Beiträge von MM16_Franken

    Da ist wohl etwas durcheinander geraten!


    Die fragliche Schraubverbindung ist zwischen dem Gelenkgehäuse und dem Achsschenkel. Die Verbindung zum Querlenker ist der Konus mit Gewindezapfen.


    Daher also den Achsschenkel mit dem Traggelenk ausbauen und diese Teile dann auf der Werkbank trennen. Der untere Querlenker bleibt an Ort und Stelle.


    Der Hinweis mit den unterschiedlichen Durchmessern stimmt. Die für Bagheera, Rancho, SImca 1100 etc. bekommt man an jeder Ecke und oft sollen sie auch für den Murena passen. Letzteres ist aber nicht der Fall.

    Ja, das sind schon Schwingen.

    Und die können in verschiedenen Richtungen schwingen:

    Schräg, dann sind es - wie hier beim Murena hinten - Schräglenker.

    Um die Längsachse des Fahrzeugs, dann sind es - wie bei der Vorderachse des Murena - Querlenker.

    Um die Querachse des Fahrzeugs, dann sind es - bei der Bagheera Hinterachse - Längslenker.

    Nur mal so für die Korrektheit um Verwirrungen zu vermeiden:


    Die Schwingen hinten, um die es hier geht, sind Schräglenker, keine Querlenker.


    Querlenker haben wir am Murena nur vorne, dafür derer gleich 2 je Seite (oben und unten).


    By the way: Haben Querlenker etwas mit Querdenkern zu tun?

    Zumindest hier wird ein Zusammenhang hergestellt.

    Lichtschalter: Da sollte ein Blick in die Bedienungsanleitung für Aufklärung sorgen.


    Trotzdem aus dem Kopf: 3 Drehpositionen:

    Ruhestellung: alles aus, egal ob oben oder unten

    90° gedreht: Standlicht bzw. Abblendlicht je nach dem ob oben oder unten

    noch mal 90° gedreht: entsprechend Wechsel zwischen Ablendlicht und Fernlicht.

    Lichthupe: Hebel zum Lenkrad ziehen

    Hupe: Hebel Richtung Lenksäule drücken

    Und die Zusatzscheinwerfer haben links im Cockpit zusätzlich einen Schalter und folgen dann wenn dieser eingeschaltet dem Fernlicht


    Ich dachte die alten Benz hatten einen wilden Schalter

    Bitte lieber keine Mercedesvergleiche, da reagiert mindestens einer hier im Forum allergisch.

    Die Aussage ist aber richtig. Ich wollte mal in einer C-Klasse hupen und habe wie beim Murena und vielen weiteren Franzosen aus der Zeit auf das Ende des Hebels links am Lenkrad gedrückt mit dem Ergebnis, dass ich mir die Scheibe vollgespritzt habe. Mercedes hat da vollkommen aberwitzigerweise den Scheibenwascher auf den Licht- und Blinkerhebel gelegt.

    Der Dreifachstecker hat im obigen Bild schon drei Drähte. Der Dritte kommt aus seiner Kammer ganz rechts und verläuft dann unter den beiden gut sichtbaren. Dafür ist dieser Dreifachstecker nicht richtig in der Blechlasche eingerastet.


    Ja, die transparenten Kabelverbinder sind nicht original.


    Ansonsten ganz einfach: Nachmessen!

    An dieser Stelle kommen doch nur Hupe und Zusatzfernscheinwerfer in Betracht.

    Ja, beim 1.6er ist das so, anbei ein Auszug aus der ABE.


    Der 2.2er hat da eine ganz andere Konstruktion mit den beschriebenen Einflussmöglichkeiten.


    Beim 1.6er ist der Topf ein Stück, das starr am Krümmer und (fast) starr an einem Träger am Getriebe verschraubt wird. Das gibt es nichts zum Einstellen und den Winkel des Endrohrs könnte man nur mit roher Gewalt oder mit Flex und Schweißgerät ändern.


    Zum 2.2er habe ich keine ABE, vermute aber, dass der Winkel ähnlich war.


    Wahrscheinlich ermitteln Devil und andere Proll Auspufftöpfe den Eindruck, dass solche Endrohre leicht nach oben gehen müssen, damit man besser rein schauen kann und der Schall besser nach oben abgestrahlt wird.

    Der Ford V4 ist doch ein ganz anderer Antrieb, als der 2.2er Motor meines Murenas.

