Beiträge von Sachse

    Chris

    Wäre sicher eine Option, ich hab aber noch etwas Zeit dafür und hoffe, das Original weiter verwenden zu können.


    Mal eine andere Frage, aus aktuellem Anlass. Gibt es irgendwo eine Unterlage, auf der die Verlegung der Unterdruckschläuche dargestellt ist? Ich habe im Werkstatthandbuch nicht wirklich was gefunden. Es sind ja doch einige im Motorraum und ich würde gern überprüfen, ob ich alles richtig gemacht habe.

    Wenn uns Sachse jetzt noch die SW verrät ...

    Nun, ich wusste, das ich etwas falsch gemacht haben musste. Ich hatte die Schraube mit einer Aludichtung versehen einfach angezogen, so ungefähr handfest. Mein Mechaniker hat das noch einmal überprüft nach dem Wert des Ölstandgebers, den ich ziemlich genau getroffen hatte.

    Bei der verwendeten Schlüsselweite von 24 und nach der von dir gezeigten Lichte deutlich zu wenig ...

    Dass die Nutzung des Ölpeilstabs bei unseren Wagen nicht original sein soll, kann ich aber nicht nachvollziehen.

    Hab ich nicht geschrieben. Zitat: "... nicht die ganze Orginalität ..."

    Theroretisch schwimmt es sich aber in Öl mit einer Dichte jenseits von 0,8 kg/l besser als in Benzin mit einer Dichte von nur 0,74 kg/l.

    Hat wahrscheinlich eher was damit zu tun, dass das Eine dünnflüssig und das Andere dickflüssig ist. Ich denke, die Kohäsionskräfte im Öl verursachen den langsameren Auftrieb sowie ein entsprechend kleiner Schwimmer in seiner Führung auch haften bleiben kann.

    Doch so abwegig ist dieses Gedankenbeispiel gar nicht. Es gibt schließlich Fahrzeuge, deren Sensor basieren darauf.

    PS: Einen Sechskant hätte Deine Ersatzschraube aber schon verdient.

    Verdient ja, allerdings nicht nötig. Der Kollege hat das mal eben in einer freien Minute gemacht, ein maßhaltiger Sechskant benötigt aber deutlich mehr Zeit. Es gibt ja auch ausreichend Ablassschrauben mit Vierkant, was durchaus eine Möglichkeit gewesen wäre. Ich will die Beziehungen auch nicht überstrapazieren ...

    Jetzt mag der Motor draußen sein, aber ... dann stehen die Schlüsselflächen für den Gabelschlüssel nach Murphy in der denkbar ungünstigsten Position

    Keine Sorge, der Motor ist längst wieder drin und die Schraube wurde in diesem Zustand eingeschraubt. Man kommt wunderbar ran (besser als an viele andere Sachen) und die Schlüsselfläche steht stets erreichbar.

    Der Rest des Sensors wäre ungünstig, weil einmal in Längsache mit 7mm durchbohrt. Und wenn die Vergussmasse erst einmal raus ist ... Aber du hast recht, das wollte ich ohnehin nicht.

    Es wäre einfacher gewesen, eine entsprechend große Schraube abzudrehen und neues Gewinde aufzuschneiden. Hatten wir aber nicht.

    Immer mit Rücksicht darauf, dass die nun eingebaute Schraube nur als Platzhalter dient.

    Nun ja, theoretisch könnte ich mir als Öl-beständigen Schwimmer schon so eine Messingdose wie im Vergaser vorstellen.

    Theoretisch ja, aber bei der angestrebten Größe reicht der Auftrieb nicht aus. Die Messingdose ist relativ groß und soll nur sich selbst zum schwimmen bringen. Außerdem schwimmt es sich (keine persönliche Erfahrung, nur Beobachtung!) in Benzin wesentlich leichter als in Öl. In dem Sensor wäre der Schwimmer viel kleiner und sollte noch einen Magneten tragen, was wahrscheinlich eher (wenn überhaupt) sehr unzuverlässig funktioniert.

    Aber was soll das???

    Entweder erhalten wir den Originalzustand, also Sensor und Jaeger Auswerteelektronik ...

    Absolut richtig! Aber das Wissen um eine nichtfunktionierende Anzeige in den Armaturen macht das nicht gerade einfacher.

