Beiträge von LM72/73

    Sehr viele Informationen dazu scheint es ja nicht zu geben. Es ist schon ungewöhnlich, wenn zwei verschiedene Modelle in Ausführungen und Größe existieren. Da wäre wirklich interessant, wie die dazugehörige Variante des Fahrzeugs aussieht.

    Der Choke rechts vom Ganghebel kann nicht eventuell etwas mit einer Rechtslenkerausführung zu tun haben?

    Leder um die Motorraumöffnung eines Mittelmotorautos herum wäre wahrscheinlich auch sehr unpraktisch. Wie du schon schreibst, sehr schwer zu pflegen und ob das mit der Wärmeeinwirkung lange gut geht, weiß man auch nicht. Leder und Wärme harmonieren auch nicht wirklich gut.

    Interessante Geschichte, wahrscheinlich auch interessanter Umbau. Hast du davon eventuell auch ein paar Fotos? Auch wenn das natürlich wieder einmal nicht jeder gut finden wird.

    Ich möchte meinen, daß 106453km und die Nockenwelle nicht wirklich zusammen passen. Da muss man schon ein wirklich schlechtes Exemplar erwischt haben.

    Es steht ja unter:

    "Herstellungsland und -region - China / Saint-Gobain / Pilkington / Guardian / Fuyao /?"

    Mit so etwas schlagen sich Fachwerkstätten eher nicht rum, zumal sie ja eine gewisse Garantie/Gewährleistung geben müssen.

    Doch letztendlich wird jeder froh sein, wenn er überhaupt noch ein Ersatzteil bekommt. Also selbst machen und das Beste hoffen. Es sind eben Oldtimer.

    Viel Glück.

    MM16_Franken

    hier vermengst Du zwei Dinge, die recht wenig miteinander zu tun haben.

    Ja, da hast du wohl recht. Ich wollte auch nur darauf hinweisen, daß für derartige Schaltungen früher tatsächlich ein externes Bauteil vorhanden war, diese später aber in die jeweiligen Baugruppen integriert wurden, weshalb Michael dieses so auch nicht im Schaltplan des Murena gefunden hat.

    Dieser findet sich dann ... als Bestandteil des Kombiinstruments.

    Wenn beim Murena die Anzeigen nicht richtig funktionieren, wird es sicher an denen selbst ... liegen.

    Ich gebe zu, etwas unglücklich formuliert, aber genau das wollte ich damit sagen.

    Bei den etwas moderneren Autos (Lichtmaschinen) übernimmt das der Regler in der Lichtmaschine, was bei dem Murena sicher schon so ist. Bei noch älteren Fahrzeugen gab es oft Generatoren mit externen Reglern, welche dafür da waren, die Spannung relativ konstant zu halten. Wenn beim Murena die Anzeigen nicht richtig funktionieren, wird es sicher an denen selbst oder an irgendeiner Verkabelung b.z.w. Verbindung liegen.

    Beim 530 (Baujahr Ende der 1960er) kann durchaus noch ein externer Spannungsregler verbaut worden sein. Wenn man sich den Generator mal anschaut, könnte man das erkennen. Dieser Regler kann dann durchaus auch im/unter dem Armaturenträger verbaut sein.

    bei dem von mice geschilderten Problem würde ich eher auf eine Verbindung tippen.

    Danke. Auch ich wünsche euch ALLEN ein paar ruhige und entspannte Tage zum Jahreswechsel.

    Für das neue Jahr fände ich es schön, wenn sich das hier gelegentlich gebotene Miteinander etwas mehr an ähnlichen Foren dieses Formates orientieren könnte, wo andere Meinungen und manchmal abschweifende Kommunikation als Gedankenaustausch angesehen wird.

    Alles Gute!

    Sachse

    Da dann viel Glück!

