Beiträge von BJJ

    Bremsschläuche neu 1993

    Hi Peter,


    Du hast wirklich noch Bremsschläuche drin, die bald 30 Jahre alt sind? Ich wechsele die alle 10-15 Jahre unabhängig von der äußeren Optik. Denn wie Du ja auch schreibst, die quellen innen mit der Zeit auf bzw. zu und damit wird der Durchflußquerschnitt kleiner, bis er praktisch null geworden ist. Dann bremst der betreffende Bremssattel zwar noch, löst aber nicht mehr richtig. Weil der Druck beim Bremsen bei 100 bar und mehr liegen kann, der Druck aus der Rückstellkraft der Kolbendichtung aber minimal ist. Mit Bremsdruck "quetscht" sich die Bremsflüssigkeit noch durch den zugequollenen Schlauch, zum "Zurückquetschen" reicht der Rückstelldruck aber nicht mehr aus.


    Beste Grüße, Bernhard

    Hi Michael,


    diese Bedenken sind bei Gummiteilen auf jeden Fall angebracht.


    Bei Wasserschläuchen ists ja noch nicht wirklich dramatisch, wenn einer aufgrund Überalterung kaputt geht, man bleibt halt "nur" liegen. Schlimmer ist, dass jedenfalls bei anderen Marken auch NOS Reparatursätze für Bremsen umher geistern. 20+ Jahre alte Dichtungen sollten m.E. keinesfalls mehr verbaut werden, die sind allenfalls etwas für die Exponatevitrine (wenn der Karton schön ist).


    Beste Grüße,

    Bernhard

    - Die Spritschläuche sind da mit ca. 7 mm Innendurchmesser (6 mm zu knapp, 7,5 mm schon recht weit) noch recht einfach, aber bitte Benzinleitung und nicht irgendeinen Schlauch.


    Hier würde ich auch nicht irgendeine Benzinleitung (meist NBR, Nitrile Butadiene Rubber, auf Deutsch Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) nehmen, sondern nach DIN 73379 / 3E (das "E" ist dabei wesentlich). Der typische Aufbau:


    Schlauchseele: FKM (auch FPM, Fluorkautschuk, oder Viton genannt)

    Schlauchdecke: ECO (Ethylenoxid-Epichlorhydrin-Kautschuk)

    Einlagen: Aramid


    Der Einsatz von FKM stellt sicher, dass eine Langzeitbeständigkeit auch in Bezug auf moderne Kraftstoffe gegeben ist. "Normale" NBR Schläuche haben gegenüber früher eine deutlich reduzierte Langzeitbeständigkeit gegenüber modernen Kraftstoffen.


    Nachteil: FKM/ECO Schläuche sind deutlich teuerer. Es gibt sie übrigens auch mit Edelstahlgewebe-Ummantelung. Die sollten dann aber idealerweise mit verpressten Schlauchhülsen verarbeitet/montiert werden.


    Beste Grüße, Bernhard

    Tolle Arbeit!


    Bei Fotos des Fahrzeuges muss dann aber immer darauf geachtet werden, dass die Logos auch alle gleich stehen.


    Außerdem muss noch geklärt werden, wie die Logos zum Reifenventil zu stehen haben.


    *Späßle* In der Porsche Szene ist sowas tatsächlich ein ernstes Thema .... :D .

    Habe mit zwei Mechaniker geredet einer schwört auf fetten der andere sagte er montiert sie ohne Fett nur sauber reinigen.

    Der Erste hat recht, sofern er sparsam fettet oder ölt (ich öle, vorsichtig, im Rahmen jeder Inspektion). Stahl gleitet auf Stahl in gereinigtem Zustand (also weitgehend fettfrei) recht miserabel und das ist dort Mist.

    Hi Albert,


    gäbe es die Problem bei kaltem Getriebe und verschwänden sie bei heissem Getriebe, dann würde ich Dir sofort zustimmen. Es scheint aber genau umgekehrt zu sein.


    Abgesehen davon, es läßt sich ja leicht testen, jedenfalls, wenn man gelernt hat mit Zwischengas und Zwischenkuppeln zu schalten. Denn wenn das "Kratzen" dann weg ist, dann ists in der Tat die Synchronisation. Wenns dann noch da ist (und nicht falschem Schalten geschuldet), dann liegt die Ursache woanders.


    Beste Grüße, Bernhard

    Vielmehr geht doch wohl um den Verdacht, dass hier auch ein Synchronsisationsproblem im Getriebe vorliegen könnte, was durchaus auch etwas mit dem Öl zu tun haben kann. Dieser Verdacht drängt sich aufgrund der Temperaturabhängkeit auf.