    Ich hoffe wirklich, dass sich noch jemand findet, der mir für einen fairen Preis Ersatz anbieten kann. So lange tüftel ich an einer wenigstens funktionierenden und auf jeden Fall einfacheren Lösung.

    Wenn die Blinklichtkontrolle nicht mehr ginge und Glühlampen nicht mehr erhältlich wären, hätte niemand mit einer LED Probleme ...

    Muss man da mit aller Gewalt versuchen etwas anderes zu erfinden?

    Auf keinen Fall! Wenn man aber nicht gerade etwas weiß, was so nicht zum Allgemeinwissen gehört, ist schon das Finden eine passenden Blindverschraubung nicht ganz einfach. Mein Mechaniker hat eine wirklich beachtliche Sammlung an Ablassschrauben und Ähnlichem, KEINE hat gepasst. Ich habe in der Familie einen Klempnermeister befragt, denn auch in diesem Gewerk taucht dieses Gewinde auf. Fehlanzeige. Den defekten Sensor einfach reinschrauben, Kabel dran stecken und gut?? Das ist auch nicht mein Ding.

    ... oder wir nutzen wie bei den meisten anderen Autos aus dieser Zeit einfach den Ölpeilstab.

    Was ja dann unser Fahrzeug betreffen auch nicht die ganze Orginalität und somit nur die halbe Wahrheit wäre. Das mit dem Ölmessstab habe ich die letzten 30 Jahre so gemacht, hat gut funktioniert und hat mich nicht gestört. Nun weiß ich aber, dass da was nicht funktioniert ...

    Ich habe mir in unserer Werkstatt erst einmal Ersatz anfertigen lassen, mal sehen, was daraus wird.

    Ich habe noch einen funktionierenden Sensor in irgendeiner Kiste... gehe mal auf die Suche ...

    Ich habe noch einen funktionieren Sensor übrig und abzugeben ...

    Dann werde ich suchen, messen, posten und wenn gewollt versenden

    Hat sich da eventuell was angefunden?

    Ist Dein Geber noch zu haben ???

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ging es da um einen 2.2er Motor, du brauchst aber einen für den 1.6er.


    Ich habe einen kleinen Versuchsaufbau gemacht, habe alle Kontakte entsprechend angeschlossen und meine Platine mit 12V versorgt. Als Sensor habe ich probeweise einige anderer Autos vom Wert her ungefähr passende probiert, alle ohne irgendeine Reaktion. Also habe ich nach einer Alternative gesucht und diese in Form einer 12V-Glühlampe gefunden. Genau 10 Ohm schienen zu passen und die Glühwendel kommt einen Widerstandsdraht auch sehr nahe.

    Beim Einschalten fließt sofort ein Strom, der in Form eines deutlich sichtbaren Glimmens zu erkennen ist. Daran ändert sich aber auch nichts, egal wie oft oder lange man das probiert. Ich denke mal, irgend etwas an der Schaltung hat den Kurzschluss ebenfalls nicht überlebt, im Zweifelsfalle tatsächlich der IC. Nun brauche ich nicht nur einen neuen Sensor, sondern auch eine Platine. Deshalb möchte ich noch einmal auf meinen Post von vor zwei Wochen hinweisen:

    Offenbar benötige ich auch die dazugehörige Platine ... Ich melde also ganz offiziell Bedarf an. Falls jemand also dringend etwas Platz in seinem Ersatzteilregal schaffen möchte, würde ich mich über ein faires Angebot freuen.

    Nur eines der Teile wird mir nicht helfen, dann kann ich das auch weglassen oder mir eine ganz eigene Installation basteln.

    Den Schwimmerschalter habe ich mal überarbeitet und mit einem kleinen

    Reedschalter getestet. Werde mal bei Gelegenheit ein Muster voll bauen und Live testen.

    Ich habe in den vergangenen Tagen mal ein paar Tests mit verschiedenen Materialien gemacht. So einfach wird das nicht.

