Beiträge von Sachse

    Ich hatte mal so eine Platine in einem Murena gefunden.

    Naja, prinzipiell nicht schlecht. Doch wie schon von MM16_Franken bemängelt, sind offene Relais nicht so der Brüller, LEDs als Sicherungsüberwachung ist allerdings keine schlechte Idee und ein paar Sicherungen mehr sind auch nicht zu verachten. Was der kleine IC da macht, wäre vielleicht noch interessant, die Anschlüsse sind wahrscheinlich eher nicht original. Das Ganze ist offenbar ein gutes Stück vom Original entfernt und sicher nicht einfach so auszuwechseln. Aber als Ersatz für eine vermutlich defekte Platine sicherlich nicht schlecht, bis auf die Relais ...

    Ja, das hatte er. Aber was hilft es, wenn es im Vertrieb keine Ersatzteile mehr gibt.

    Ich bin (man ist) auf die Hilfe eines Gebrauchtteil-Verkäufers angewiesen. Und nun muss ich hoffen und warten ...

    Worauf ich noch hinweisen muss:

    Meine Schaltung hat einen eklatanten Unterschied zum Original, welche sie nicht einfach so 1:1 tauschen lässt. Beim Original hat die Kontrollleuchte einen Dauerkontakt an Plus (+) und bekommt zur Funktion einen entsprechenden Minus (-) zugeschaltet. Bei meiner Version ist das anders, da benötigt die Lampe einen Dauerkontakt an Minus (-) und bekommt permanent oder blinkend einen entsprechenden Plus (+). Dass an der Kontrolllampe zu ändern stellt allerdings kein Problem dar.


    Die Platine funktionier hervorragend und ich habe diese noch auf Arbeit professionell lacken lassen. Im zusammengebauten Zustand sieht das Ganze genau wie das Original aus, nur dass ich zur Funktionskontrolle der Zeitschaltung eine LED eingebaut habe. Diese ist natürlich MATRA-entsprechend blau. Jetzt darf dem Nachbesitzer nur nichts mehr kaputt gehen, denn mit irgendwo aufgetriebenen Original-Ersatzteilen kann das nicht funktionieren. Da das aber aller Voraussicht mein Sohn sein wird, sollte dieser informiert sein. Zur Sicherheit werde ich noch einen Hinweis im Inneren platzieren.

    Da mir das aktuell sehr wichtig ist, möchte ich auch hier noch einmal DARAUF hinweisen. Ich hoffe noch auf Hilfe.

    ... ist kaputt!

    Vor vielen Monaten schon habe ich meinen Felgensatz (GOTTI 150) zum Profi zur Aufarbeitung gebracht. Leider ist ihm ein Missgeschick passiert und eine der Felgen hat einen Schaden erlitten, der offenbar nicht reparabel ist. Nun benötige ich eine Ersatzfelge, eigentlich auch nur einen Felgenstern. Der Rest (das Felgenbett) ist egal.

    Kann jemand helfen? Hat vielleicht einer von euch noch eine rumliegen, die aufgrund eines anderen Makels so nicht mehr zu verwenden ist?? Oder hat jemand eine Idee oder einen Tipp, wo ich so ein Teil her bekomme???

    Die drei anderen Felgen sind schon lange fertig, nun brauche ich dringend eine als Ersatz ...

    Da hast du wohl recht. Doch auch wenn dein Uraltdiesel denen nichts entgegenzusetzen hätte, ändert sich an dem optischen Unfall wenig.

    Sich eine Alpine zukaufen, vereinfacht an der Tatsache allerdings auch nichts, daran würde dann ja auch erst einmal ordentlich rumgespachtelt (werden müssen).

    HIER habe ich noch ein paar teilweise interessante Rennsportmodelle gefunden, von denen einige Details aber auch heftiges Kopfschütteln verursachen.

    Da ich kein Ersatzteil finden konnte und auch meine diversen Suchanfragen keine Angebote brachten, habe ich mir mal Gedanken gemacht. Ich habe eine Schaltung gezeichnet und diese mittlerweile auch erfolgreich aufgebaut.

    Die Funktion der originalen Überwachung kenne ich zwar nicht, nach allem was ich hier gelesen habe, sollte es aber bei der von mir zusammengebastelten Schaltung genau so sein.

    Nach Einschalten der Zündung startet der Prüfvorgang für eine gewisse Zeit, welche an einem Poti eingestellt werden kann. Das sollte bei den verwendeten Bauelementen so ca. zwischen 1 und 60 Sekunden sein. Ich denke, so ungefähr 10 bis 15 Sekunden sind ausreichend. Diese Zeit wird durch permanentes Leuchten der LED an der Platine selbst und durch Leuchten der Kontrolllampe (H) in den Armaturen angezeigt. Ist alles in Ordnung, wird dieser Zustand nach der eingestellten Zeit abgebrochen und die Lampen ausgeschaltet.

