Beiträge von Michael

    Hallo Matthias,


    sehe ich das richtig und die Dichtringe sind O-Ringe?

    Dann könntest du diese vermessen und hier suchen:


    https://www.o-ring.de/o-ringe/…5It1zIo7okhxoCPWEQAvD_BwE


    oder hier:


    https://sealware.de/?gclid=Cjw…W0u2gdJx0YbRoCx-wQAvD_BwE


    Seitens der Hinterachsschenkel muss ich passen. Aber vielleicht geht es ohne, wenn die Getriebeglocke vom Differtialgehäuse ohne großes Gedöns trennbar ist. Dann müsstest Du an die Kupplung ja herankommen.


    Alles Gute


    Michael

    Bei den Rennsportgeräten sehe ich das etwas anders, manchmal sind die schon fast aufgebaut wie die Silhouettenmodelle der Tourenwagen aus den 80ern.

    Z.B. Capri Zitat: "Von der ursprünglichen Capri-Karosse blieben mit dem Dach und Teilen von A-, B- und C-Säulen nur Fragmente. Unter der Silhouette mit vielen Kevlar-Anbauteilen steckte ein Rahmen aus 70 Metern Leichtmetall-Rohren."

    Gerade im Heckbereich findet man dann bei den Matras Gitterrohrrahmen und ganz andere Motorisierungen. Und irgendwo müssen die Reifen ja auch untergebracht werden. Im Rennsportbereich ist das für mich noch ganz OK, das stimmen die Pferdestärken mit der Optik zumeist überein.

    Auch wenn einige Lösungen nicht unbedingt einen Pokal bei einer Schönheitskonkurrenz bekämen.

    Aber 90 PS und ein Monsterbreitbau wirkt dann bei den GFK-Künstlern eher gewollt.

    Aber da könnten wir auch über RWB trefflich streiten.

    Ob man nun unbedingt an einen relativ modernen 911er Teile im Stile der späten 70er und frühen 80er anspaxen oder poppen muss, damit das Ding wie eine 934 RSR Abklatsch wirkt muss ich ja nicht verstehen.

    Tja, die Geschmäcker sind halt verschieden.

    Ich will´s mal so sagen, wenn jemand z.B. den BMW M5 (E28-Reihe) in seinem ganzen Understatement für genial hält, lösen solche Bilder eher Erheiterung bis Kopfschütteln aus.

    Einmal ganz davon abgesehen, dass diese Umbauten wohl in den wenigsten Fällen der Aerodynamik gut tun und den Wagen schneller machen.

    Dass sie die ursprüngliche Linie des Entwurfs verunstalten kommt für mich noch hinzu. Warum kaufen sich diese Menschen nicht einfach eine A310, die schon von vorne herein bulliger daherkommt???

    Es gibt sicher beim Bagh. und beim Murena Optimierungsmöglichkeiten, da ab Werk auch auf die Kosten geschaut werden musste oder aber dass einige Lösungen vielleicht dann doch nicht so durchdacht waren. Aber was die Optik anbelangt sehe ich da wenig Potential. Und ob ein so seltener Wagen nun auf Teufel komm raus individualisiert werden muss halte ich für nun wirklich nicht für notwendig.

    Das sind für mich Ausflüsse eines übersteigerten Gestaltungswillen. Auffallen um Jeden Preis.

    Wenn dann irgend ein heutiger Kleinwagen diese Umbauten einmal locker versägt wird das ganze dann endgültig lächerlich. Ich befürchte einmal, dass selbt mein Uraltdiesel einigen dieser Zombies die Rückleuchten zeigt.

    Hallo Matthias,


    Glückwunsch. Aber die eigentlichen Beschränkungen für das 07-Kennzeichen finde ich, wenn man es streng nimmt, doch ziemlich hart. Da muss man ja stets auf Testfahrten oder auf dem Weg zu einem Treffen sein. Oder aber Du haust Familie oder Freunde an, nimmst ein paar Matras und deklarierst es als Clubausfahrt :D


    Alles Gute


    Michael

    Hallo Matthias,


    zuerst drücke ich Dir einmal die Daumen, dass unter dem Lack nicht noch mehr Ungemach lauert.

