Beiträge von Sachse

    Ohje, vor dem Problem stand ich 1992 schon einmal, weshalb in meinem ja kein Originalteil mehr werkelt. Als ich neulich mal wieder vor Ort war, musste ich allerdings feststellen, dass auch die damals hilfreiche Firma mittlerweile Geschichte ist. Sollte es wirklich langsam knapp werden mit Teilen? Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es hier im Forum keine Hilfe gibt. Viel Glück!

    Manchmal war es in diesem Forum beängstigend "laut", manchmal aber ist es auch beängstigend still ...

    Es ist wohl gerade zu kalt in den Garagen oder die Heizkosten machen ein gemütliches Schrauben unerträglich. So bin auch ich ganz froh, aktuell mit was Anderem meine Zeit zu verbringen. Da aber trotz allem etwas wird, bin ich heute mal beim Lackierer gewesen und habe mich davon überzeugt.

    Diverse Risse wurden ausgebessert, gefüllt und entsprechend bearbeitet, an alles Ecken und Kanten wurde geschliffen. Aktuell ist die dritte (oder vierte?) Schicht Füller drauf und wird diese Woche wohl so weit verschliffen, dass der Lack drauf kann.

    Bei der Begutachtung hat mich der Lackierer darauf aufmerksam gemacht, dass einige Scharniere nicht mehr richtig federn/arretieren. Beim Überprüfen der Tatsache habe ich durch einfaches Drücken eine der Federn abgebrochen. Zwei weitere erfüllen ihnen Dienst nur nachlässig. Ich brauche Ersatz!

    Aber wie man sieht, es geht voran! Ich erwarte auch fast täglich den Anruf vom Sattler ...

    Ach noch was zu den Güllefässern für die Landwirtschft (gehört eigentlich wirklich nicht hierher ;) ) aber da gibt es auch bei uns in Oberfranken in der Nähe von Kulmbach die Firma BSA welche diese riesigen Teile auch verzinkt verkauft, also muss das auch irgendwie ohne Beulen/Dellen/Verzug funktionieren...

    Jaja, solche Firmen gibt es. Ich denke allerdings, aus gutem Grund nicht mehr in Deutschland.

    Bei meinem letzten Job kam ich dienstlich ziemlich weit rum und musste somit auch nach Polen rein, einmal nach Kluczbork. Ich war da in einer Verzinkerei, dort wurden genau diese Gülleanhänger tauchverzinkt. Riesige Becken voll flüssigem Zink, in denen die bis zu 3-Achser komplett versenkt wurden. An den Fässern ist da schon der Großteil des Fahrwerkes und die Deichsel dran und die hatten reichlich Platz in den Zinkbecken ... da hätte man locker ein Dutzend Chassis drin versenken können. Sehr interessant, sehr imposant aber ich denke auch sehr gesundheitsschädlich ...

    Wen es interessiert: HIER

    Ja die Buchse, die habe ich natürlich auch erneuert. Obwohl ich gar nicht das Gefühl hatte, dass diese bei meinem Getriebe derart verschlissen gewesen wäre, die Gänge ließen sich recht gut schalten. Nach der Erneuerung ist mir dann aber doch der Unterschied aufgefallen. Allerdings muss man sich auch die Welle anschauen, die kann ebenfalls abnutzen. Was man erkennen kann, hast du gut hergerichtet.

    Sieht aber auch sonst alles sehr sauber aus bei dir. Hochachtung!

    Wenn ich mir den Lack auf der B-Säulen-Verkleidung anschaue, lässt mich das ein wenig am Anspruch der "OldtimerMuseum AG" zweifeln. Auch die Inneneinrichtung ist so gar nicht mein Ding.

    Aber unter der Fronthaube sieht es recht anständig aus ...

    Warum nicht LED-Leuchstoffröhren? Die werden nicht heiss.

    Warm auch, aber ja, heiß werden die nicht.

