Beiträge von MM16_Franken

    mit welchem Drehmoment willst Du denn auf die arme Messingschraube losgehen???

    Hallo Michael,


    zu der Frage habe ich noch etwas in dem seit der Wiedereröffnung des Forums nicht mehr vorhandenen K...-Thread gefunden:



    Es war also nicht alles schlecht in dem teils fragwürdigen Thread.


    Wenn uns Sachse jetzt noch die SW verrät, könnten wir also das erforderliche Drehmoment ermitteln. Ich vermute, wir bewegen uns so um die SW 19. Darüber hinaus wird es mit dem Gabelschlüssel wohl schon etwas kritisch.


    Natürlich genauso wie das Zitat nicht ganz ernst gemeint, nur zur Unterhaltung für alle, die nicht zum Lachen in den Keller gehen.


    Gruß Horst

    Weil das hier nicht so ganz in Chris Murena S Thread passt, will ich das mal hier hervorheben und frei übersetzen.


    In dem oben verlinkten, französischen Youtube Film wird eine innovierte Leiterplatte für die Lichtsteuerung des Murena vorgestellt und der Austausch der alten gegen die neue mit Modifikation der Steckverbindungen vorgeführt.


    Format und Funktion identisch, jedoch 6,3 mm Faston Einzelkontakte, 12 statt 6 Sicherungen im heute üblichen Miniformat.


    Bei 3:14 findet sich zudem eine schöne Dokumentation zu der originalen Platine mit Beschriftung der Anschlüsse auf französisch.

    Hallo Bernhard,


    Deine Hebebühne habe ich ja schon gesehen und Dich darum beneidet.


    Wenn ich richtig sehe, sehe ich da einen BMW 850 und da stellt sich mir folgende Frage:


    Wenn man aus einem Murena einen Saier M1 machen kann, kann man dann auch umgekehrt aus einem 850er einen (etwas größeren) Murena machen? Ist vielleicht gar Dein Projekt?


    Gruß Horst

    Hallo Michael,


    das erforderliche Drehmoment wird man mittels Gabelschlüssel schon aufbringen können, aber:


    Wenn es denn ein zahlenmäßig festgelegtes Drehmoment sein soll, wird es mit der Kombination Gabelschlüssel (oder eher Maulschlüssel) und Drehmomentschlüssel schon etwas schwieriger.


    Mit etwas Ungeschick rutscht man mit dem Gabelschlüssel leichter ab und vermurkst dann womöglich noch eine Kante der schönen Messingschraube.


    Zur Zugänglichkeit: Jetzt mag der Motor draußen sein, aber irgendwann soll das vielleicht doch mal bei eingebauten Motor geschraubt werden, z.B. falls doch noch ein originaler Geber auftaucht, und dann stehen die Schlüsselflächen für den Gabelschlüssel nach Murphy in der denkbar ungünstigsten Position.


    Und wenn man schon so viel Aufwand treibt, hätte ich den Aufwand für die weiteren 4 Schlüsselflächen auch noch getrieben. Wenn es möglichst einfach sein soll, würde der Rest eines defekten Sensors ja auch reichen, aber das will Sachse ja nicht.


    Gruß Horst

    Was ja dann unser Fahrzeug betreffen auch nicht die ganze Orginalität und somit nur die halbe Wahrheit wäre. Das mit dem Ölmessstab habe ich die letzten 30 Jahre so gemacht, hat gut funktioniert und hat mich nicht gestört. Nun weiß ich aber, dass da was nicht funktioniert ...

    Hallo Sachse,


    Danke für die weitgehende Zustimmung.


    Dass die Nutzung des Ölpeilstabs bei unseren Wagen nicht original sein soll, kann ich aber nicht nachvollziehen. Auch mit funktionierendem Sensor und Auswerteelektronik überprüft man doch hin und wieder den Ölstand, um ggf. rechtzeitig etwas nachzufüllen, ehe der Sensor einen Alarm gibt.


    Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in der Bedienungsanleitung steht, dass man fahren soll bis diese Kontrolleuchte beim Starten blinkt und erst dann mal Öl nachfüllt. Die Menge dann wahrscheinlich ungefähr so viel, dass die Leuchte nicht mehr blinkt.


    Noch zu der abwegigen Schwimmerkonstruktion:

    Außerdem schwimmt es sich (keine persönliche Erfahrung, nur Beobachtung!) in Benzin wesentlich leichter als in Öl.

