem kleinen

    Reedschalter getestet. Werde mal bei Gelegenheit ein Muster voll bauen und Live testen.

    Der Reedschalter sollte ca. 4-6 mm Abstand vom Magneten haben.


    Peter


    P.S. das alles herzustellen ist aufwendig in der Zeit, die Material Kosten sind gering..

  • Der TL527 ist dort, wo er als Vergleichstyp im Netz genannt wird, schon als 2-fach Op-Amp bzw. Komparator entlarvt und hat rein gar nichts mit unserem Problem zu tun. Das fängt schon an, dass er mit 14 Beinchen 2 zu wenig hat.


    Leider falsch. Ich kann bis 16 zählen, das IC findet sich auch auf Fotos von Espace-Platinen.


    Gruss


    Christoph

  • Mensch Peter, mir scheint, du denkst da ein wenig zu kompliziert (ich weiß, ich wiederhole mich).

    Ich vermute, das funktioniert so nicht. Mein Anmerkung: der Schwimmkörper mit dem Magneten ist mechanisch nur sehr kompliziert (und dadurch wahrscheinlich unzuverlässig) in dieser Stellung zu halten, weil der Magnet der schwerere Teil ist und deshalb ständig nach unten drängt. Im Gegenzug der Schwimmkörper der Teil mit dem wesentlich höherem Auftrieb ist und nach oben drängt. Das gesamte Bauteil wäre also ständig bemüht, sich umzudrehen, was ein zuverlässiges und zwangfreies Aufschwimmen sicher nicht garantiert. Dadurch wäre ein sicheres Reagieren des Reed-Kontaktes vermutlich nicht gegeben. So vermute ich ...

    Außerdem müsstest du den Sensorkopf drehbar gestalten, damit von außen stets eine vertikale Lage eingestellt werden kann. Wenn man aufgrund von Dichtungstoleranzen die ganze Sache beispielsweise 50° zu wenig oder zu viel gedreht hat, wird ein sicherer Schaltvorgang wahrscheinlich Zufall. Wenn die Dichtung nachlässt (oder warum auch immer) und man hat 90° verdreht, funktioniert das bestimmt nicht mehr.

    Man kann nach dem Einschrauben einfach nicht garantieren, dass die Einheit Schwimmkörper-Magnet-Kontakt in einer zuverlässig vertikalen Linie verbleibt.


    Was hindert dich daran, den ganzen Sensorkopf andersrum aufzubauen? Unten der Reed-Kontakt, dann der Magnet und oben der Schwimmkörper, der sowieso nach oben drängt. Ist kein Öl vorhanden, liegt der Magnet auf dem Kontakt und du kannst direkt die Lampe ansteuern (von mir aus auch mit einen Blinkimpuls). Ist ausreichend Öl vorhanden, steigt der Magnet am Schwimmkörper in ausreichende Distanz über den Kontakt, dieser bleibt offen und bringt keine Warnmeldung.

    Wenn man nicht unbedingt zum Start des Motors einen Funktionstest der Leuchte haben will (was ja ohnehin auch original nicht unbedingt der Fall war), erklärt sich mir die ganze Elektronik nicht wirklich.

    Soweit meine Gedanken ...

  • Der TL527 ist dort, wo er als Vergleichstyp im Netz genannt wird, schon als 2-fach Op-Amp bzw. Komparator entlarvt und hat rein gar nichts mit unserem Problem zu tun. Das fängt schon an, dass er mit 14 Beinchen 2 zu wenig hat.


    Leider falsch. Ich kann bis 16 zählen, das IC findet sich auch auf Fotos von Espace-Platinen.


    Gruss


    Christoph

    Hallo Christoph,

    ich beziehe mich auf diesen durch Michael schon weiter oben geposteten Link.

    https://www.andre-citroen-club…ands-anzeige-ic-sn-96527/

    Darin wird der NE527 oder TL527 als Ersatz für SN96527 propagiert.

    Zitat


    Der SN96527 sollte gleich TL527, NE527 sein (jeweils anderer Hersteller).

    Für den NE527 gibt es hier das Datenblatt

    Weiter unten wird dort schon erkannt, dass ein 527er 2-fach Komparator nur 14 Beinchen hat.