    Ist der Ölstand zu niedrig, schließt der Sensor (S = Schwimmer mit Kontakt) einen weiteren Stromkreis und die Kontrolllampe in den Armaturen erhält nun über den Wechsler eines Relais einen Blinkimpuls. Die Blinkfrequenz lässt sich ebenfalls einstellen, im vorliegenden Falle so ca. zwischen 1 und 4Hz. Dieser Zustand ist durch die Selbsthaltung des Relais von Dauer und lässt sich nur zurücksetzen, indem man die Zündung ausschaltet.

    Ich habe auch schon einen Sensor konstruiert und gebaut, der die ganze Sache schalten soll. Beides zusammen (Sensor und Steuerung) funktioniert perfekt, bisher natürlich nur unter Laborbedingungen. Nach dem nächsten Ölwechsel (Ganz sicher nicht dieses Jahr!) weiß ich dass dann sicher ...

    Interessante Diskussion.

    Ich möchte ja demnächst meinen Matra auf die Straße bringen, bin aber noch nicht sicher, welches Kennzeichen wirklich sinnvoll ist.

    Achso ... die Bagheera-Geschichte hier ist auch sehr interessant. Auch wenn ich dazu wenig beitragen kann, lese ich gern mit.

    KHaMatra

    140000? Beachtlich! Da hat der Vorbesitzer die Laube aber ordentlich abgewohnt. Die Laufleistung allerdings wäre dann ja noch sehr moderat.

    Die Lackierten Scheibenrahmen gefallen mir persönlich sehr :) (so sind die Geschmäcker verschieden).

    Mir überhaupt nicht. Dir dürfen sie natürlich gefallen, ist ja dein Auto. Die Geschmäcker sind verschieden ... viele Details an meinem Auto werden Puristen auch aufstoßen ...

    Die Felgen allerdings haben was, die finde ich gut, wenn auch nicht original. Wenn die bei euch eine Zulassung haben, würde ich die auch fahren.

    Der Matra ist mein Freizeit-Ausgleich zum Studium und wird dies auch noch für längere Zeit bleiben. Es ist und soll kein Museums-Stück sein ...

    Du bist 20 und fährst Murena, das ist schon bemerkenswert genug. Gut, als ich 20 war, fuhr ich auch einen Murena, aber heute ist die Art Auto fast unbekannt und ausgestorben. 20-jährige beschäftigen sich eigentlich mit anderen Sachen ... oder wenigstens mit anderen Autos ...

    Ein 'Museumsstück' will ich aus meinem auch nicht machen. Um jeden Preis alles neu machen, macht keinen Sinn. Die Autos haben eine Geschichte, das kann man auch sehen.

    Insgesamt gesehen hast du doch schon ordentlich was erledigt (beachtliche Eigenleistung!), auch wenn es offensichtlich noch einiges zu tun gibt. Verschiedene Details sagen mir eher nicht zu (lackierter Scheibenrahmen??) und einige Teile fehlen wohl noch. Aber mal sehen, wie das fertige Auto dann aussieht. Das Silber finde ich jedenfalls nicht schlecht.

    Was mich aber etwas verwunder, ist die Tatsache, dass der Motor wohl schon draußen gewesen sein muss. Ungünstig, wenn du dann erst jetzt das Getriebeproblem angehst. Und die Felgen finde ich gut, hab ich auch noch nie gesehen.

    Kannst du vielleicht noch ein Bild vom Motor machen? Allein die Innenraumdetails lassen vermuten, dass der Wagen doch schon einige Kilometer gefahren ist/wurde.

    Die hydraulische Betätigung der Kupplung sollte trotzdem direkt am Getriebe (am Nehmerzylinder) überprüft werden ...

    Selbstverständlich!


    Es bleibt aber dabei, der Wagen stand 20 Jahre unter einem Baum. Wenn der Antrieb jetzt nich ausgebaut wir, dann nächstes Jahr. Aber er wird! Müssen!!

    Die Synchronisation auf den zweiten Gang ist schon seitdem ich das Auto zum Fahren gebracht habe defekt ... doch nun verabschiedet sich leider auch die Synchronisation des dritten Ganges.

    Wenn sich nacheinander die Gänge verabschieden, kann man zwar die Kupplungsbetätigung erneuern (was sicher auch nicht falsch ist), man kann es aber in Anbetracht der Gesamtsituation auch richtig machen. Wenn der erste Gang gut funktioniert, man nicht Pumpen muss und Anfahren gut möglich ist, sollte das Problem weniger bei der Hydraulik der Kupplung liegen.

