Beiträge von Michael

    Solltest Du keinen Schaltplan haben, beim Händler des Vertrauens gibt es einen.

    Was mich jedoch etwas irritiert sind die transparenten Steckverbinder (rot) auf Deinem ersten Bild.


    Diese sind wohl vom Vorbesitzer eingebaut worden, denn die originalen (gelb) haben eine weiße Umhüllung. Sehe ich das richtig und bei dem Mehrfachstecker (grün) sind nur zwei Kabel vorhanden?

    Masse müsste übrigens durchgehend schwarz (110 / 110A) sein.

    Also das ist doch hochinteressant! Viel davon kenne ich noch.

    Die von dir angesprochenen Honeycomb scheinen bei der geringen Einbautiefe fast ideal zu sein. Doch wie viel Klang bringen diese ohne weitere Unterstützung?

    Hallo LM72/73 - Na, ja nennen wir es eher verständliche und weitgehend verzerrungsfreie Lautstärke.

    Ich habe seit den 90ern ein Blaupunkt Düsseldorf SQR 49 eingebaut, dass macht 2x20 Watt oder alternativ 4 x 6 Watt. Das langte mir für den Murena. Wie schon geschrieben HiFi mache ich stationär, im Wagen geht es mir um die Hintergrundbeschallung, Nachrichten oder auch Verkehrsfunk (wobei der bei mir durch Google Maps entbehrlich geworden ist).

    Dann empfehle ich einmal folgendes zeitgemäße Prospekt von Blaupunkt.

    80er pur!!!


    Wobei ich mir seinerzeit schon einmal ein Pärchen Honecomblautsprecher beiseite gelegt habe.

    Diese bauen extrem flach und sind eine gute Lösung für die Fußraumlautsprecher.


    Da ich stationär eher in Richtung High-End gehe, sehe ich das Beim Murena eher so, dass ich dort eine Hintergrundmuse habe aber nicht mehr. Anständiges HiFi ist dort m.E. nur mit einem irren Aufwand möglich - wenn überhaupt.

    Sachse Ich will´s mal so sagen: Nein, auf den Preis hier habe ich nicht geschaut, 17,68 € wäre spottbillig, aber dies ist für mich weder kein Kauf-, noch ein Nichtkaufkriterium (obwohl die Dinger ein E-Prüfzeichen haben).

    Da ist ja auch die Frage, wie der Preis zusammenkommt. Wenn die Teile in größerer Stückzahl hergestellt werden, fallen die Maschinenrüstkosten eben entsprechend geringer aus.

    Für meinen W124 löhne ich z-B. für Boschscheiben (!) hinten 18,24 €!

    Brembo liegt auch so auf der Kante.

    Und bei den "Billigheimern" werden noch günstigere Kurse aufgerufen.


    Da macht´s dann die Masse. Darum sind die 2,2er Scheiben hinten auch so "teuer".


    Die große und spannende Frage ist halt, ob diese Scheiben nicht doch auch an anderen Fahrzeugen verbaut wurden. Für mich wären da die Italiener ein wahrscheinliches Feld, da dort der 98er Lochkreis recht häufig vorkam und auch bei einigen Fahrzeugen sehr ähnliche Bremssättel verbaut wurden.

    Der einzige Weg zu Alternativen ist recht mühsam, nämlich eine passende Scheibe mit den entsprechenden Maßen zu finden.

    Ich habe einmal in der berühmten Suchmaschine "Bremsscheibe 98 mm Lochkreis" eingegeben und das gefunden:


    Autoteile Herr


    Interessant ist, dass dort dann auch die Zeichnungen mit den Bemaßungen hinterlegt sind.

    Dann werden z.B. folgende Daten ausgeworfen:


    Artikel-Eigenschaften

    Außendurchmesser: 240,5 mm

    Bremsscheibendicke: 11,0 mm

    Mindestdicke: 9,2 mm

    Bremsscheibenart: Voll

    Lochanzahl: 4

    Oberfläche: beschichtet

    Lochkreis-Ø: 98,0 mm

    Höhe: 40,0 mm

    Zentrierungsdurchmesser: 59,0 mm

    Innendurchmesser: 123,0 mm

    Bohrung-Ø: 13,0 mm

    Prüfz.: E1 90R-02C0165/1152


    Damit kann man ja schon einmal etwas anfangen. (Wobei ich hier nicht alle Daten überprüft habe und diese Daten eher beispielhaft sein sollen - Also bitte kein "Passt nicht Post")



    Autodoc & Co. gehen ja nach Hersteller und Fahrzeugmodellen und hier läuft man bei nicht mehr existenten Herstellern ins Leere oder bekommt z.T. falsche Umschlüsselungen.