    Die Synchronisierung war bei mir damals genau so verschlissen, daher nehme ich an, dass das Getriebe hier generell kranken kann. Ein Gebrauchtgetriebe hat dann genau das gleiche Risiko. Bei mir ging das mit ca. 70.000 Km los. Daher scheint mir eine Überholung dauerhafter.

    Andererseits, der damalige Zeitwert und der übrige Zustand (1987) war so fertig, dass ich bis zum Chassisexitus bei 110.000 Km einfach mit Zwischenkuppeln und Zwischengas weitergefahren bin. Mit etwas Routine kann man hier auch absolut geräuschlos schalten, sogar vom 2. in den 1. Das würde ich heute zwar nicht mehr als Lösung propagieren, aber gehen tut das schon und irgendwie war das auch schon eine Herausforderung, diese archaische Methode zu beherrschen. Der Trick dabei ist eben, dass man Motordrehzahl und Getriebedrehzahl auf einen Nenner bekommt.


    Alles Gute


    Michael

    Hallo Gerald,


    Letzteres ist mir bekannt, deshalb sprach ich vom Feigenblattbeleg. Gesamttechnisch gesehen hast Du recht. Aber betrachtet man einmal den seinerzeitigen deutschen Automarkt war dieser nicht besonders innovativ. Sicher, der RO 80 hatte da noch mehr zu bieten, aber der wurde ja auch bis zuletzt als NSU vermarktet. Historisch betrachtet war der K70 jedoch für die Marke VW sicherlich ein Meilenstein, wenngleich nicht selbst entwickelt, da man erstmals den als die ultima ratio verkündeten luftgekühlten Heckantrieb abschwor. Das das "Kuckucksei" nur kurz als Lückenbüßer diente - geschenkt. Interessant ist jedoch, dass VW dieses Projekt erst gar nicht bauen wollte, sondern aussitzen und erst durch den Pressedruck der Bau dann doch stattfand. Interessant ebenso die Testberichte in den Zeitungen. Anfangs wurde der Wagen fast mit Lob überhäuft und dann, als der/die Nachfolger (übrigens ziemlich starke AUDI-Entwicklungen) bereitstanden urplötzlich negativer wurden. Wobei dies nicht viel mit einer Verschwörungstheorie zu tun hat. Der K70 passte einfach nicht in den Konzernbaukasten, da praktisch kein Teil kompatibel war und daher ein Fertigungsende unter Gleichteilberücksichtigung sinnig war. Es zeigt jedoch, wie innovativträge man in Wolfsburg war. Die meisten Impulse für die Neuausrichtung weg vom Käferkonzept kamen von den Resten der Auto Union. Dass bei den ganzen Familienklüngel mit Porsche auch noch für das Projekt EA266 Millionen in den Sand gesetzt wurden ist dann auch nicht gerade ein Ruhmesblatt (Projektstop 1971 !!!). Dass in ganz Europa immer mehr wassergekühlte Frontantriebler aufkamen, wer nahm das seinerzeit hierzulande wahr? VW - nö, Opel - nö, Ford - nö, BMW - nö, Mercedes - nö, Porsche - nö.

    Neben bunten Blech wäre es vielleicht nicht verkehrt einmal über diese Irrwege nachzudenken, denn manchmal wiederholen sich Fehler. Momentan sehe ich schon, dass automobiltechnisch plötzlich nur eine Lösung der Heilsbringer sein soll. Kommt mir so vor, wie damals: Alles andere als luftgekühlt und hinten ist Teufelswerk (hilfsweise Motor vorn und Heckantrieb).
    Da fragt man sich, warum z.B. Toyota mit Brennstoffzellen arbeitet und sogar schon derartige Fahrzeuge produziert während hierzulande von Akkuwerken in ganz großen Stil geträumt wird.

    Aber ich schweife ab und die Threadwächter scharren schon mit den Füßen...

    Hallo Gerald,


    tja, das zielte für mich auch noch auf etwas anderes ab, nämlich auf die eigene Konzerngeschichte. Den ersten VW (oder besser den ersten Wagen mit VW-Logo) mit Frontantrieb und Wasserkühlung, der seinerzeit ja auch ursprünglich gar nicht gebaut werden sollte, wird bis auf einige Feigenblattbelege nach wie vor nahezu totgeschwiegen. Von daher finde ich die dortige Sammelleidenschaft schon recht interessant. Und über die Ersatzteilhaltung der unter dem VAG-Dach lebenden Premiummarke, welche den Vorsprung durch Technik für sich beansprucht sage ich auch mal besser nix.

