Beiträge von murena22

    Hallo Pepper


    Ich habe vor einiger Zeit aus der Not heraus kurze Kabel direkt auf die Platine gelötet und das andere Ende mit Pressstecker versehen, hat funktioniert. Bitte den Querschnitt beachten.

    Eine neue Platine und neue Stecker wären auf jeden Fall besser.

    Hallo Bagheere 74 herzlichen Dank für Deine Aufführungen.


    Ich werde nächste Woche dies mal versuchen zu ermitteln damit ich weiss ob ich komplett daneben liege. Denke eher nicht. Da die Lenkung eigentlich ziemlich gut ist.


    Wenn ich schon dabei bin, wie ist das mit den Beilagen der Lenkbefestigung. Ich stelle mir vor, dass die Beilagen die Höhe und somit den Winkel der Spurstangen beeinflussen. Aber das Ermitteln der Beilagen gibt mir noch Rätsel auf. Beilagen verändern doch auch die Spur, oder irre ich mich da.

    Muss ich holen in der Werkstatt. Kann ich Dir gerne zur Verfügung stellen.

    Wenn Du mir Deine Mail gibst werde ich sie Dir schicken.


    Denk daran es sind Schweizer Preise. Also um einiges höher und in CHF.

    Ganz grob gesagt, wenn man hinter beide Schrauben am oberen Querlenker einer Fahrzeugseite, z.B. links, Einstellbeilagen hinzufügt, vergrößert sich der Sturz, wenn man an beiden Schrauben Beilagen entfernt verringert er sich.

    Legt man nur an der hinteren Schraube Einstellbeilagen dazu, und / oder entnimmt man an der vorderen Schraube Beilagen, vergrößert sich der Nachlauf. Lege ich vorn mehr dazu und / oder entferne hinten Beilagen, verringert sich der Nachlauf.

    Allerdings verändert sich dabei auch der Sturz der ja über die selben Beilagen eingestellt wird, so dass immer beide Parameter überprüft und angeglichen werden müssen.

    Diese Korrelation ist in der Tabelle LaOa 615 dargestellt.

    Heutige Fachwerkstätten können das zwar gut ausmessen, haben aber keine Erfahrung und auch keine Korrekturplättchen um da etwas zu verstellen. Moderne Fahrwerke bieten fast keine Einstellmöglichkeiten mehr, und wenn, dann meist über Exenter. Daher werden die meisten Betriebe bestenfalls bereit sein die Spur einzustellen.

    Nach den Ausführungen von Bagheera74 habe ich nun das Ganze auch begriffen. :saint:


    Nur habe ich noch ein Problem mit der Kontrolle der Einstellungen. Ist es möglich selber die Einstellungen zu kontrollieren. Für die Spur habe ich eine Spurplatte, da konnte ich schon mal die Spur einstellen.

    Wie kann ich als Laie den Sturz und den Nachlauf kontrollieren. Geraden Boden habe ich. Aber beim Nachlauf habe ich schon Mühe. Vielleicht hat jemand einen Tipp betreffend Sturz und Nachlauf. Kann auch sein, dass mir der Gang zu einem Fahrwerksprüfstand nicht erspart wird. Ich hoffe dann nur, dass die richtig messen.

    Stichwort Einstellbeilagen, bekommt man ja nicht mehr. Ist Selbstherstellung eine Variante? Vielleicht kann man Unterlagscheiben verwenden.

    Ich muss dem Sachsen beipflichten.

    Hatte früher diverse Male eine Peugeot Talbot Werkstatt aufgesucht. Die wussten aber nicht viel über unsere Schätzchen. Mit der Zeit habe ich mich selber schlau gemacht, so gut wie eben möglich und selber geschraubt. Das hat ja mit der Zeit wirklich auch Spass gemacht.

    Nur die Einrichtungen zur Motorrevision hat man ja nicht einfach zu Hause. Das beginnt schon mit Planschleifen.