    Wobei da in aller Regel es bei tiefen Temperaturen "kratzt", was sich bei Betriebstemperatur dann gibt (wenn das Synchronisationsproblem nicht schon schwerwiegender ist). Klassiker ist bei alten Exoten, dass man bei kaltem Getriebe vom 1. Gang gleich in den 3. Gang schaltet, warum da meist der 2. Gang "unwillig" ist, keine Ahnung. Sobald das Getriebe warm ist, geht auch der 2. Gang mühelos rein.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist hier der "Temperatureffekt" genau umgekehrt. Das würde eher weg von "Öl" weisen.


    Beste Grüße, Bernhard

    Und wenn ich mich recht erinnere, hast du schweineteuren Original Michelin Reifen aufgezogen. Wie fahren die sich?

    Ein Riesenunterschied zu anderen Reifen, wie auf Schienen, Kurvenbeschleunigungen von weit über 1 g möglich, ein völlig neues Auto.


    Im Ernst? Gefühlt vielleicht ein bissl besser, wobei die vorherigen Reifen ja auch nicht mehr die Jüngsten waren :D Allerdings bewege ich mich mit meinen Vehikeln im öffentlichen Straßenverkehr stets weit abseits von Grenzbereichen, für eine brauchbare Einschätzung müßte ich damit mal auf Trackdays. Wobei dort in den Gruppen selten irgendwas unter 300 PS ist, überwiegend 400+ PS, teilweise auch Rennfahrzeuge ohne Straßenzulassung. Da wäre man mit einem Bagheera so eine Art rollende Schikane ^^ .


    Ansonsten, man muß der heiß geliebten Kiste ja auch mal was "gönnen", zumal wenn sie sich so gar nicht silberzitronig gibt ... ;)

    Die Kiste läuft einfach, was soll ich sonst groß berichten ^^ . Am Wochenende gabs mal wieder eine Bewegungsfahrt. Sinnlos hin und her Fahren würde ich ja nie.


    Ach ja, ich habe die beschafften Leichtmetallfelgen pulvern lassen. Die Nabenkappen jedoch nirgends gefunden. Als vermutlich langjähriges Provisorium habe ich welche von http://www.pannenkloepper-design.de besorgt, vier Stück für insgesamt 16,--.


    Das sieht doch aufgrund der Oberflächenbehandlung doch schon fast "richtig" aus, oder? Die Oberfläche ist Aluminium gebürstet, wobei die Strukturierung eine Kegelform "simuliert", obwohl sie natürlich plan ist Der Durchmesser ist für 58 mm Nabenbohrungen, während die Felgen 60 mm haben. Es "schlackert", aber nur ganz leicht. Die Kappen habe ich einfach eingeklebt, aber so, dass sie auch wieder einfach entfernt werden können.


    Hier ein paar Fotos.




    Hey Matthias,


    Glückwunsch zum Neuerwerb, auch wenn der Zustand sich als nicht so prickelnd herausgestellt hat. Ist aber alles machbar und sicher nicht so wild, wie so mancher anderer Neuaufbau, den ich lesen konnte.


    Und: Freue Dich (was Kosten angeht), dass es kein F1 Getriebe ist 8) .


    Neugierhalber, was ist das weiße Vehikel rechts für ein Modell?


    Beste Grüße, Bernhard

    Beim ersten Lesen hatte ich zunächst verstanden "Matra in der (Schrott-) Presse" und mich erschrocken. Glücklicherweise ist aber die Print-Presse gemeint ... :D

    Ich würde alles bis auf die Arbeiten am Kopf selbst machen (Hohnen ist keine Raketentechnik und Hohngeräte nicht teuer, auch wenn man etwas besseres kauft). Dann würde ich Kosten für die Kopfarbeiten auf unter 1.000,-- schätzen.


    Die Montage selbst machen schließt Fehler aus, wenn man weiss was man tut. Wozu brauchts dann eine "Garantie"? Nur wegen der Garantie die komplette Montage machen lassen (wenn man es selbst könnte) ist vielleicht bissl viel "Sicherheitsdenken"?


    Beste Grüße, Bernhard

    Hi Horst,


    dieses Projekt hakt noch daran, dass ein mir bekannter Matra-Eigner mal ein Problem mit einem aufgequollenen Matra (Murena oder Bagheera) hatte. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob das Schrumpfen des Wagens zu Normalgröße geklappt hatte, wenn nicht, könnte ich die Karrosse einfach über den BMW stülpen und mit Blindnieten an der BMW Karrosse befestigen. Also wenn der sonst ja nicht mehr brauchbare aufgequollene Matra mir für ein paar Hundert Euro abgegeben wird. Bis dahin muss ich mit dem jetzigen Äußeren des BMW leben *seufz* ...