    - Getriebe revidieren Lassen. (https://ds-vitesse.com/de) sehr teuer... kennt jemand einen Spezialisten in und um die Schweiz?

    Wenn die Rechnung stimmt, kann man das auch verpacken und versenden.

    Frag doch mal bei Marcel Catalano - Matracat nach, der kann sicher helfen.

    KHaMatra

    Wenn du das Gefühl am Kupplungsgeber richtig beurteilst und damit den Kupplungsnehmer korrekt eingeschätzt hast, sollte die Kupplung in Ordnung sein. Aber entschuldige bitte meine Skepsis: Wie kommst du darauf? Mir scheint, du bist noch nie eine Saison mit dem Wagen unterwegs gewesen. Da würde ich behaupten, ist das ganz schwer zu beurteilen. Andererseits hast du einen Murena für 200,-- gekauft, der 20 Jahre unter einem Baum stand und nun Probleme mit dem Getriebe hat.

    Meine ganz ehrliche Meinung: du bist 20 und hast 3 Jahre an dem Auto gebastelt? Gönn dir noch ein paar Jahre (ein, zwei ... vielleicht aufgrund der finanziellen Situation drei) und hol das Getriebe raus! Kupplungsnehmer und -geber musst du (wenn nicht schon passiert) sowieso machen, das ist kein Problem. Ein klarer Druckpunkt, ein straffer Weg und vor allem trocken muss das Ganze sein. Wenn die Kupplungsbetätigung nachlässt, merkt man das schon recht deutlich am Gefühl. Klingt bei dem von dir Geschriebenen aber nicht wirklich so.

    Also hol das Getriebe raus, da kannst du dann auch Fotos machen und bekommst du hier ganz sicher zielführendere Hilfe. In ein paar Jahren wirst du dich über diese Entscheidung freuen.

    Ich bekam mal während einer Urlaubsreise spontan Probleme mit der Schaltung, eindeutig die Kupplungs-Betätigung. Zwischengas habe ich nie gebraucht, um weiter zu kommen. Doch ich musste primär auch mit der Drehzahl spielen während des Schaltens, was ja irgendwie auf das Gleich rauskommt. Vor allem das Auskuppel geht so absolut problem- und vor allem geräuschlos. Das funktioniert zwar ganz gut, man muss aber hochkonzentriert zu Werke gehen.

    Sonderlich viel Krach gemacht hat das allerdings nicht und wurde selbstverständlich bei der erstbesten Gelegenheit behoben.

    Es könnte ja auch durchaus sein, dass das Schaltgestänge falsch justiert ist ...

    Genau da würde ich ansetzen. Justierung ist allerdings das Eine, Verschleiß das Andere. Die Köpfe und Pfannen der Kugelgelenke haben auch nicht das ewige Leben. Wenn das addierte Spiel zu groß wird und das Zusammenspiel nicht mehr stimmt, kannst du einstellen, was du willst. Immer wenn du eine Richtung hinbekommen hast, stimmt der Rest nicht mehr. Und dann gibt es noch die Lagerbuchse der Schaltwelle, die ebenfalls beachtlich nachlassen kann.


    Es bleibt dabei. Dein Wagen stand 20 Jahre unter einem Baum, bei meinem waren es 15 Jahre in einer Garage. Hol den ganzen Antrieb raus. Du wirst nicht glauben, was du da noch alles findest.


    ... soll ich vorher/nachher Bilder anfügen, oder dafür einen separaten Thread erstellen? (bin neu hier)

    Natürlich sollst du Bilder anfügen, da ist doch das Salz in der Suppe!

    Und ich würde den Thread umbenennen, somit einem etwas persönlicherem Titel versehen. Schließlich geht es hier um dein Auto und es wird nicht lange beim Getriebe bleiben.


    Viel Glück und ich freu mich auf Bilder ...

    Die letzten Tage habe ich damit verbracht, die Papp-Unterlagen für verschiedene Innen-Abdeckungen zu ersetzen oder zu überholen.

    Viele davon waren doch arg abgenutzt, zum Einen durch die schon Jahre zurückliegende Neubespannung mit Kunstleder, zum Zweiten natürlich durch die nun erfolgte Ablösung des doch recht anständig verklebten Bezuges. Besonders an den schmaleren Stellen waren diese Unterlagen mitunter gebrochen und geknickt, durch den recht straffen Bezug auch komplett verformt und nach außen gewölbt.