    Ich finde es schön, daß solche Informationen hier veröffentlicht werden. In meiner Nähe gibt es kaum noch eine anständige Einkaufsmöglichkeit mit ordentlicher Abteilung für Presseerzeugnisse. Wenn ich aber am Wochenende mit dem Zug unterwegs bin, bietet sich an verschiedenen Bahnhöfen doch eher die Gelegenheit. Gut, wenn man weiß, daß sich das Nachschauen lohnt.

    Berliner69

    Darf ich mal fragen, warum das Gelenk gelöst werden muss? Oder geht es tatsächlich nur um das Werkzeug an sich?

    Man mag gar nicht darüber nachdenken, warum in der Reparaturanleitung ein Abzieher empfohlen wird.

    Das kann schon seinen Sinn haben. Manche Anleitung werden vom Hersteller nicht grundlos mitgeliefert, zumal doch sonst in diesem Forum recht oft auf diese verwiesen wird.


    Die Überschrift hier dürfte dann aber tatsächlich mal geändert werden.

    Matracat

    Wenn du das als Kritik verstehen möchtest, ist das selbstverständlich dein Recht. Ich habe dazu aber eine andere Meinung und schreibe diese, weil deine Vorgehensweise vielleicht nicht die einzig mögliche ist, weil du auch nicht immer alles richtig machst und weil du vielleicht auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefuttert hast?

    Wenn du dich beim Arbeiten mit einem Abzieher "bis zum Abkotzen" rumärgerst und dir das "In 9 von 10 Fällen" nicht gelingen will, fehlt es dir diese Arbeit betreffend vielleicht an Fingerfertigkeit. Falls das in "stundenlange Arbeit" ausartet, machst du eventuell etwas nicht richtig.

    Das Ausdrücken solche Gelenke aus Fahrwerksteile hat entgegen deiner Andeutung überhaupt nichts mit Ahnung oder Erfahrung an Matras zu tun, das wird bei unzähligen Fahrzeugen so gemacht.

    Tja LM, Erfahrung ist eben durch nichts zu ersetzen. Aber woher willst du das schon wissen.

    Ja woher? Im Gegensatz zu dir eventuell mein erlernter Beruf und fast 50 Jahre Arbeit als KFZ-Mechaniker? Aber was bedeutet das schon gegen dein allumfassendes Wissen und Können.


    MM16_Franken

    Das Gewinde wäre wohl egal, wenn das Gelenk ohnehin ersetzt werden soll. Ich denke, es geht dabei eher um das wechseln des Gelenkes.

    Nun Matracat, das darfst du an deinem Auto natürlich erledigen, wie es dir beliebt und bei entsprechender Vorgehensweise mag das auch zum Erfolg führen. Wenn es aber ohne grobe Gewalt geht, sollte man diese Möglichkeit in Betracht ziehen. Alle, die nach Vorschrift handeln, als "Nicht-Praktiker" zu bezeichnen, solltest du allerdings -vor allem in einer Fachwerkstatt- eventuell überdenken.

    Berliner69

    Auf Fahrwerksteile schlägt man nie mit groben Werkzeug, wenn es sich vermeiden lässt.

    Natürlich haben wir in der Werkstatt diesbezüglich auch gelegentlich mit dem Hammer arbeiten müssen. Das war aber nur die letzte "Lösung".

    Nun, wenn dafür kein Original sterben mußte, sollte sich die Empörung auch der Vorbildfanatiker in Grenzen halten.

    Relativ neugierig wäre ich, wo man denn solche Scheiben bekommt. Die sind ja schon recht speziell.

    Alles eigentlich sehr schade, dass man Autos, von denen sehr wenige existieren, sehr oft so umbaut/verändert und die nicht so restauriert wie sie eigentlich sein sollten... Originalzustand.

    Ja da magst du Recht haben, was das Fahrzeug in meinen Augen aber nicht weniger interessant macht.

    Es ist auch relativ unwahrscheinlich, daß ein solches Auto in dem Alter und mit der Geschichte heute noch in dem Zustand anzutreffen ist, in dem es ausgeliefert wurde. Zumal man sich dann auch sicher sein sollte, wie dieser Zustand aussah. Viele wurden für sportliche Einsätze zurecht gemacht, einige waren bei der Polizei, ein paar beim Film.

