Beiträge von Michael

    181.000 Km ohne größere Überholung ist für diesen Motor gar kein schlechter Wert. Ausnahmen nach oben oder unten bestätigen die Regel. Sicher es gibt extreme Dauerläufer wie beispielsweise den VAG EA 827, die Volvo B20 oder die Mercedes OM 601-603. Aber man sollte sich ja vor Augen halten, für Lebensdauer die Hersteller Maschinen eigentlich konstruiert hatten.

    Selbst wenn ich jetzt Haue kriege, über "Opel der Zuverlässige" könnte ich mich immer wieder beömmeln. Die Wagen der 60er und 70er sind einem nach ein paar Jahren unter den Hintern weggerostet, kein Wunder, dass die Technik die Karosse überlebt hat.

    Und auch die "Motorenspender" für unsere Wagen waren hier keine Musterbeispiele von Korrosionsresistenz.

    Ich habe da ein Zitat im Kopf: "Warum sollen wir Motoren bauen, die 500.000 Km halten, wenn der übrige Wagen nach 200.000 Km schrottreif ist???"

    Mal eine blöde Frage, wie sah die Kompression aus?

    Was mich irritiert, ist, dass die Verstärkungsringe der Kopfdichtung zum Teil alles andere als rund sind.

    Eine ungleichmäßige Kompression könnte auch eine Erklärung für dieses Bild sein.

    Oder aber, ganz trivial, vielleicht waren die Kabel / Kerzenstecker vom Zündgeschirr auch nicht mehr alle ganz frisch.

    Das Zeugs ist ja letztlich auch Verschleißmaterial.


    Alles Gute


    Michael

    Hallo Michael,


    ich hatte es auch mit einem Draht (also wie es bei nicht geklebten Frontscheiben gemacht wird) genommen.

    Irgendwie hat das dann auch geklappt.

    Hinterher habe ich aber mit PU-Dichtmittel noch nachgeholfen. Das ist sicher nicht schön und im Sinne des Erfinders, aber gerade die Befestigungslaschen der Lampenträger hatte ich nach wie vor Bedenken bezüglich der Dichtheit.

    traeger.jpg

    Diese liegen zwar hinter den Dichtungen, aber wenn das Rücklichtglas dann doch nicht komplett auf der Dichtung anliegt, befürchte ich, dass es wieder reinsuppt.

    So richtig glücklich ist diese Konstruktion nicht.


    Alles Gute


    Michael


    PS wie das Ganze bei den späteren Baujahren (83) mit den im Heckblech ausgeformten Lampenausschnitten funktionieren soll ist mir schleierhaft.

    Hallo Ronald,


    nein, dir ZV kam - glaube ich - erst 1983 als Extra.

    Vorher gab es nur die elektrischen FH´s.

    Daher ist es meines Erachtens zwar möglich, dass die Verkabelung zwar schon da ist, aber eine "Endgeräte".

    Bei meinem Sparbrötchen 1,6er waren werksmäßig auch nur mechanische FHs verbaut, aber der Kabelbaum hatte schon die passenden Steckverbindungen zu den Türleitungen.



    Alles Gute


    Michael

    Kupplungsscheibe und Druckplatte inkl. Drucklager

    Ja, das Ausrücklager sollte auf jeden Fall miterneuert werden. Als ich meinen 2. Murena gekauft hatte, habe ich mich sehr gefreut, dass der Vorbesitzer auch die Kupplung vor 2.000 Km erneuert hatte.

    Nur war das ein Sparfuchs und er hat eben nur Kupplung und Druckplatte erneuert. Nach 1.000 Km gab es dann häßliche Geräusche und das Ausrücklager kapitulierte.

    Also musste der ganze Antriebsstrang erneut raus...


    Tja, und dann - wieder nach wenigen 1.000 KM war auch der Kurbelwellensimmering fällig und das ganze Spiel ging von vorne los.


    Ich kann daher nur sagen: "Wenn schon, dann schon".


    Wenn das Teil einmal draußen ist, sollten ALLE Verschleißteile, die nur dann zugänglich sind ausgetauscht werden.


    Alles Gute


    Michael

    Hallo Marcel,


    also bei mir funktionierte die Verriegelung durch Überstreckung zumindest im Stand.

    Den Gullideckeltest habe ich dann doch nicht gemacht, da meine Neugier nicht soweit ging.

    Da hätte ich ja den Saugschlauch am Ventil abstecken und verschießen müssen und dann eine Runde Holperstrecke fahren.

    Vielleicht teste ich das im nächsten Leben einmal aus und amüsiere mich im Hier und Jetzt über die Ingeniöse Großtat, welche die gestrengen Graukittel zum Einlenken gebracht hat. Vermutlich haben die Franzmänner die derart mit Pernod abgefüllt, dass sie hinterher an die Wirksamkeit geglaubt haben...

    Aber vielleicht hast Du ja hier recht, die haben halt an die Theorie geglaubt und dann das Ganze abgenickt.

    Womöglich wurden ja Vergleiche zum Opel GT gezogen, da klappt das ja auch ohne Pneumatik oder Elektroantrieb :D

    Na ja, der ganze Apparatismus ist nur bei deutschen Fahrzeugen zu finden, da der TÜV eine Notauslösung forderte.

    Nach meiner Erfahrung funktioniert das Ganze nur, wenn definitiv kein Unterdruck (weder zum Ausfahren noch zum Einfahren) im System ist.