    Genau, hier geht es um den M530 bzw. den Ford V4 Motor.


    Weiter zeigt das obige Bild den Einsatzbereich der verschiedenen Viskositäten. Die erste Zahl vor dem W bestimmt die niedrigste Einsatztemperatur, die uns heute bei einem Oldtimer wohl kaum interessieren muss.


    Mit einer 40 oder gar 50 hinten kommen wir deutlich höher als mit nur einer 30. Und dabei sollten wir den Klimawandel auch noch berücksichtigen.


    Was das Diagramm nicht aussagt, ist die absolute Viskosität der verschiedenen Öle bzw. Viskositäten bei ein und der selben Temperatur. Da können wir aber auch davon ausgehen, dass ein 15W-40 oder gar 20W-50 dickflüssiger ist als ein 10W-30.

    Da ist tatsächlich mehrfach 10W30 genannt. Wahrscheinlich um das letzte an Leistung aus dem Motor zu kitzeln. Dünneres Öl läuft leichter, weniger Verluste, aber auch ein dünnerer Schmierfilm.


    Ich würde mich aber trotzdem eher an dem damaligen Stand der Technik im allgemeinen und im speziellen am Ursprung dieses Motors, dem Ford V4 orientieren und wenigstens ein 15W40 wenn nicht gar 20W50 fahren.


    Es geht doch heute weniger um das letzte PS als dass der Motor noch möglichst lange lebt (und nebenbei vielleicht auch noch etwas weniger tropft).

    Laut ABE hat das Auspuffendrohr (zumindest beim 1.6er) ein leichtes Gefälle. Beim 2.2er sollte es wohl ähnlich sein.


    Ansonsten ist die richtige Motoraufhängung sicher wichtiger als die Richtung des Auspuffendrohrs. Also selbige überprüfen und wenn ok keine weiteren Gedanken um das Auspuffrohr machen.


    Und warum sollte der Motor für einen Service (Ölwechsel, Kerzen, ggf. Kühlflüssigkeit, Zündung überprüfen und ggf. einstellen) raus? Oder sprichst du von einer Motorrevision oder zumindest einem kompletten neu abdichten?

    Nun liegt dieser Motor irgendwo im Regal, denn seit ich das Unterdrucksystem überholt hatte, funktioniert wieder alles hervorragend und elektrisch war nicht mehr wichtig. Heute bin ich natürlich froh darüber ...

    Genau so soll es sein!

    Mein TÜVler und mein Dekra-Mann haben beide nichts gegen eine Umrüstung.

    Nun ja, das mag so sein. Zumindest formal entspricht die Bremsanlage (wenn man alles umklemmt) nicht mehr der, zu der die ABE erteilt wurde.


    höhere Betriebssivherheit

    Betriebssicherheit von was? Die Unterdruckerzeugung am Ansaugkrümmer halte ich für zuverlässiger als jegliche Pumpe. So lange der Motor dreht (muss nicht mal zünden) erzeugt er zwangsläufig bei mehr oder weniger geschlossener Drosselklappe Unterdruck. Was sollte daran ausfallen können?


    besserer Motorlauf

    Ja, wenn man ein Leck im Lampensystem oder dem BKV unterstellt. Ein solches wäre aber auch für eine elektrische Unterdruckpumpe kontraproduktiv und müsste daher erst mal behoben werden.


    zumal, wie schon erwähnt, millionen Diesel problemlos so herumfahren.

    Das ist zweifelsohne richtig, dabei handelt es sich aber auch um eine Konstruktion und Realisierung aber Werk und nicht um einen nachträglichen Umbau um nicht zu sagen Bastelei.


    Wo bleibt eigentlich der Hauptprotagonist zum Thema Umbau des Scheinwerfersystems auf elektrische Pumpe?



    Müssen wir uns Sorgen machen?


    Einen Vorteil einer elektrischen Unterdruckpumpe für alle unterdruckbetätigten Komponenten zusammen, also auch für den BKV sehe ich allerdings schon: Bei verbastelten, unzuverlässigen Murenen, die dann früher oder später abgeschleppt werden müssen, kann die elektrische Pumpe dann im Schleppbetrieb den Unterdruck für den BKV erzeugen, der sonst beim Abschleppen fehlt. (Vielleicht ist das auch der Grund für die Erfindung der elektrisch unterstützten Servolenkung?)

    wird es demnächst ersetzt durch eine elektrische Pumpe unter Stilllegung des Vakuumsystems direkt an der Ansaugbrücke.