    Ich habe auch keine persönliche Erfahrung, bin bisher weder in Benzin noch in Motoröl geschwommen. Theroretisch schwimmt es sich aber in Öl mit einer Dichte jenseits von 0,8 kg/l besser als in Benzin mit einer Dichte von nur 0,74 kg/l.


    Gruß Horst


    PS: Einen Sechskant hätte Deine Ersatzschraube aber schon verdient.

    Nun ja, theoretisch könnte ich mir als Öl-beständigen Schwimmer schon so eine Messingdose wie im Vergaser vorstellen.


    Aber was soll das???


    Entweder erhalten wir den Originalzustand, also Sensor und Jaeger Auswerteelektronik oder wir nutzen wie bei den meisten anderen Autos aus dieser Zeit einfach den Ölpeilstab.


    Muss man da mit aller Gewalt versuchen etwas anderes zu erfinden?

    das Gemisch wird ärmer wenn die Schraube reingedreht wird,

    deswegen ist auch das Loch da beim Gas geben...

    Ja, so ist. Reindrehen macht das Gemisch magerer, weil die Einstellschraube die Benzinmenge im Leerlauf dosiert. Also je weiter drin bzw. zu, desto weniger Sprit, desto magerer.


    Aber was hat die Drehrichtung dieser Einstellschraube mit dem (welchen?) Loch beim Gas geben zu tun???

    Hallo Christoph,


    wenn man die diversen Quellen zusammen nimmt, muss man wohl zu folgendem Schluss kommen.

    Der TL527 von TI hat wohl mit dem namensähnlichen TL527 2-fach Komparator nichts zu tun.

    Vielmehr scheint der TL527 von TI genauso ein Exot zu sein, zu dem im Netz nichts zu finden ist.

    Möglicherweise ist er gar tatsächlich mit dem SN96527 identisch.


    Letztlich dürfte das aber alles egal sein, weil der SN96527 für eine Analoganzeige ist und mit unserem SN96525 bestenfalls gewisse Ähnlichkeit haben könnte.


    Gruß Horst


    PS: Du hast richtig gezählt und ich habe wirklich über ein IC mit 14 Beinchen geschrieben. Wir müssen also glücklicherweise nicht klären, wer besser zählen kann.

    Der TL527 ist dort, wo er als Vergleichstyp im Netz genannt wird, schon als 2-fach Op-Amp bzw. Komparator entlarvt und hat rein gar nichts mit unserem Problem zu tun. Das fängt schon an, dass er mit 14 Beinchen 2 zu wenig hat.


    Leider falsch. Ich kann bis 16 zählen, das IC findet sich auch auf Fotos von Espace-Platinen.


    Gruss


    Christoph

    Hallo Christoph,

    ich beziehe mich auf diesen durch Michael schon weiter oben geposteten Link.

    https://www.andre-citroen-club…ands-anzeige-ic-sn-96527/

    Darin wird der NE527 oder TL527 als Ersatz für SN96527 propagiert.

    Zitat


    Der SN96527 sollte gleich TL527, NE527 sein (jeweils anderer Hersteller).

    Für den NE527 gibt es hier das Datenblatt

    Weiter unten wird dort schon erkannt, dass ein 527er 2-fach Komparator nur 14 Beinchen hat.

    Zitat


    Da kann etwas nicht stimmen, denn wie unten auf meiner Ölstands-Anzeige-Platine zu sehen ist hat der SN 96527 16 Pin. Wie auf dem Datenblatt unten zu sehen ist hat der NE 527 nur 14 Pin. Also kann das nicht die Ersatz-Type sein.

    Dazu kommt noch, dass der SN96527 für die Analoganzeige z.B. bei der Alpine ist und wir aber den SN96525 haben.


    Welches IC hast Du nun auf Espace-Platinen gesehen und hat der Espace eine binäre oder eine analoge Anzeige?


    Gruß Horst

    Hallo Matflix,

    die Grundeinstellung der beiden Gemischschrauben weiß und finde ich auf die Schnelle auch nicht mehr. Ich meine, dass es 2 oder 2 1/2 Umdrehungen waren (vom Anschlag an aufgedreht), ist aber auch nicht so wichtig.