    Für mich wird dort ein historisches Engagement geheuchelt.


    Alles Gute


    Michael

    Hallo Kimon,


    genau das ist es, was mich verwundert. Beim Hochschalten musste ich trotz der komplett verschlissenen Synchronisierung nie mit Zwischengas arbeiten, nur beim Runterschalten. Wenn Dein Schaltgestänge korrekt justiert ist könnte (Ferndiagnosen sind immer so eine Sache) auch in Betracht kommen, dass die Kupplung nicht ganz sauber trennt.

    Vielleicht einmal mit einem zweiten Mann/Frau den Kupplungsnehmer beobachten.


    Alles Gute


    Michael

    Hallo Kimon,


    was mich wundert ist, dass Du schreibst, dass die Gänge beim Einlegen knallen. Meine Frage wäre hier beim Rauf- und Runterschalten oder nur beim Runterschalten?

    Bei meinem damaligen Bagheera waren sowohl die Synchronisierung beim 1 & 2 Gang hinüber.

    Hochschalten war kein Problem, beim Runterschalten mußte ich dann nach alter Väter Sitte mit Doppelkuppeln und Zwischengas schalten. Wenn man das einmal drauf hatte, konnte man auch noch mit 45 Km/h geräuschlos in den 2. Gang zurückschalten.

    Das ist jetzt kein Aufruf nichts zu tun, sondern eher eine Diagnosefrage. (Man schrieb damals übrigens das Jahr 1988, die Älteren wissen vielleicht um den seinerzeitigen Zeitwert eines Bagheeras).

    Es könnte ja auch durchaus sein, dass das Schaltgestänge falsch justiert ist oder aber die Kupplung insgesamt nicht mehr richtig trennt. Daher würde ich bevor das Getriebe raus muss erst einmal dieses ausschließen wollen. Zu dem CX-Getriebe ist zu sagen, dass das Murenagetriebe weitgehend identisch ist, aber eben nur weitgehend, d.h. ein CX-Getriebe passt out of the box nicht. Da bleibt nur Revision des alten Getriebes oder ein Gebrauchtteil, welches aber ein Risiko darstellt, da auch dort schon Verschleißerscheinungen vorhanden sein können.



    Alles Gute


    Michael

    Hallo Pepper,


    das wundert mich nicht. Mit jedem Abziehen und Anstecken werden die Kontakte Kontakte noch mürber und brechen weg. Für Deine Stecker gibt es keine Rettung. Im Übrigen ist es ja nicht nur das Licht. Bei mir fielen auf der Autobahn bei Starkregen einmal die Wischer aus. Das ist lebensgefährlich!

    Da hilft kein Messen mehr, wenn Du Glück hast funktioniert das Ganze beim Messen vielleicht noch, aber beim nächsten Schlagloch kann durch die Erschütterung wieder ein Wackliger kommen. Nebenher, das hat Sachse vielleicht nicht deutlich genug gesagt, durch die Übergangswiderstände entsteht auch Wärme und wenn man dann richtig Pech hat, verkokeln nicht nur die Kontakte der Platine, sondern im worst Case der ganze Wagen. Daher noch einmal mein dringender Rat: Schmeiß das alte Gelumpe raus.

    Sachse,


    Du könntest ja die Standardrelais etwas tunen: Z.B. das gute Kontaktfett für Batterien um die Steckverbinder und die Gehäuseritzen streichen. Das ist dann zwar auch keine Kapselung, aber besser als nichts. Das macht übrigens wohl auch bei den übrigen vorhandenen Steckverbindungen Sinn, denn die sind ja auch nicht gedichtet und - zumindest bei mir - mit reichlich Grünspan gesegnet. Daher habe ich die auch gegen bessere Versionen ausgetauscht.

    Hallo Pepper,


    erst einmal auch ein Willkommen von mir.

    Mit den Steckern auf der Platine schaust Du am besten hier nach: RE: Platine alt.neu

    Dort kannst Du recht gut sehen, wie es nach einigen Jahren um die Originalsteckverbinder bestellt ist. Die Kontaktfedern werden schlichtweg spröde und brechen oder bauen keinen richtigen Druck mehr aus, so dass es zu Kontaktschwierigkeiten kommt.