    LED-Röhren haben aber ein anderes Problem, deren Lichtaustritt ist nämlich gerichtet und auf der "Rückseite" haben sie einen (lichttechnisch gesehen) toten Streifen. Das ist dann (zumeist) ein Alustreifen, der als Trägermaterial und als Kühlkörper für die gar nicht so kalten LEDs fungiert. Die haben also auf der einen Seite einen recht engen Lichtaustrittswinkel und auf der anderen Seite einen dunklen Streifen, den man gelegentlich recht deutlich wahrnimmt. Durch diese beiden Eigenschaften bringt auch ein Reflektor (in diesem Falle hier der weiße Hintergrund) nicht den gleichen Effekt, wie bei herkömmlichen Röhren

    ... ich habe ganz normale aktuelle Röhren aus dem Bauhaus verwendet: Ritter Lichtleiste 18W, 1210 lm, 60 cm. Ich bin davon aus gegangen, daß das LED-Röhren sind.

    Wenn 18Watt dran steht, dann sind es Leuchtstofflampen, LED-Röhren dieser Größe (60cm) haben 9Watt. Leuchtstofflampen haben aber den Vorteil, dass sie eine gleichmäßige Abstrahlung in jede Richtung haben, was das Licht in so einer Leuchte gut verteilt und homogen wirken lässt. Ob es eine Leuchtstofflampe oder eine LED-Röhre ist, erkennt man ganz schnell im eingeschalteten Zustand. Die LEDs vorn und der Trägerstreifen hinten sind im eingeschalteten Zustand recht deutlich zu erkennen.

    Und ja, bei konventionellen Leuchtstofflampen werden die Enden nach eine Weile sehr heiß. Wenn die etwas älter sind, zerbrechend die Fassungen sehr schnell beim Wechseln. Kabelbinder sind da noch anfälliger.

    Dann würde ich das lieber getrennt verwenden.

    Du hast also den Originalrahmen verworfen, einen aus Holz gebaut und die Leuchte einseitig verwendet. Finde ich gut!

    Wenn ich das richtig erkenne, hast du tatsächlich die alten Leuchtstofflampen verwendet. Dann solltest du dir Montage der Fassungen mittels Kabelbindern noch einmal überdenken. Die an der Enden der Leuchtstofflampen entstehende Wärme ist auf die Dauer beträchtlich und die Kabelbinder halten das nicht lange zuverlässig aus.

    Aber das Ergebnis überzeugt und du hast die Möglichkeit für eine weiter Leuchte.

    Nun, stell dir mal die Ausleuchtung bei einem 1000mm X 800mm Pikogramm mit einem 600mm X 600mm Panel vor. Bei dem im Piktogramm vorhandenen Platz hättest du an den kürzeren Seiten jeweils 200mm unbeleuchtet. An den längeren Seiten immer noch 100mm pro Seite. Mich würde das Ergebnis nicht zufrieden stellen. Außerdem trägt das Teil 50mm auf, das lässt sich sicher weniger komfortabel einbauen.

    Ich mache sowas dienstlich und habe die Leuchten im Lager liegen. Die nächste Größe wäre 600mm X 1200mm, das passt nicht und zurechtschneiden ist nicht einfach. Vom Zulieferer (von Wenigen!) bekomme ich auch jedes Sondermaß, das würde ich persönlich nicht bezahlen (wollen).

    Wenn man sich ein wenig auskennt, basteln will und elektrotechnisch nicht ganz unbegabt ist, empfehle ich 👉 SO ETWAS , da kommt aber auch schnell eine entsprechende Summe zusammen.

    Je nach dem, was einem der Spaß wert ist. Ich habe gerade den Wagen beim Lackierer und die Innenausstattung beim Sattler. Jeder der davon weiß, fragt mich, ob ich noch ganz richtig bin ... Je nach dem, was einem der Spaß wert ist ...



    Ergänzung (gerade gesehen):

    Nimm 👉 DAS HIER , das funktioniert gut, lässt sich einfach verarbeiten, hält die Kosten in Grenzen und lässt sich dimmen. Bei 10 Meter Länge kannst du so ca. alle 8cm einen Streifen anbringen, da stimmt die Ausleuchtung eigentlich ganz gut. Etwas gedimmt sowie die Farbe leicht angepasst, damit erreichst du am ehesten ein gewünschtes Ergebnis.