    Beste Grüße, Bernhard

    Stichwort "im Boden eingelassen". Wenn man schon betoniert, dann kann man auch sowas erwägen. Nicht ganz billig, aber in der Praxis jeden Euro wert. Das Fahrzeug kann um 1,80 m angehoben werden. Arbeiten im Innenraum sind auch bequem zu machen, beispielsweise unter dem Armaturenbrett, weil eben keine Säulen im Weg sind.


    Spaßig war es allerdings erstmal 3,5 m in die Tiefe zu buddeln, habe ich (auch mit Hilfe von Nachbarn) per Hand gemacht. Und dann die Sohle mit einer exakt (!) nivellierten Betonplatte auszustatten und schließlich die Wanne und Trägerplatte einzubetonieren. Aber die Mühen, vor gut 10 Jahren, haben sich gelohnt.


    Beste Grüße, Bernhard



    Viel Glück und Erfolg beim Zerlegen, gerne sind innen korrodierte Bereiche so "aufgeblüht", dass sich die Welle nicht ohne Weiteres ausziehen läßt. Bei einem anderen Fahrzeug (die Wischerwellen sind meist ähnlich aufgebaut) fand sich sogar innen ein Filz, der offenbar Schmierstoff halten sollte. Wenn Wasser eindringt, natürlich fatal. Würde ich weglassen, wenn sowas vorgesfunden wird. Ansonsten: viel Geduld hilft ggf.


    Beste Grüsse, Bernhard.

    Hi Roland,


    es könnte doch ein "OT-Sammelthread" erstellt werden, in welchen Foristen (m/w/d) entweder gleich freiwillig umziehen, oder wohin OT Beiträge seitens der Forenleitung verschoben werden.


    Beste Grüsse, Bernhard

    Die Funktion des ICs kann damit kaum Inhalt des Patents sein sondern höchstens Stand der Technik.

    So ist es. Das Konzept ist aber dasselbe (Heizdrahtsensorik, hier dann bei der Elektronik eben weiter entwickelt gegenüber besagtem IC).


    P.S.: Datenblatt habe ich auf die Schnelle keines gefunden, vermutlich ist es ein Exklusivprodukt für Marelli bzw. den damaligen Sensoriklieferanten gewesen.

    Vielleicht war der Versuch ja auch ein Crashtest, der danach wieder instand gesetzt wurde.

    Und die Spuren der Instandsetzung wurden dann durch die Verzinkung kaschiert.

    Horst, passe bloß auf, sonst mache ich wieder einen Kloppereithread auf!!!! :cursing: :D


    Ad Mods: das war ein Späßle, Horst und ich, wir lieben uns doch ... ^^

    Die "für einen Freund" Anbieter sind meistens Händler, welche so die gesetzliche vorgeschriebene Gewährleistung umgehen wollen, mitunter auch Steuerzahlungen. Hab ich auch selbst schon so erlebt, ich interessierte mich für ein Vehikel eines Händlers (in der Classic Remise, Berlin), er tat lange so, als ob es ein Eigenverkauf wäre, am Ende kam dann die "für einen Freund"-Masche. Nicht nur deswegen (aber auch) kam es nicht zum Abschluss.


    Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.


    Beste Grüsse, Bernhard

    Ob es eines der verzinkten Chassis ist, sollte anhand der Aufbaunummer heraus zu finden sein. Das meint nicht die VIN, sondern ist auf einer angeschweißten Platte an der hinteren rechten Ecke der Motordeckelöffnung eingeschlagen.


    Meiner hat ja ein solches Chassis, wobei es nicht das originale Auslieferungschassis ist. Zu dem Baujahr meines Bagheera würde eine Aufbaunummer zwischen 36.000 und 40.000 passen. Zu der Aufbaunummer meines Bagheera hat Manuela mir geschrieben:


    Aufbau-Nummer: 48117-4 (also das 321 Chassis, welches nicht mehr fertig gestellt wurde)

    Die eigentliche Aufbau Nummer besteht aus 5 Zahlen – somit hast du das 48117 Bagheera Chassis!

    Die „4“ am Schluss deutet auf ein Experiment hin, welches normalerweise mit einem Bindestrich – und einer Zahl auf einen Versuch hindeutet. Wir konnten noch nicht herausbekommen, welche Zahl für welches Experiment steht. Aber auf jeden Fall wurde mit diesem Chassis ein Versuch gemacht.


    Ich vermute, dass eben das Verzinken der Versuch war. Ein Crashtest war es offensichtlich jedenfalls nicht :D .


    Beste Grüsse, Bernhard