    Nun zur Motorenrevision. Beim meinem wurde folgendes vom Motorenspezialist meines Vertrauens gemacht:

    - Zylinderkopf, Risse geschweisst, Ventilsitze und Ventile mit Führungen neu. Nockenwelle revidiert.

    - Block, Zylinderbüchsen neu, Kolben, Pleuel und Lagerschalen neu.

    - Demontage und Montage des gesamten Motors


    Kosten umgerechnet auf € = 12'000.-

    Ich weiss, teuer aber dafür nachhaltig, (Modewort der neuen Zeit)

    Man muss sich selber überlegen, was ist einem wichtig, nur notwendige Reparaturen oder eine Langzeit-Investition.

    Eine Werkstatt zu finden, die bereit ist die Vorderachse zu vermessen und einzustellen, ist bei uns in der Schweiz nicht einfach, habe ich gestern festgestellt.

    Habe mich schon damit befasst etwas selber zu kaufen um Spur und Nachlauf zu kontrollieren. Das Einstellen mit den Plättchen am oberen Querträger ist ja keine Hexerei.


    Nun aber zu den Werten:

    Handbuch La0a Seite 201 steht unter Einstellwerte - Nachlauf=4°, +-20' / Sturz -0°20' +-10' / spur 0 bis 2mm Vorspur.

    La0a Seite 609 ist ein Beispiel aufgeführt. da steht betreffend Nachlauf ein Sollwert von 2°30.

    Kann mir nun einer sagen was gilt.

    Welches sind die die richtigen Werksanagaben betreffend Stur und Nachlauf.


    Besten Dank für verlässliche Werte.

    Bagheera74 hat absolut recht. Ich habe eine Studie gefunden, welche sich mit der Rückstellung der Lenkung befasste. Der Spreizungs- und Nachlaufwinkel ist anscheinend entscheidend für dieses Problem. Auch unsere 40 Jahre alten Autos sollten von selbst tendenziell die Lenkung zurückstellen. Ist dem nicht so, sind nicht alle Einstellwerte korrekt.


    Kapitel La0a Seite 609 im Handbuch ist die Ermittlung der Einstellbeilagen bei den oberen Querlenkern beschrieben. Das bezieht sich auf den Nachlauf. Nur werde ich da überhaupt nicht schlau draus.


    Es ist anscheinend am besten eine gute Fachwerkstatt zu finden um die Vorderachse zu vermessen und einzustellen. War mit dem Grünen schon mal bei einer solchen Werkstatt. Das Ergebnis nach dem einstellen jedoch ernüchternd, heisst keine Verbesserung.

    Das Problem hatte ich auch. Lenkstockschalter revidiert und das Problem war gelöst.

    Durch das Alter und der damit verbundenem Kontaktverschleiss kann dieses Problem auftreten.

    Besten Dank an alle für die Ausführungen.

    Nachlauf, ein gutes Stichwort, aber eben ich bin kein Spezialist betreffend Fahrwerkseinstellung.


    Was ich aber hinbekommen habe ist, dass bei meinen die Lenkräder mittig sind und die Geradeausfahrt perfekt ist. Das heisst wirklich auch geradeaus. Ich kann das Steuerrad loslassen und bei gerader Strecke fahren alle auch gerade aus. Die Lenkung fühlt sich straff und gut an. Bei allen sind neue Traggelenke und Spurstangenköpfe drin.

    Muss mal im Handbuch, das mit dem Nachlauf lesen.

    Beruhigend ist, dass bei Euch das mit der Rückstellkraft auch grösstenteils nicht so umwerfend ist.


    Wenn ich die Bilder von Peter interpretiere, sind die Vorderräder vorne nach aussen gespreizt. Die Angaben der Hinterräder irritieren mich doch ein wenig. Hinterachse kann man ja bei unseren Wagen nicht einstellen. Diese sind fix durch die Aufnahmen der Querlenker bestimmt.