    Einige (die für die Tür) habe ich aus Kunststoff nachgefertigt, einfach zu machen und sehr haltbar. Der Vorbesitzer hatte das Bedürfnis nach reichlich Musik und wohl deshalb vier Löcher in jede Türverkleidung geschnitten. Die mag ich nicht, brauche ich auch nicht (ich habe etwas mehr Geld in einzelne Lautsprecher investiert) und will ohnehin eher den Geräuschen des Fahrzeuges lauschen. Die Drei neben dem Türgriff mussten also weichen.

    Die Formteile aus Pappe (B-Säule und Mittelsitzlehne) waren da schon etwas schwieriger.

    Zuerst habe ich das Kunstleder abgezogen und den alten Kleber soweit wie möglich beseitigt, eine dünne Schicht der Oberfläche entfernt und mit einfachen Bastelkleber und Pappe die gebrochenen und geknickten Stellen aufgefüttert. Das Ganze natürlich von beiden Seiten, bis die Stabilität wieder vorhanden war. Dann habe ich mir von unserer Reinigungsabteilung etwas Wisch-Vlies besorgt. Das Zeug saugt natürlich gut und ist recht form- und dehnbar, ist aber dennoch immer noch reißfest. Das schien mir ideal.

    Also habe ich die jeweilige Pappe-Basis anständig mit Zellleim beidseitig behandelt, bis dieser das Material auch ordentlich durchfeuchtet hat. Dann habe ich die aus dem erwähnten Vlies vorgeschnittenen Formstücke (ebenfalls bestmöglich eingeweicht) auf der Außenseite aufgebracht und großflächig um die Kanten gezogen. Einen Tag später das Gleiche auf der Innenseite (ohne um die Kantet zu ziehen) und abschließend das ganze durchfeuchtete Teil auf einer entsprechend aus Holz gefertigten Unterlage (um nicht anzukleben mit Folie überzogen) gepresst, glatt gezogen und wieder in Form gebracht.

    Nach dem Trocknen sehen die Teile ganz anders aus, sind an den entsprechenden Stellen wieder eben und stabil.

    Eventuell eine Möglichkeit für den, der etwas Neues braucht. Denn Neues gibt es nicht mehr ...

    Nun kann der Sattler ran. Leider warte ich auf dessen Terminzusage schon seit Wochen. Nach dem letzten Telefonat vor zwei Tagen hat er noch nicht einmal ein Materialangebot für das Leder. Das Auto steht seit über vier Wochen bei mir zu hause, der Sattler bekommt kein Material und der Lackierer hat keine Zeit. Ich kann die Wirtschaft gerade nur sehr schwer verstehen ...

    Da sich an meinem Auto sowohl der Sensor als auch die Platine verabschiedet hat, lohnt es sich nicht wirklich, das Eine oder das Andere zu ersetzen. Ich brauche also eine neue Komplettlösung, und da ich keine Ersatzteile finden konnte und auch die erhofften Angebote auf meine Nachfrage ausgeblieben sind, baue ich mir eine ganz eigenen Ausführung. Wichtig ist nur, dass die sichtbaren Teile weitgehend genauso aussehen und die Funktion die gleiche ist (o.k. nahezu die Gleiche), der Sensor unterscheidet sich allerdings grundlegend.

    Im Rahmen meiner Bastelei habe ich mir auch noch einmal die Originalplatine vorgenommen und die Bauteile entfernt, um diese zu prüfen. Dabei fiel mir auf, dass die entstandenen Schäden offenbar größer sind, als vermutet. Nicht nur, dass der Sensor seinen 'Messkopf' verloren hatte und auf der Platine eine Leiterbahn weggebrannt war, auch einer der Füße des Schaltkreises hat den Defekt offenbar nicht überlebt. An seiner dünnsten Stelle (da wo er in das Loch der Platine eintaucht) war er optisch deutlich geschwärzt und durchgebrannt. Da muss ordentlich Strom geflossen sein ...

    Entstanden wohl aus dem nachvollziehbaren Wunsch der Anrainer von Passstraßen, welche speziell an Wochenenden unter dem Lärm von oftmals manipulierten Motorrad-Auspuffanlagen leiden.

    Ich wohne nicht an einer Passstraße, die vor meinem Haus ist seit Jahren nicht einmal mehr eine Bundesstraße (es gibt nun eine Umgehung). Und es ist auch nicht jeden Tag Wochenende, ABER das Motorrad-Auspuffanlagen-Problem (auch Quad!!!) kann ich leider absolut nachvollziehen. Es gibt ein kurzes, relativ ruhiges Zeitfenster zwischen 4:00 und 9:00 Uhr, welches leider nicht zum Schlafen ausreicht oder geeignet ist. In welcher Form auch immer, da besteht definitiv Handlungsbedarf!

    Das Ganze hat mit der Geräuschkulisse meines Murenas allerdings so überhaupt nichts zu tun.