    Zitat


    Da kann etwas nicht stimmen, denn wie unten auf meiner Ölstands-Anzeige-Platine zu sehen ist hat der SN 96527 16 Pin. Wie auf dem Datenblatt unten zu sehen ist hat der NE 527 nur 14 Pin. Also kann das nicht die Ersatz-Type sein.

    Dazu kommt noch, dass der SN96527 für die Analoganzeige z.B. bei der Alpine ist und wir aber den SN96525 haben.


    Welches IC hast Du nun auf Espace-Platinen gesehen und hat der Espace eine binäre oder eine analoge Anzeige?


    Gruß Horst

  • Hi Lars,

    fange mal am Level Sensor an.

    Das grüne Teil ist vorn drehbar gelagert wo das Kreuz ist und kann sich NUR nach oben und unten in den Gehäuse frei bewegen.

    Die Lagerung ist vorne bei dem Kreuz!!!

    Nach unten langen ca. 2-3 mm dann ist der REED Schalter offen.


    Das Gehäuse ist CFK und auch das grüne Teil CFK.


    Für den korrekten Einbau muss die gesamte Metall Halterung einmal eingebaut werden und voll festgeschraubt werden, dann der oberste Punkt markiert werden.

    Dann wieder ausgebaut und der Messkopf so positioniert werden, das der Magnet oben sitzt.

    Das Teil mit dem Schwimmer und den Magnet (der Magnet wiegt 2-3gr) sollte sich nun sehr leicht bewegen.


    Dieser Einheit mit dem Magneten und Reedschalter ist eigentlich die Hauptarbeit und erinnert mich an dem Messteil von den dem alten Matra Sensor (Bild).

    Ich werde dieses Teil wohl nie bauen, da bei mir der Ölstand TOP funktioniert,

    aber es ist mal ein Anregung.

    Die Elektronik ist ziemlich easy und funktioniert nur ein wenig anders.

    Zündung an, die Öllampe ist an wenn der Ölstand OK ist und verriegelt Gate 1 und speichert damit diese Position, sobald der Motor läuft sinkt der Ölstand, der Reed Schalter öffnet und GATE 2 schaltet das Öl Licht aus.

    Somit ist das eine klare Aussage vom Ölstand.


    Ist der Ölstand nicht OK, so ist der EXOR Gate Ausgang immer Hi und das Öllicht geht NIE aus, außer die Zündung wird komplett abgeschaltet Auch eine klare Aussage, auf ein blinken habe ich verzichtet ist, es dadurch noch komplexer, da ein zusätzliches IC mindestens plus weitere Logik Schaltungen.


    Mir würde diese INFO reichen.


    Viele Grüße

    Peter

  • Ja klar, so weit so gut.

    Ich denke nur, dass die Einbau Position nicht so einfach genau festzulegen ist. Spätestens nach dem zweiten Mal festziehen ändert sich das. Ich bin auch nicht überzeugt von der Tatsache, dass die Lampe leuchtet, obwohl der Ölstand in Ordnung ist, und dann muss in dem ganzen Öl (es wird ja nie richtig trocken ...) auch noch die Magnetpille zuverlässig abfallen ...

    Ich weiß nicht, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

  • Hallo Christoph,


    wenn man die diversen Quellen zusammen nimmt, muss man wohl zu folgendem Schluss kommen.

    Der TL527 von TI hat wohl mit dem namensähnlichen TL527 2-fach Komparator nichts zu tun.

    Vielmehr scheint der TL527 von TI genauso ein Exot zu sein, zu dem im Netz nichts zu finden ist.

    Möglicherweise ist er gar tatsächlich mit dem SN96527 identisch.


    Letztlich dürfte das aber alles egal sein, weil der SN96527 für eine Analoganzeige ist und mit unserem SN96525 bestenfalls gewisse Ähnlichkeit haben könnte.


    Gruß Horst


    PS: Du hast richtig gezählt und ich habe wirklich über ein IC mit 14 Beinchen geschrieben. Wir müssen also glücklicherweise nicht klären, wer besser zählen kann.

  • Jetzt nicht köpfen!

    Aber wenn man dieses "nice to have" schon reaktivieren möchte, warum nicht gleich einen Arduino oder etwas ähnliches nehmen?