    Hallo an die Experten


    Kennt Ihr das auch. Lenkung nicht schwergängig, jedoch beim Loslassen des Steuerrades hat die Lenkung keine oder nicht sehr grosse Lust in Geradeausfahrt zurückzukehren. Man muss dies von Hand machen. Nicht besonders störend, aber schöner wäre es, wenn dies wie bei heutigen Fahrzeugen möglich wäre.


    Ich weiss, unsere Murena's haben ein dirket verzahntes Lenkgetriebe (keine Servolenkung).


    Wie sieht es bei Euch aus?

    Hallo Sachse


    Ist eigentlich relativ einfach. Ich habe Dir mal einen alten Teilekatalog kopiert mit den wichtigsten Anschlüssen und Verbindungen.

    Ansaugkrümmer links (in Fahrtrichtung) ist für den Unterdruck des Bremskraftverstärkers. Kunststoffleitung bis zu Verstärker.

    Ansaugkrümmer rechter Anschluss für Unterdruck Lampenbetätigung. Den Rest solltest Du aus den Zeichnungen erkennen können.

    Gruss

    Hallo Peter

    Nein mit dem Lampensystem habe ich keine Probleme. Ich kann am nächsten Tag noch die Lampen hochfahren ohne den Motor starten zu müssen. Also alles dicht.

    Nun bin ich überzeugt, dass die Gemisch-Schraube beim reindrehen das Gemisch abmagert. Werde ich mir hinter die Ohren schreiben.

    Weiss nicht wieso, aber der Typ 2 Vergaser sagt mir einfach mehr zu. Bei meinem Weissen und dem Goldi habe ich die Typ 2 drauf, Nur beim Grünen habe ich noch Typ 1. Der bekommt nun aber auch einen Typ 2.

    Besten Dank für Deine Infos und Hilfestellung. Werde dann mal berichten, wenn alles fertig.

    Gruss Hans Ulrich

    Ansaugstutzenseite das heisst wohl dass die Schraube stirnseitig (mit Plastikschutz) angeordnet ist.

    Es gibt aber auch 34 CIC die haben die Einstellschraube seitlich im Fuss links. Wie verhält es sich dann bei diesen Typen. Ist da vielleicht reindrehen gleich mehr Benzin?

    Ich habe ein Bild der andern Bauart beigefügt. Bei diesem sitzt auch eine Düsen im Oberteil umgekehrt. Bein Vergaser mit frontseitiger Einstellschraube sitzt diese Düse im Unterteil. Beide haben einen O-Ring.

    Also ist es so, dass bei zu wenig Spritt die Schraube rausgedreht werden muss. Für mich eigentlich logisch. Da muss ich beim nächsten Abgastest mal genau schauen was die Fachwerkstatt macht.

    Besten Dank für Eure Hinweise.

    @Peter


    Ich war immer der Meinung, dass die Leerlaufgemisch Schraube beim reindrehen mehr Gemisch ergibt und beim rausdrehen weniger. Liege ich da nun falsch. In Deiner Beschreibung ist es genau anders rum.

    Beim CO einstellen mit CO-Messgerät musste die Fachwerkstatt die Düse bei zu wenig CO reindrehen, soweit ich mich erinnere.

    Danke Dir für Info betreffend Deiner Reinigungsflüssigkeit.


    Bei mir ist es genau umgekehrt. In der zweiten Stufe ist alles bestens. In der ersten beim gemächlich dahinrollen ruckelt der Wagen und bei leichtem Gas geben fühlt es sich an, ob er keinen Kraftstoff bekommt. Gaspedal durchtreten und dann gehts ab. Mit leicht gezogenem Choke ist es besser.


    Gibt es wirkliche Spezialisten, die einen Solex 34CIC fachgerecht revidieren können. Halbpatzig kann ich es auch.