    Es wäre natürlich schön zu wissen, wie die Geschichte dieses Fahrzeugs begann. So wie es beschrieben wird, könnte oder sollte doch auch ein Originalfoto zum Umfang der Papier gehören.

    Aber wer hat das schon von seinem Oldtimer, wenn er ihn nicht neu gekauft hat oder wenigstens im Originalzustand erwerben konnte. Selbst heute wird auch an neu ausgelieferten Autos nicht selten erst einmal etwas verändert, auch oder gerade an teuren.

    Ich finde den hier gezeigten jedenfalls optisch wie technisch nicht schlecht gemacht.

    Interessanterweise sind gerade vom meist gebauten Matra, dem Rancho, die wenigsten Umbauten oder Basteleien bekannt.

    Ich habe mir in den letzten Monaten einige angeschaut und von den Brauchbaren war laut Aussage der Besitzer kaum einer original. Es waren lange nur Nutzfahrzeuge und die wurden offensichtlich teilweise recht individuell zurecht gemacht oder repariert. Mal besser und mal weniger gut.

    Dennoch würde ich als Erstes den Versuch unternehmen, mit dem Verkäufer noch einmal Kontakt aufzunehmen. Die Originalpapier zu bekommen, ist auf jeden Fall noch einen Versuch wert. Eventuell eine sinnvolle Möglichkeit wäre ebenfalls, beispielsweise Herrn Eckert zu kontaktieren. Der betreibt schließlich eine Kanzlei sowie einen Onlineauftritt und kann sicher Hinweise geben ... bevor es kostet. Auch beim ADAC (und sicher andere Automobilclubs) bekommt man diesbezüglich Beratung und das Kraftfahrt-Bundesamt hat ebenfalls eine Email-Adresse.

    Eine Falschaussage gegenüber einer Behörde halte ich nicht für den besten Ratschlag. Spätestens bei: "... kann die Zulassungsstelle außerdem verlangen, dass eine eidesstattliche Versicherung über die Verfügungsberechtigung und den Verbleib der Fahrzeugpapiere abgegeben wird." kann das leicht nach hinten losgehen.


    Berliner69

    Wie läuft es mit dem Dach? Schon eine "Lösung" gefunden?

    Der Verkäufer sagte mir dass der Brief irgendwo sei und er mal nachschaut. Leider hat er sich danach nicht mehr gemeldet.

    Du kennst den Verkäufer und weißt, wo er wohnt? Dann hast du doch einen Ansatzpunkt, da würde ich noch einmal beginnen.

    Den haben wir in der Nähe von Magdeburg aus einer Scheune gezogen.

    Wir? Du hast für diesen Vorgang einen Zeugen? "In der Nähe von Magdeburg" ist doch auch nicht aus der Welt und selbst wenn man noch einmal hinfahren müsste, wäre der Stress über die Behörden sicher nicht einfacher.

    Unter Umständen gibt es einen einfachen Grund für das Nichtmelden des Verkäufers und du findest dennoch Hilfe in Form von Verwandten oder wenigstens Leuten, die davon wissen. Ein solches Auto ist doch keine Massenware, irgendwer wird dazu doch etwas sagen können. Das lohnt sich natürlich nur, wenn es der Zustand des Fahrzeuges sinnvoll erscheinen lässt und das Ziel der Arbeiten ein fahrbarer Oldtimer ist. Ansonsten hast du 'nur' Ersatzteile.


    Bei dem Dach würde ich mechanisch vorgehen. So wie der Rest des Fahrzeuges aussieht, kann ich mir schlecht vorstellen, daß die Klebestellen noch sonderlich gut sind. Eine Heißluftpistone sollte da hilfreich sein und müsst sicher kaum mehr maximale Leistung erbringen. Beim Murena beispielsweise habe ich des Öfteren gelesen, daß ausgerechnet am Dach der Kleber versagt.