    Prinzipiell ist es schon einmal nicht leicht, ein geeignetes Material zu finden, dass dauerhaft ölresistent ist und die dort erreichten Temperaturen verträgt. Hat man das, entstehen noch ein paar kleinere, schlechter zu beantwortende Fragen. Zum Einen ist es relativ schwierig, einen geeigneten Schwimmkörper zu kreieren, der bei der geringen Größe noch ausreichen Auftrieb entwickelt, um einen Magneten sicher zu tragen. Der Auftrieb im Öl ist nicht gerade berauschen! Der Magnet muss da schon sehr klein und der Schwimmkörper verhältnismäßig groß sein. Zum Anderen zeigte sich, dass der Magnet zwar sehr leicht sein muss, um zu schwimmen, dann aber nicht ausreichend Gewicht hat, um die Kohäsionskraft des Öles zu überwinden um somit zuverlässig abzusinken. Besonders wenn der Ölstand im kalten Zustand und langsam sinkt, bleiben kleine Teile oft kleben, wenn sie in Führungen oder Gehäusen gelagert sind.

    Nach einen Tag im Öl testen und dem ständigen Händewaschen waren die Finger auch nicht mehr so schön und ich hab mich erst einmal wieder der Sitzgruppe zugewendet ...

    Meinst Du einen Vergaser?

    Jaja, der Vergaser. Ich hab zwar erst einmal einen Neuen drauf, der hat mich aber optisch nicht so richtig begeistern können. Und wenn ich dann sehe, wie ausgeschlagen der Alte ist, wäre mir mit etwas Ersatz im Regal sicher wohler.

    Also hat den tatsächlich mal einer gebraucht.

    Oh ja. Es war Nacht, es regnete und ich wollte auf der Autobahn nicht anhalten. Mir war eine dieser Kunststoff-Kugelpfannen zerbrochen (hinten an der Unterdruckdose) und die Scheinwerfer strahlten direkt vor's Auto ...

    was meinst Du mit derart überstreckt ...

    Das darfst du nicht überbewerten. Alles über 180° ist überstreckt.

    Wenn Du Probleme mit dem Unterdruck hast ...

    HATTE, Peter, HATTE!!!

    Ich habe alles überholt und wenn möglich (und sinnig) zerlegt, auch das Umschaltventil. Hier steht ja schon irgendwo geschrieben, dass an meinem Wagen nun nichts mehr ist wie vor einem Jahr. Naja, fast nichts, der Lack sieht noch genauso schäbig aus ...

    Ich kann am nächsten Tag noch die Lampen hochfahren ohne den Motor starten zu müssen.

    Das allerdings ist beachtlich! Ein paar Stunden vielleicht, aber dann war der der Druck bei meinem Wagen wieder ausgeglichen. Ich weiß es nicht mehr genau -man probiert es ja auch nich wirklich aus- aber ein Tag später ging da nichts mehr.

    Nur beim Grünen habe ich noch Typ 1. Der bekommt nun aber auch einen Typ 2.

    Hast du noch vorrätig oder wo bekommt man da noch preiswert Ersatz?

    Wenn die Stange und damit das Gelenk derart überstreckt ist, kann dass natürlich zu einer selbsthemmenden Wirkung führen. Bei meinem Wagen allerdings bleiben die Scheinwerfer ohne anliegenden Unterdruck nicht lange in ihrer ausgeklappten Position, sobald der Gegenwind fehlt.

    Schon der Drang der Membran in der Unterdruckdose sich zu entspannen, bewegt die Konstruktion aus der gestreckten Stellung zurück, da hält auch die (in diesem Zustand ohnehin ungespannte) Feder auf Dauer nichts zurück.

    Als ich vor Jahren mal etwas 'Sorgen' mit dem Unterdruck hatte, musste ich während der Fahrt ständig mit dem Bowdenzug nachhelfen ...

    Wenn der Unterdruck zu den Lampen ein Leck hat, entweder im Steuerventil für die Lampen oder der Aktuator selbst ...

    Also bei meinem System war ausschließlich der Anschlussschlauch zum Vorratsbehälter marode. Der war direkt am Anschluss ordentlich eingerissen, der Rest war 'dem Alter entsprechend' dicht. Ausgerechnet Steuerventil und Aktuator waren unauffällig.

    Die jeweiligen Endpositionen werden durch die Federn der MATRA Lampenmechanik verriegelt, also da ist alles wie gehabt Original.

    Welche Federn denn? Federn (mehr als eine)?? Bei mir ist nur eine verbaut und die hält keine der Endlagen, die hilft ausschließlich beim Ausfahren. Wenn der Unterdruck nicht permanent erneuert wird und ohne Unterdruckspeicher lassen die Scheinwerfer sehr leicht von Hand ein- oder ausklappen.