    Ich würde einmal behaupten, dass dies das Hauptproblem ist.

    Danach kommen dann die Kontaktprobleme mit den historisch wertvollen Sicherungen und - das hatte ich jedoch noch nie - der abgesoffenen Relais. Wobei ich denke, dass bei der Neukonstruktion dieses Problem eher zu vernachlässigen ist, da die Platine im Gegensatz zum Original keine Durchbrüche hat und darüber ja auch noch die Abdeckung des Sicherungskastens kommt.


    Kontakt mit Florent einfach per Mail:

    elecflo@hotmail.fr

    Das geht auch auf deutsch.

    Bei dieser Platine werden eben keine Steckverbinderblöcke verwendet, sondern ganz normale 6,3 mm Einzelflachstecker.



    Alles Gute


    Michael

    Platine1Platine2Ich habe die Platine von Florent.Z bestellt. Die Abwicklung war absolut problemlos. Das gute Stück ist zwar nicht ganz billig, aber qualitativ sehr hochwertig. Ja, man kann über die Einzelsteckverbinder durchaus geteilter Meinung sein. Für mich haben sie jedoch den Vorteil, dass es (wobei die beigepackten auch sehr gut sind) sich um Normteile handelt, die im Bedarfsfall schnell zu tauschen sind. Auch die Umstellung auf die moderne Bauform der Sicherungen werte ich als echtes Plus.

    Wenn man mäkeln will, aber auch hier gibt es gute Argumente dagegen, ist der Umstand, dass die Relais verlötet und nicht gesockelt sind. Aber auch hier kann man sagen, dass jeder Kontaktwiderstand welcher nicht vorhanden ist, eine Fehlerquelle weniger darstellt.

    Alles in allem halte ich das Angebot für eine sinnvolle Umbaumaßnahme im Vergleich zu Rettungsversuchen der Altplatine, da hier mindestens die Steckverbinder fällig sind und auch ein Umbau auf Flachsicherungen nicht verkehrt wäre. Ob man dann auch gleich die alten Relais nebst Kontakte rauswirft ist jedem selbst überlassen. Nur wenn ich hier den Aufwand sehe, relativiert sich der Kit-Kauf wieder.

    Sehr gut finde ich übrigens, dass die originalen Kabelkennungen aus dem Stromlaufplan aufgedruckt sind, eine etwaig nötige Fehlersuche bei späteren Defekten wird dadurch vereinfacht.

    Was Sachse schreibt ist ziemlich wichtig: "Es muss sich also jemand dafür begeistern und einlesen."


    Recht unterhaltsam und informativ ist diesbezüglich der Readhead Kanal.

    Auch, was passiert, wenn man an den Falschen gerät.

    Und genau dies ist auch bei den Alternativen der Pferdefuß.

    Beim Gebrauchtmotor weißt Du nur wie der momentan klingt und läuft und nicht was nach ein paar 1.000 Km ist.

    Und auch bei den überholten Rumpfmotoren kann man nur hoffen.


    Da bleibt fast nur DIY oder aber Vertrauen...


    Alles Gute


    Michael

    Hallo zusammen,


    hier noch einmal eine ganz umfassende DIY-Möglichkeit.


    Allerdings würde ich das Ergebnis nach dem einstellen nochmals "amtlich" vermessen lassen.


    Und ohne dies jemals getestet zu haben, hat Gunson auch was im Angebot.

    Zumindest die Sturzmessung sieht damit recht einfach aus.



    Alles Gute

    So verrückt das klingt,


    wenn das Thermostat draußen ist, das System wirklich entlüftet und der Zylinderkopf/-dichting OK ist, bleibt für mich tatsächlich nur die WaPu übrig. Es sei denn in einem der Rohre ist eine Blockade, was ich für nicht sehr wahrscheinlich halte. Jedenfalls scheint ja der Kühler nicht durchströmt zu werden.

    Ganz blöde Frage, sitzt das Schaufelrad überhaupt fest auf der Welle?


    Man könnte hier ja wirklich den Verdacht haben, das rein gar nichts bzw. praktisch nichts gefördert wird.


    Die erhöhte Drehzahl, die Franz vorschlägt bringt vielleicht etwas beim Testen, aber im Realbetrieb z.B. Stau hilft das nicht viel.


    Alles Gute


    Michael