    Bei leeren System kann man die Scheinwerfer ausfahren und sie verriegeln sich.

    Das Runterfahren (besser Entriegeln) geht dann nur, wie es Horst beschreibt, nämlich sich tief bücken und das Gestänge von Hand an der Unterdrückdose betätigen.

    Ist zum Beispiel das nur die Spule des Pneumatikventils defekt oder bekommt keinen Strom, kann man an dem Zug zerren wie man will, der Unterdruck bleibt Sieger.

    Zu gut deutsch, das funktioniert nur, wenn das System leck ist und dann würde ich nicht mehr fahren wollen, da dann massenhaft Falschluft gezogen wird.

    Das ist recht leicht zu überprüfen. Motor aus, Scheinwerferschalter mehrfach betätigen, bis das System absolut leer ist. Danach lassen sich die Scheinwerfer ausfahren und wenn alles richtig eingestellt ist, bleiben die auch ausgefahren.

    Sollte tatsächlich ein elektrischer Defekt vorliegen, würde ich lieber ein paar Münzen hinter dem Stößel im E-Magneten plazieren und mit Isoband sichern. Dadurch werden die Scheinwerfer dann zwangsweise ausgefahren.

    Wie gesagt, das ist für mich ein Alibi für den TÜV.


    Alles Gute


    Michael

    Hallo Horst,


    stimmt, so habe ich es ja seinerzeit auch gemacht, als ich aus meinem geschrotteten Murena den Antriebssatz ausgebaut habe.

    Ja, bei der o.g. Lösung müssen die Antriebswellen selbstverständlich raus und der Wagen auf die Rampe gezogen werden. Geht zwar, aber wie von Beta-Schrauber geschildert, der Königsweg ist die Hebebühne.

    Es sei denn jemand hat eine Grube und einen entsprechenden Kettenzug.

    Gähn - immer wieder diese Rüdenbeißerei...

    Vielleicht hätte eine MATRA-Quizshow einen gewissen Unterhaltungswert, wobei da aber bitteschön das Thema MATRA in allen Facetten kommen sollte. Da freue ich mich schon auf den Telekommunikatiossektor 8).


    PS habe noch ein paar Schnurlostelefone von besagter Firma rumfliegen.


    Oder wir plaudern über Alice und erfreuen uns der Klötzchengrafik.

    Dem kann ich mich nicht anschließen.

    1 - von einer Serienfertigung al la Plug- and Playkit war nie die Rede, sondern von Lösungsmöglichkeiten

    2 - was zu beweisen wäre und ich denke, der Beweis kommt

    3 - Jain - Laien sind nicht digital, soll heißen: Es gibt auch so an jedem Auto verschiedene Baustellen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Ich könnte z.B. eine Lima austauschen, aber ob ich diese komplett überholen könnte steht auf einem anderen Blatt. Einen Microcontroller selbst zu programmieren traue ich mir nicht zu, aber eine fertige Software aufzuspielen schon. Das wäre hier der Fall. Das charmante an einem Microcontroller ist ja, dass man kein komplettes Schaltungslayout diskret erstellen muss, sondern lediglich die Ein- und Ausgänge mit den entsprechenden Bauteilen zu bestücken. Das macht einen Riesenunterschied.

    4 - ja, wenn sie funktioniert. Wie wir wissen gibt es aber keine Ersatzteile mehr...

    5 - Ja, es wird etwas verändert. Aber wenn die Elektronik in das Originalgehäuse wandert ist dies nicht sichtbar. Da kann man auch so sinnige Sachen wie elektronische Zündgeber vs. Kontaktzündungen verteufeln und sich dann weiterhin mit minderwertigen Unterbrecherkontakten aus Chinaland rumärgern. Die übrigens auch nicht original sind. NOS ist irgendwann am Ende.

    6 - War das im Original nicht zum Teil auch der Fall? Vertraut habe ich dieser Mimik nie vollständig, sondern immer noch einmal nachgemessen. War halt ein nettes Gimmik.

    7 - Och, eine diskrete Ersatzelektronik nebst Platinenfertigung wäre m.E. nach noch etwas aufwändiger.

    Ganz blöde Frage:

    Warum zieht Ihr nicht gleich einen PTC in Betracht?

    Als Anwendung wird unter anderem diese genannt:


    Anwendungen

    • Flüssigkeitsniveaufühler (Flüssigkeit kühlt den eigenerwärmten PTC ab)


    Wenn das Teil öldicht ist, spart man sich doch das ganze Gedönz.


    PS mein K70 hat nur einen profanen Ölmessstab aus Blech - wie konnte das nur die ganzen Jahre gutgehen und das bei einem Ölverbrach von 0,7 l auf 1000 Km???


    Alles Gute

    Michael


    PS ich finde die Diskussion recht interessant unabhängig davon, ob ich von den Lösungen Gebrauch machen werde. Sind halt interessante Denkanstöße.

    Solltest Du keinen Schaltplan haben, beim Händler des Vertrauens gibt es einen.

    Was mich jedoch etwas irritiert sind die transparenten Steckverbinder (rot) auf Deinem ersten Bild.


    Diese sind wohl vom Vorbesitzer eingebaut worden, denn die originalen (gelb) haben eine weiße Umhüllung. Sehe ich das richtig und bei dem Mehrfachstecker (grün) sind nur zwei Kabel vorhanden?

    Masse müsste übrigens durchgehend schwarz (110 / 110A) sein.