Beiträge von MM16_Franken

    Wäre es nicht sinnvoller, den Kupplungsgeber mit einem separaten Vorratsbehälter zu bestücken und dann den Abgang vom HBZ-Vorratsbehälter tot zu legen?

    Dadurch würde dann auch die mechanische Belastung entfallen. Ich hatte das einmal, mit der Folge, dass der Stutzen für den Schlauch mir-nichts-dir-nichts abbrach.

    Das Abbrechen des Abgangs ist ein bekanntes Problem und tritt vor allem (nur?) in Verbindung mit dem transparenten Originalschlauch auf, weil der im Laufe der Zeit schrumpft und kürzer wird. (Ja, manche Dinge werden im Alter kleiner.)


    Dagegen hilft, dies im Auge zu behalten und den Schlauch rechtzeitig zu ersetzen ehe er den Stutzen abreißt.


    Beim Trennen der beiden Systeme muss man diesen Stutzen dann bremsflüssigkeitsresistent verschließen oder man tauscht gleich den Behälter gegen einen solchen ohne Stutzen (Dann kann man den anderen aber zuvor auch kaputt gehen lassen.) und die Frage eines bremsflüssigkeitsresistenten Schlauchs zur Versorgung des Kupplungsgebers bleibt trotzdem. (Oder willst du den zweiten Behälter direkt auf den Kupplungsgeber montieren?)

    Wenn ich richtig erinnere hat der Bagheera Alu-Schwingen.

    Stimmt. Das ist aber auch nicht das gelbe vom Ei, weil die am Ende zu den Drehstäben durch (Kontakt-)Korrosion auf dem Stahl festwachsen und sich dann nicht mehr absenken lassen, z.B. zum Ausbau der Antriebswellen.


    da reicht eine Tafel Blech, und eine Abkantbank, und du kannst alles nachfertigen.

    Ich darf ergänzen: Im Zweifelsfall eher mehrere Tafeln Blech, dazu viel Zeit und Geduld. Und noch ein Schweißgerät, weil die Teile ja auch noch eingeschweißt werden wollen.

    Echt? Bei Euch fließt aus einer geschlossenen Flasche Sprudel das Wasser bei "artgerechter Fahrweise"? Und auch aus den Thermoskannen mit Schiebeverschch luss?

    Ich denke mal, dass die Vorstellungen hier eher bei einer angebrochenen Einwegdose waren, die sich ja dann nicht wieder verschließen lässt. Oder gar bei einem Whiskeybecher...

    ein Kombiset aus Warndreieck, Verbandszeug und Warnweste

    Etwas Klugscheißerei: Die Warnweste gehört aber in den Innenraum, damit man sie vor dem Aussteigen anziehen kann. Deshalb müsste so ein Kombiset in den Innenraum.


    artgerechter Fahrweise

    Genau so ist, du sagst es.

    Ansonsten ist halt nix (Horst: du bist ruhig! :D )

    Ja, ich bin still.


    Du könntest ansonsten noch von dem nicht Bremsflüssigkeitsresistenten Schlauch zum Kupplungsgeber berichten. Den hast ja inzwischen ausgetauscht, so dass man darüber wohl schreiben darf.


    Die falsche Ausführung dieses Schlauchs zeugt ja auch mal wieder von Unkenntnis und/oder Billigheimer. In meinem Murena war an dieser Stelle beim auch Kauf auch ein untauglicher, schwitzender Schlauch. Und weil wir gerade in dieser Ecke sind: Der Hauptbremszylinder war mit M8er Muttern statt derer in M7 auf dem Bremskraftverstärker fixiert. (angeschraubt möchte ich das nicht nennen) Nur so viel zu der Klientel, die sich daran vergangen hat.

    Man ließt doch überall, dass so ein MATRA sehr pflege- und reparaturbedürftig sein,

    Da möchte ich widersprechen.


    Das ist doch eher ein Klischee und kommt durch die (vergangenen) Halter und wie die mit den Wagen umgegangen sind. Verbastelt und Reparaturen hinausgeschoben, improvisiert und sonstwas, weil das Geld gefehlt hat.


    Das ist ähnlich wie die Pannenanfälligkeit von R4, 2CV und Konsorten. So viel schlechter sind diese Autos nicht und richtig repariert und gepflegt sind sie auch zuverlässig. Die mangelnde Pflege ist eher der Klientel, die diese Autos gefahren hat, zuzuschreiben.


    Unsere Matra basieren doch auf Großserientechnik (Djet: Renault Motor, M530: Ford Motor, Bagheera und Murena: Simca bzw. Talbot Technik) und sind in diesen Belangen nicht schlechter als die genannten Marken. Und gerade ein Murena ist doch durch seine Verzinkung ein ausgesprochen dankbarer Oldtimer.


    GfK ist etwas anderes als Blech, aber das muss ja kein Nachteil sein. Man muss eben entsprechend damit umgehen.


    Also machen wir unsere MATRA nicht schlechter als sie sind.

    Wobei dir sicherlich der dir zur Verfügung stehende Platz zugute kam.

    Soll heißen: Mit weniger Platz hätte es noch länger gedauert!