    Ja, bei meinem Porsche 924, den ich mal hatte, war die Lösung über einen Elektromotor ...

    Der letzten mit Klappscheinwerfern, den ich hatte, war ein Toyota Celica von 1992. Der hatte pro Lampe einen Motor, die wollte ich eigentlich für den Murena nehmen. Hab ich dann aber verworfen, fand ich irgendwie nicht richtig. Im letzten Jahr kam ich dann noch einmal auf die Idee, es anstelle der Unterdruckdose mit einem Linearantrieb zu versuchen. Ich habe auch einen zurecht gemacht, der einfach hätte gewechselt werden können, die Steuerung über zwei Relais. Hab ich aber abermals verworfen, nun habe ich das Unterdrucksystem überholt und bin ganz froh darüber. Es ist eben ein Oldtimer.

    Danke , sehr schön.

    Sag mal, hast du all die Fotos vorrätig oder liegen die Teile bei dir rum. Ist ja beachtlich, was du für Bilder aus dem Ärmel zauberst.

    Danke erst einmal. 15 cm in die Ölwanne wäre allerdings meiner Meinung nach zu viel, die Ölwanne ist an der Stelle nur 20 cm breit. Aber 15 cm insgesamt hätte Sinn. Da würde auch so ungefähr hinkommen, wenn ich die Maße auf deinem Foto abnehme und umrechne.

    Hat vielleicht mal jemand ein Maß für die Originallänge des intakten Ölstandgebers?

    Meiner hatte ja nie (sicher, irgendwann doch) Originallänge, außerdem hab ich den schon zerlegt und vorher nicht gemessen. Nun habe ich aber festgestellt, dass der Fühler gar nich gerade, sonder leicht schräg nach unten im Ölbad sitzt. So gesehen könnte die richtige Länge für eine ordnungsgemäße Anzeige schon wichtig sein.

    Als Höhepunkt der letzten Woche war am Donnerstag noch der Sattler bei mir, um sich die Sitze und Kleinteile anzuschauen. Es hat von November bis jetzt gedauert, bis er das irgendwie im Zeitplan einfügen konnte! Von wirtschaftlichen Problem und Corona merken die (glücklicherweise!!!) nichts weiter. Ich habe natürlich das gleiche Problem wie vermutlich die Meisten von uns, die großen Seitenteile in der Türverkleidung sind mit Lautsprecherlöchern perforiert worden. Mein Wagen hatte vier in jeder Tür (die zugegeben gar nicht schlecht klangen), von denen allerdings nur der Größere ganz unten erhalten bleiben wird. Also werde ich die Pappen vor dem Beziehen neu anfertigen. Pappe ist natürlich nicht ganz richtig, ich mache das aus Kunststoff. Die Abdeckung der B-Säule macht mir da etwas Sorgen, die sind auch nicht mehr so stabiel, aber wesentlich schlechter nachzufertigen. Falls jemand einen Tipp hat, ich könnte einen gebrauchen. Neu scheint es ja nicht mehr erhältlich zu sein.

    Heute habe ich erstmal die Sitzmöbel von ihren Bezügen befreit und demnächst werden die Gestelle etwas 'aufhübscht' , denn Ende Mai will die der Sattler haben. Motor anwerfen war heute noch nicht, wir haben die gesamte Hydraulik befüllt und abgedrückt und das Kühlsystem mit Schläuchen komplettiert. Wenn alles spontan dicht ist und funktioniert, ist das doch auch schon ein Tagessieg ...

    Ja, das ist Ultraschall-Flüssigkeit für Aluminium. Müsste ich mal draufschauen, was da genau steht.

    Mein Vergaser lief prinzipiell nicht schlecht, vor allem sehr sparsam. Viel zu sparsam. Außerdem recht lustlos in der zweiten Stufe, da hatte ich immer das Gefühl, irgend etwas stimmt da nicht. Irgendwann habe ich ihn mal zerlegt und im Inneren einen Riss gefunden. Der scheint in der zweiten Stufe mächtig Nebenluft zu ziehen, war aber auch sonst schon ganz schön ausgeschlagen. Naja, nun habe ich einen Neuen drauf. Wenn ich Zeit habe, mache ich noch einmal Fotos von dem Alten.

    Nur die Alu-Qualität des Neuen hat mich eben negativ beeindruckt ...