    Warum denn schon wieder ein Umbau auf eine elektrische Unterdruckpumpe?


    Wenn das System der unterdruckbetätigten Scheinwerferbetätigung Schwachstellen hat, dann doch wohl an dem magnetisch betätigten Umschaltventil und den Schläuchen. Die Unterdruckquelle - ein Anschluss an der Ansaugbrücke eines Otto-Motors - kann doch wohl kaum ein Problem sein!


    Diese elektrischen Unterdruckpumpen braucht man doch nur beim Diesel für den BKV, weil der Diesel keinen Unterdruck erzeugt. Der Otto-Motor erzeugt den Unterdruck einfach so nebenbei als Abfallprodukt.


    Und wenn es darum gehen sollte, an der Ansaugbrücke keinen Unterdruck abzunehmen und keinerlei Luft in das dortige Gemisch rein zu lassen, dann musst du den BKV und den Schlauch zum Filter der Kurbelgehäuseentlüftung auch noch abklemmen. Und beim Ab- bzw. Umklemmen des BKV dürfte der TÜV auch noch ein Wort mitzureden haben.

    Diese zwei- oder dreiachsigen Anhänger hinter dem Traktor (fahren so eigentlich überall rum) haben ziemlich alle eine starre Deichsel.

    Stimmt, das sind Einachser mit wirklich nur einer Achse oder einer Tandemachse, da ist die Deichsel freilich starr. Bin halt kein Bauer.

    Dort wurden die Gülle-Anhänger von Traktoren komplett verzinkt.

    Wir wollen doch jetzt bitte nicht Bagheeras mit Gülle-Anhängern vergleichen?

    (Bitte auch nicht mit Gülen-Anhängern!)


    Die kamen vollständig vormontiert (mit Fahrwerksteilen und Deichsel) dort an,

    Das kommt mir aber schon spanisch (hier polnisch) vor. Ein Lager kann da wohl in dem "Deichsel-Gelenk" nicht drin sein. Und dieses Gelenk wird dann mittel Zink irgendwie zusammen gebacken und mit der ersten Bewegung wieder auseinander gerissen und die Verzinkung an dieser Stelle gleich wieder beschädigt.


    Aber in Polen ist halt manches anders. So besteht ein "polnischer Dotzer" aus zwei Traktoren und ein paar Seilen und/oder Ketten. An einem Traktor wird das verunfallte Auto fest gemacht und mit dem anderen Traktor wird der verformte Rahmen wieder gestreckt.

    Hallo,


    du hast schon alles richtig verstanden und diagnostiziert.


    Der Hall-Geber hat einen open collector Ausgang, der entweder hochohmig ist, was dann mit dem PullUp Widerstand im Steuergerät zu einem Pegel von ca, 3,5 V führt oder er hat nach Masse durchgeschaltet, was dann ca. 150 mV Pegel (U CE sat eines Bipolartransistors) führt.


    Die Signalleitung auf Masse legen, bildet also das Schalten des open collector Ausgangs nach und der Zündfunke bestätigt die Funktion des Zündsteuergeräts. Im Umkehrschluss kann man daher schließen, der Hallgeber Ausgang also nicht schaltet. Zur Bestätigung kannst du die Pegel ja noch nachmessen.


    Die Hallgeber sind an und für sich nicht als anfällig bekannt. Allerdings kommt hier auch noch ein Kabelbruch am Eingang des Kabels in das Gehäuse in Frage.


    Bezugsquellen für den Hallgeber sind mir keine bekannt, ich könnte aber evtl. noch einen abtreten.


    Gruß Horst

    Murenafahrer wahrscheinlich nicht. Denn weder die Stärke der Scheibe noch die Anzahl oder Position der Löcher lassen einen problemlosen Einbau zu.

    Nun ja, die könnten wohl schon passen, die Abbildung ist ja nur ein Symbolbild.


    Mit 10 bzw. 11 mm massiv könnte das schon richtig sein, aber 100 Pfund sind ja auch nicht gerade günstig, um die einfach nur auf Reserve hinzulegen. Vorne ist noch vergleichsweise gut zu bekommen.


    Hinten wird es auch beim 1.6er schwieriger und die von 2.2 und 2.2S sind noch mal exotischer.