    Mach einen Test, dümmer wird man dadurch nicht. Aber der Schattenwurf der Streben wird dir nicht gefallen und der LED-Streifen der Röhren bleibt deutlich sichtbar. Der Abstand zum Piktogramm ist einfach zu gering. Besser wäre da dimmbare und wesentlich mehr zu verwenden.

    Wir sind gespannt, du wirst es uns wissen lassen.

    Aber vielleicht war da wirklich eher eine Ringröhre drin. Das wäre ja auch für jetzt eine Möglichkeit.

    Das wird dir von der Größe her nicht gefallen, die gibt es nur bis 40cm Durchmesser und das wäre für die komplette Ausleuchtung zu klein. Wenn man die allerdings direkt hinter dem T platziert, könnte das ein guter Effekt sein.


    Eine technisch machbare und bezahlbare Variante stellt die Möglichkeit dar, das Ganze an der Decke hängend zu befestigen. So und ohne die Windlast berücksichtigen zu müssen, sind sämtliche Streben entbehrlich. Dann musst du nur die Gehrungen etwas versteifen und den bisher seitlichen Einschub nach unten verlegen.

    Das einfachste wäre ja wohl ein LED Panel in passender Grösse.

    Dann bist du wieder bei:

    ... du besorgst dir zwei diffuse Prismenplatte und beleuchtest das Ganze von jeweils gegenüberliegenden Kanten ...

    Denn eine passende Größe wirst du nicht finden und eine Anfertigung nicht bezahlen wollen.

    Dann würde ich das lieber getrennt verwenden. So freistehend wie es jetzt ist, wirkt es doch nur im Freien (an der Hauswand). Die zwei schmalen Streben wird man immer auf der einen Seite sehen, die zwei breiteren auf beiden Seiten.

    Oder aber du besorgst dir zwei diffuse Prismenplatte und beleuchtest das Ganze von jeweils gegenüberliegenden Kanten (wird bei einem LED-Panel auch nicht anders gemacht). Das wäre dann 4 mal 1Meter LED-Streifen und 2 mal Scheibe (100cm X 80cm). Die LED-Streifen sind auch nicht mehr günstig, aber dennoch bezahlbar. Den Rest wirst du nicht bezahlen wollen.

    Auch wenn die dafür notwendige Bohrung (Durchführung für das Kabel) scheinbar vorhanden ist, das Schild war nie beleuchtet. Aufgrund der inneren Streben wäre das "TALBOT" immer in Schatten, das hätte der Kunde nie abgenommen.

    Ist das zwei mal die gleiche Kunststoffhaube?

    So, jetzt will ich auch mal!

    Erst einmal (entschuldigt bitte mein direktes Auftreten) kann ich dieses Neon-Röhre nicht mehr lesen. Schreibt wenigstens "Leuchtstofflampe", Neon-Rören machen farbiges Licht!


    Chris

    Mach doch mal das Schild auf und mache ein Foto.

    In aller Regel waren die Schilder mittels Leuchtstofflampen illuminiert. Wenn wirklich gar nichts drin ist, auch kein Problem, das Meiste müsste sowieso raus und erneuert werden. Diese Fassungen altern vor allem in solchen geschlossenen Leuchten extrem und brechen.

    Erst einmal ist wichtig zu wissen, dass man auch bei der Originalbeleuchtung im geschlossenen Zustand die Leuchtmittel sehen/erkennen konnte, was aber aufgrund der damaligen Technik weniger eklatant und wegen der heute verwendeten LEDs sehr deutlich ist.

    Am Einfachsten wäre, alle Innereien zu entfernen. Ist der Lampenkörper erst einmal leer, ordentlich putzen und gegebenenfalls neuen weißen Lack auftragen. Dann neue Fassungen einbauen und verdrahten, ohne Vorschaltgeräte sowie Glimmzünder und deren Fassungen. Diese werden wegen der heute verwendeten LED-Technik nicht mehr benötigt. Die dann verwendeten LED-Röhren sollte man nicht "richtig herum" einbauen, sonder um 180° weiter drehen. In den Röhren wird ja auch nur ein LED-Streifen verbaut, der auf einer Seite der Röhre angeklebt ist und somit nur richtungsgebunden strahlen kann. Lässt man diese Röhre nun gezielt die Rückwand anstrahlen und nutzt diese als Reflektor, verteilt sich das Licht um einiges besser im Lampenkörper und die von den LEDs erzeugten Lichtpunkte sind so nicht mehr sichtbar.