    Die Einstellung besteht dann im Maximieren der Drehzahl über die beiden Gemischschrauben, üblicherweise reindrehen für magereres Gemisch mit dem die Drehzahl ansteigt, dann die Drehzahl über den Drosselklappenanschlag auf normal (ca. 950 1/min) reduzieren und weiter das Maximum über das Gemisch suchen. Am Ende dann ausgehend vom Maximum Richtung mager die Drehzahl noch mal geringfügig (ca. 25 1/min) absenken und final die Leerlaufdrehzahl dann über den Drosselklappenanschlag einstellen.

    Gruß Horst

    Der TL527 ist dort, wo er als Vergleichstyp im Netz genannt wird, schon als 2-fach Op-Amp bzw. Komparator entlarvt und hat rein gar nichts mit unserem Problem zu tun. Das fängt schon an, dass er mit 14 Beinchen 2 zu wenig hat.


    Weiter vermute ich, dass wir bei diesem IC bzw. der Platine in der Auswertebox keinen Mangel haben. Das Datenblatt wäre einfach nur für ein besseres Verständnis gut zu gebrauchen.


    Der Mangel besteht doch bei den Gebern, weil entweder beim 2.2er aus Unkenntnis beim Ausbau der Ölwanne zerstört oder beim 1.6er bei wenig sorgsamen Umgang mit dem Ölpeilstab beschädigt.


    In der Annahme, dass der Ausgang zur Ansteuerung des Gebers durch Stromregelung kurzschlussfest ist und auch sonst kein systematisches Problem an der Schaltung vorliegt, dürften noch fast alle Auswertekästchen intakt sein. Und wenn die beim Schlachten ausgebaut und aufbewahrt wurden, dürfte es gar mehr Platinen als fahrbereite Murenen geben.


    Daher mag eine diskrete Nachentwicklung der Schaltung zwar reizvoll sein, sie wird aber wenig sinnvoll sein, wenn der Mangel bei den Gebern liegt.

    Soweit ich mich erinnern kann, war es die Wagenheber-Aufnahme nicht.

    Das denke ich aber schon und das macht ja auch Sinn, dass man an diesem Punkt die betreffende Fahrzeugseite anheben kann und dann sowohl das vordere als auch das hintere Rad wechseln kann. Wir haben ja nur die eine Aufnahme, die daher für vorne wie hinten gleichermaßen taugen muss.


    Ach ja, sehe jetzt, dass Du konkret für den 2.2er fragst. Da könnte der Schwerpunkt etwas weiter hinten liegen, wenn wir davon ausgehen, dass die Position für die Wagenheberaufnahme ursprünglich für den leichteren 1.6er festgelegt wurde.

    Fällt mir jetzt gerade erst auf:


    Ist diese Art von Hebebühne eine gute Idee für den Murena?

    Normalerweise wird der Murena doch entweder punktuell an der Wagenheberaufnahme oder am weiter innen liegenden Rahmen angehoben.


    Am Schweller kann das senkrecht stehende Blech sich bei dieser Art der Aufnahme leicht verbiegen und das GfK des Außenschwellers ist dann auch noch gleich gefährdet.


    Zumindest mein Murena war in diesem Bereich durch unsachgemäßen Umgang der Vorgänger deutlich verunstaltet.

    Ja, so ist es. Das Zeug vergammelt einfach. Teilweise so schnell, dass man fast dabei zu sehen kann.


    Verchromen ist durch Umweltauflagen mittlerweile kompliziert, selten und teuer.


    In diesem Fall würde ich auch mal auf die Originalität pfeifen und einen ähnlichen, aber brauchbaren Antennfuß montieren. (Ich habe einen vom R19 drauf.)

    Ich habe sie auch noch nicht in korrekter Funktion erlebt.


    Gemessen wird aber nur nach Zündung an, das Ergebnis bewertet und dann wenn ok Lampe aus und bei zu wenig Öl eben dauerhaftes Blinken. Dabei wird aber nicht mehr gemessen (würde ja wegen herum wirbelnden Öls bei laufenden Motor auch keinen Sinn machen) und Öl nachfüllen würde in diesem Zustand an dem Messergebnis auch nichts mehr ändern.


    Wenn ich mal dazu komme, kann ich ja mal die Signalverläufe an den Pins des ICs aufnehmen. Mit noch größerem Aufwand könnten man den Chip Schicht für Schicht aufschleifen um aus den daraus gewonnenen Bildern die Funktion des Chips reverse zu engineeren.