    Das vergleichen der Maße wäre, wenn auch umständlich, ein vielleicht sinnvoller Weg.

    Zum Einen ist Alu da keine gute Idee, da an der Stelle aufgrund des Antriebes doch erhebliche Kräfte wirken.

    Hallo Sachse,


    das hatte ich vergessen zu berichten. Ich hatte bei mir Kupfernieten verwendet, speziell für das "Gleitstück", da diese nach den eigentlichen Nieten noch abgeplattet werden mussten. Da ich ja den Mechanismus komplett gereinigt und neu geschmiert hatte, gab es bislang keine Probleme.

    Dabei sind die Kupfernieten m.E. noch weicher, aber das war auch beabsichtigt, da ich den Kunststoff - wie Du ja auch schreibst - nicht über Gebühr belasten wollte.

    Eine bessere Fügungsmethode ist mir noch nicht eingefallen.

    Bei den Endpunkten habe ich immer Vorsicht walten lassen und den Schalter eher zu früh losgelassen. Denn, wie bei mir, geht das sonst früher oder später auf die Schubspirale.

    Hallo Felix,


    hatte ich auch schon. Der Vorschlag von Leon ist auch eine Möglichkeit. Ich hatte einen abgeflachten Bohrer auf einen Bohrhammer (Pneumobohrer) gesetzt und NUR auf schlagen geschaltet. Damit konnte ich dann den Bolzen austreiben.

    Mit einem gewöhnlichen Hammer sind die Impulse zu lang und zu schwach.

    Vorher würde ich jedoch noch einmal mit Rostlöser herangehen.


    Ein anderer, oft genannter Weg wäre, mit einem feinen Sägeblatt die Schraube an beiden Seiten der Silentbuchse abzusägen. Wobei man dann aber auf jeden Fall die Zinkschicht in Mitleidenschaft zieht.


    Alles Gute


    Michael

    Ach ja, bezüglich des Adaptierens der Espace J11-Version habe ich einmal die Bilder verglichen.

    Eigentlich scheint mir ja nur die FH-Schiene und deren Anbauteile unterschiedlich zu sein (rot markiert):

    Diese sollte aber das geringere Problem sein, da die Schiene wohl in den allermeisten Fällen OK ist.

    Grundsätzlich sollte es also möglich sein, diese wie oben beschrieben zu trennen und dann den eigentlichen Antrieb an die Murenakonstruktion anzunieten.

    Selbst wenn die Spirale länger sein sollte stellt dies meiner Meinung nach kein Problem dar, da auch die originale Version keine Endabschaltung hat. Was übrigens das Rattern erklärt. Zumindest bei mir war die Spirale nur dort verschlissen.

    Demnach wären "nur" bei der Kunststoffumlenkung die Nieten zu entfernen und die o.g. Schweißpunkte für den "Schlitten" aufzubohren um den Antriebsteil frei zu bekommen und zu adaptieren.


    Alles Gute


    Michael

    Hallo Zusammen,


    da ich im Urlaub war, kann ich jetzt erst meinen Senf dazugeben.

    Bei mir ratterten die FHs auch. Ursache bei mir war eine abgenudelte Spirale:

    welle3.jpg

    Diese konnte ich nach Ausbohren Schweißpunkte lösen und um 180° drehen, danach habe ich die Befestigung mit Blindnieten wieder hergestellt:

    schieber.jpg

    Danach war bei mir Ruhe.

    Wobei ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen sollte, dass (warum auch immer) die Spirale gefettet war und dieses über die Jahre eben nicht mehr schmierte, sondern klebte.

    Ich hatte daher das Führungsrohr/schlauch gründlich entfettet und auch die Spirale ausgekocht.

    Danach kam eine PTFE-Dusche und alles lief dann wieder wie geschmiert und ohne jedes Rattern.


    Was den Leichtlauf der Scheiben auch noch beeinflusst, ist Korrosion zwischen den Scheibenrahmen und der Kunststofffensterführung. Das presst dann die Scheibe ein.


    Gebrochen war bei mir übrigens nichts, ich nehme an, dass die Reinigung und Neuschmierung hier einiges verhindert hat. In meinem Bestand habe ich auch noch einen ausgebauten manuellen FH liegen, den kann man praktisch nur noch mit einer Gripzange anstelle der Kurbel bewegen. Auch dieser ist demnach komplett verharzt.


    Alles Gute


    Michael

    Hallo zusammen,


    ich hatte vor Jahren auch einmal nachgeforscht, also der Motor ist von Bosch Nr. 0130821046.


    Wie es scheint wurde ein zumindest ähnliches Teil im EspaceI verbaut:

    m_canisme___moteur_l_ve_vitre__lectrique__avant__gauche_conducteur_renault_espace_1_r_f_0130821046___100936169944.JPG

    Hiervon könnte man zumindest einige Einzelteile verwerten.