    Du kannst natürlich auch LED-Streifen einkleben. Die sollte man dann aber schneiden und mit Leitungen neu verbinden, statt die Kurven als "Steinwand" auszuführen. Dann würde ich aber auf jeden Fall direkt darüber eine diffuse Kunststoffscheibe einbauen.


    Jeder andere Weg über den Einbau von lichtbrechenden diffusen Folien und Prismen erzeugt ein weitaus besseres Ergebnis, geht aber richtig ins Geld. Außerdem würde ich versuchen, den leicht antiquierten Eindruck dieser Reklame nicht mit aktuelle High-End-Technik zu verwässern, so sah das damals nicht aus. Oftmals hatten die auch nur eine Ringröhre drin, was wiederum ein ganz eigenen Eindruck hinterließ.

    Wie viele Röhren wurden verbaut? Wie war die Lage der Röhren?

    Wie schon erwähnt, oftmals nur einen Ringröhre. Waren es einzelne Leuchtstoff-Röhren, dann waren es sehr wenige. Würde mich wirklich wunder, wenn da mehr als vier (parallel, versetzt, horizontal oder vertikal) drin waren.

    Danke für die Wünsche, die ich im besten Sinne zurückgeben will.

    Auch wenn das mit dem Treffen weniger wahrscheinlich ist, alle Teile sind überarbeitet und gerichtet zurück, der Sattler als auch der Lackierer haben den Rest des Wagens in Arbeit und so geht mein Jahr optimistisch zu Ende. Mal sehen, wie weit ich 2023 komme.

    Bleibt gesund und alles Gute!

    murena22

    Also bleibt es dabei :

    181.000 Km ohne größere Überholung ist für diesen Motor gar kein schlechter Wert.

    Das wäre wirklich nicht Übel! Dann ist die Revision jetzt tatsächlich im Rahmen des Normalen. Mir sagte schon vor vielen Jahren (Ende der 90er) während der HU beim Betrachten von unten der Prüfingenieur: "Ah, der alte CHRYSLER, der wurde schon serienmäßig mit Tropfen geliefert." und zerstreute so meine Sorgen wegen des Ölfilmes.

    Der Antrieb war seit 1996 in Betrieb.

    Er hat total 181'000km.

    181.000 Km ohne größere Überholung ist für diesen Motor gar kein schlechter Wert.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das die Laufleistung des Autos und man muss da die 15 Jahre vor 1996 abrechnen. In den letzten 26 Jahren wären das sonst fast 7000km pro Jahr gewesen, was ich mir schon aufgrund der Anzahl der Fahrzeuge schlecht vorstellen kann.

    murena22

    Was war denn vor 1996? Anderer Motor oder schon einmal regeneriert?


    Gut dass der Zylinderkopf in Ordnung ist!

    Der Antrieb war seit 1996 in Betrieb.

    Na auf jeden Fall schon einmal über 25 Jahre. Da es aber nur einer von drei ist und auch noch ein Alltagsauto vorhanden ist, können es nicht all zu viele Kilometer gewesen sein.

    Der Antrieb von meinem war seit 1992 im Auto und wurde ab 1995 aufgrund eines Erstwagens geschont, ab 2000 sogar erheblich. Ab 2006 hat er aber auch deutlich getropft (für Ölverlust hat es allerdings nie gereicht, für Ärger in der Garage schon), kurz darauf still gelegt und letztes Jahr endlich überholt. Dazwischen lagen immerhin fast 70000km. Ich denke, so schlecht ist das nicht.

    murena22

    Wie viele Kilometer kamen bei deinem Wagen zusammen?

    ... X5N2 und auch das Baujahr ist ersichtlich ...

    X5N2 wird wohl nicht allzu selten sein. Aber wo steht das Baujahr?