    Den könnte man dann softwaremäßig auf fast jede x-beliebige Sensorart programmieren.

    Flexibler geht kaum noch.

    Über den Sinn und Zweck sage ich nichts, denn dann könnte man auch über Altmetall oder GFK die gleiche Debatte anfangen.


    Alles Gute


    Michael

  • Hat vielleicht mal jemand ein Maß für die Originallänge des intakten Ölstandgebers?

    Meiner hatte ja nie (sicher, irgendwann doch) Originallänge, außerdem hab ich den schon zerlegt und vorher nicht gemessen. Nun habe ich aber festgestellt, dass der Fühler gar nich gerade, sonder leicht schräg nach unten im Ölbad sitzt. So gesehen könnte die richtige Länge für eine ordnungsgemäße Anzeige schon wichtig sein.

  • ...habe da noch etwa 15cm im Kopf, soviel reicht der Ölstandgeber in die Ölwanne vom Anschlag außen. Das ist aber auch schon 4 Jahre her, Da habe ich den Nachbau durchgeführt. Das ist die Gesamtlänge, die Messtechnik.


    Der Schaltpunkt ist etwa, wenn 50% der Messdrähte aus dem Öl sind - plus /minus.. wenigstens bei mir....

    Peter


    PS

    Auf dem Bild von Bagheera 74 sind es 13cm Gesamtlänge, der

    Geber ist wohl einen Tick im Design different, aber das Maß wird wohl gleich sein.

    Dann sind die 15cm von mir (geschätzt) zu viel ... danke...

  • Danke erst einmal. 15 cm in die Ölwanne wäre allerdings meiner Meinung nach zu viel, die Ölwanne ist an der Stelle nur 20 cm breit. Aber 15 cm insgesamt hätte Sinn. Da würde auch so ungefähr hinkommen, wenn ich die Maße auf deinem Foto abnehme und umrechne.

  • Danke , sehr schön.

    Sag mal, hast du all die Fotos vorrätig oder liegen die Teile bei dir rum. Ist ja beachtlich, was du für Bilder aus dem Ärmel zauberst.

  • Den Schwimmerschalter habe ich mal überarbeitet und mit einem kleinen

    Reedschalter getestet. Werde mal bei Gelegenheit ein Muster voll bauen und Live testen.

    Ich habe in den vergangenen Tagen mal ein paar Tests mit verschiedenen Materialien gemacht. So einfach wird das nicht.

    Prinzipiell ist es schon einmal nicht leicht, ein geeignetes Material zu finden, dass dauerhaft ölresistent ist und die dort erreichten Temperaturen verträgt. Hat man das, entstehen noch ein paar kleinere, schlechter zu beantwortende Fragen. Zum Einen ist es relativ schwierig, einen geeigneten Schwimmkörper zu kreieren, der bei der geringen Größe noch ausreichen Auftrieb entwickelt, um einen Magneten sicher zu tragen. Der Auftrieb im Öl ist nicht gerade berauschen! Der Magnet muss da schon sehr klein und der Schwimmkörper verhältnismäßig groß sein. Zum Anderen zeigte sich, dass der Magnet zwar sehr leicht sein muss, um zu schwimmen, dann aber nicht ausreichend Gewicht hat, um die Kohäsionskraft des Öles zu überwinden um somit zuverlässig abzusinken. Besonders wenn der Ölstand im kalten Zustand und langsam sinkt, bleiben kleine Teile oft kleben, wenn sie in Führungen oder Gehäusen gelagert sind.

    Nach einen Tag im Öl testen und dem ständigen Händewaschen waren die Finger auch nicht mehr so schön und ich hab mich erst einmal wieder der Sitzgruppe zugewendet ...

  • Nun ja, theoretisch könnte ich mir als Öl-beständigen Schwimmer schon so eine Messingdose wie im Vergaser vorstellen.


    Aber was soll das???


    Entweder erhalten wir den Originalzustand, also Sensor und Jaeger Auswerteelektronik oder wir nutzen wie bei den meisten anderen Autos aus dieser Zeit einfach den Ölpeilstab.


    Muss man da mit aller Gewalt versuchen etwas anderes zu erfinden?

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