    Aber einen identischen Mechanismus habe ich noch nirgendwo sonst gefunden.

    Hallo Frank,


    ich habe bei mir Stahlflexleitungen (gibt es mit ABE für den Murena) eingebaut. der Druckpunkt ist wesentlich definierter und eigentlich sollten diese, da aus Teflon, auch länger halten als die Gummischläuche. Wobei ich den "Fehler" gemacht habe, die hinteren in den Orignalabmessungen zu nehmen.

    Ein Fehler ist dies deshalb, weil man schon ab Werk hier konstruktiven Mist gemacht hat.

    Der Schlauch ist oben angebracht, obwohl auch unten ein Anschluss vorhanden ist.

    Beim Bagheera war dieser richtigerweise unten montiert.

    Diese Lösung erschwert das Entlüften erheblich, da ja keine frische Bremsflüssigkeit von unten aufsteigen kann und die Luft verdrängen. Daher muss dann die Bremszange abgeschraubt werden und um 180° gedreht werden, wobei dann auch der Zug der Feststellbremse stört.

    Vermutlich auch deshalb folgender Hinweis im WHB:

    Daher ist es m.E. nicht verkehrt dort einen längeren Schlauch zu montieren und diesen am unteren Anschluss zu befestigen.


    Es ist übrigens nicht verkehrt auch neue Hohlschrauben zu bestellen. Sollten die alten festgegammelt sein, kann es durchaus sein, dass diese Schaden nehmen.

    Hallo Sachse,


    sollte der Reifenbetrieb in der KFZ-Innung sein, wäre es auch möglich einen Schiedsmann von dort anzurufen. Das geht schneller und ist günstiger als ein Gerichtsgang.

    Vor x-Jahren hatte ich den Fall mit einer Peugeot-Talbot-Werkstatt, die bei meinem 1,6er den Sensor vom Ölpeilstab angerissen und in der Ölwanne versenkt hatte. Den Gedanken den Trümmer einfach drinzulassen behagte mir nicht wirklich und die wollten sich das nicht anziehen.

    Da auch noch anderer Murks gemacht wurde, einigten wir uns vor dem Schiedsmann, dass eine andere Werkstatt die Arbeiten auf Kosten der "Profis" durchführt.

    Ich hatte sogar das Glück, noch einen gebrauchten Peilstab beim Händler meines Vertrauens zu bekommen.


    Alles Gute und viel Glück und gute Nerven


    Michael

    Bleibt noch die Frage, wo ich die kostenlose Inspektion zwischen 1000 und 1500 km bekomme.

    Hallo Horst,


    das ist das Werkstatthandbuch. Wenn Du für Dich schraubst ist das eh kostenlos. Aber die haben ja für den Kunden geschraubt. Ich könnte ja mal meinen Tacho zurückdrehen und Du ziehst mir die Schrauben an :D. Oder umgekehrt 8o

    Hallo Caspar,


    wenn Du schon beim Austausch der Schläuche bist, würde ich auch die Kraftstoffschläuche tauschen. In dem Video sehe ich auch noch einen textilummantelnden Schlauch.

    Die heutigen Kraftstoffe sind ziemlich aggressiv gegenüber den alten Gummischläuchen, so dass die recht schnell spröde und undicht werden können, das ist im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich.


    Alles Gute


    Michael

    8 Bar ist wirklich nicht so dolle und deutet darauf hin, dass irgendwann wirklich eine Revision ansteht.

    Aber wenn der Motor bislang halbwegs gut gelaufen ist, tippe ich auch eher auf eine andere Störung.

    Damit ein Feuerchen im Motor zustande kommt, braucht es einerseits eine Zündung, die ja vermutlich vorhanden ist und auch richtig eingestellt ist und brennbares Material.

    Der Test mit Startpilot ist daher nicht verkehrt.

    Springt der Motor dann an, ist die Suche in Richtung Treibstoff der nächste Schritt.

    Also ganz banal, bekommt der Vergaser überhaupt Sprit?

    Dann ist der Hinweis auf das Schwimmerventil auch nicht verkehrt.

    Du erwähntest Falschluft, dann auch unbedingt einmal den Unterdruckzweig direkt verschließen um hier eine Fehlerquelle auszuschließen.

    Bei 8 Bar Kompression nehme ich auch eine gewisse Laufleistung an. Wurde der Vergaser jemals gereinigt?

    Das Kerzenbild wäre auch interessant, selbst wenn beim heutigen Sprit das alte rehbraun nicht mehr so ganz hinkommt, lässt dies doch auf einiges schließen.