    Um zu eher üblichen Zeiten zu kommen: Für meinen Bagheera habe ich ca 3. Jahre gebraucht, allerdings mit viel Pausen (im Winter zu kalt, und im Sommer nicht nur Auto sondern auch Urlaub, Garten, Freizeit etc.). Allerdings habe ich ihn auch nicht ganz bis zur letzten Schraube zerlegt.

    Bei 362 Mitgliedern in diesem Forum könnte ich mir aber vorstellen, dass doch gelegentlich so ein Fahrzeug auch komplett überholt wird. Aktuell scheint mir das hier in diesem Forum nur "in Sachsen" der Fall zu sein.

    Ja, so scheint es. So wird eben auch in Franken geschraubt und restauriert und es schreibt nicht jeder darüber. So wurde z.B. einer hier vergrault und schraubt jetzt lieber an seinen und fremden Matras als sich hier im Forum zu ärgern.

    ich grübele als Farbinkompetenter

    Das vereinfacht die Sache doch ungemein. Dann kannst du irgendeinen nehmen.


    Und im Ernst: Ich fürchte, dein Bild hilft auch Farbkompetenten nicht weiter, weil es so wirkt, als hättest du links braun und rechts grün, was ja aber wohl nicht der Fall ist.


    Und die Nummer 8 hast du nicht. Das wäre die Originalfarbe, die mein grüner 76er hatte. Die wäre mir sicher aufgefallen.


    Du weißt nicht, welche Außenfarbe deiner als Orignalfarbe hatte? Damit könnte man aus Manuelas Listen auf die zugehörige Polsterfarbe schließen.

    Nun heiß gelaufen, muss ja nicht gleich ein Totalschaden sein.


    Hat er gefressen oder geklappert?

    Wie lange ist er wie heiß (Anzeige) gelaufen?


    Vielleicht reicht ja auch schon eine neue Zylinderkopfdichtung, ggf. mit Planen des Kopfes.


    Wenn es wirklich schlimmer ist, könnte ich einen teil-zerlegten Motor anbieten, der neue Lagerschalen bräuchte und damit dann neu aufgebaut werden kann.


    Jetzt wo ich nachsehe, sehe ich, dass du im November 2021 schon mal zu diesem Thema geschrieben hast. Ist inzwischen wenigstens mal der Kopf abgenommen worden, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen?


    Gruß Horst

    P.S.: Horst: Du bist sooo dooof (erster Absatz in Deinem Post). Außerdem technisch nicht richtig, bei 12V peak to peak Wechselspannung leuchtet eine Leuchte schwächer als bei 12V Gleichspannung, der ist es also nicht egal. Und vom induktiven Blindwiderstand des Leuchtwendels will ich gar nicht anfangen 8o *duckundwegrenn*

    Selbstverständlich muss die von mir vorgeschlagene Wechselstrombatterie 12 V als Effektivwert und nicht etwa als peak to peak Wert haben. Bei 12 V effektiv leuchten die Leuchten dann genauso wie bei Gleichspannung.

    Der Einwurf zum Blindwiderstand durch die Induktivität der Leuchtwendel ist prinzipiell berechtigt aber von der Frequenz abhängig und kommt erst bei recht hohen Frequenzen zum tragen. Handelsübliche Wechselstrombatterien arbeiten bei deutlich niedrigeren Frequenzen, so dass wir diesen Einfluss getrost vernachlässigen können.

    Und ich habe diese Pseudo Rudolf Diesel Gedenksekunden, weil ich bei eingeschalteter Zündung erst mal die elektrische Benzinpumpe die Vergaser fluten lasse und dann erst starte.


    Beim R19 habe ich übrigens die gleiche Art von Ölstandsanzeige nur in der Ausführung mit analoger Zeigeranzeige. Da muss man auch einen Moment warten, was ich aber üblicherweise nicht mache.


    Ich habe nämlich noch ein ganz andere Anzeige für den Ölstand: Wenn in einer scharf gefahrenen Kurve die Öldrucklampe angeht, weil die Ölpumpe Luft ansaugt, ist es an der Zeit etwas nachzufüllen. Das geht mit der Kontrollleuchte natürlich besser als mit dem Zeigerintrument beim MATRA, weil man ein kurzes Aufleuchten deutlich besser bemerkt als ein kurzes Absacken des Zeigers.

    Tankgeber werden heutzutage - ok, schon lange - mit Wechselstrom betrieben, um der Elektrolyse durch den Alkoholgehalt des heutigen Sprits Herr zu werden, die für den Gammel sorgt.


    Im Bagheera/Murena und anderen Autos aus der Zeit nicht.

    Das kriegen wir hin, einfach den MATRA auf ein Wechselstrombordnetz umbauen, dazu die konventionelle Starterbatterie durch eine Wechselstrombatterie ersetzen, die Wechselstrom- (Drehstrom-)Lichmaschine haben wir ja schon und den meisten Verbrauchern (Glühbirnen) ist das ganz egal, ob sie mit Gleich- oder Wechselstrom betrieben werden.


    Im Ernst: Dieser Aspekt Korrosion durch Elektrolyse scheint mir etwas überbewertet zu sein. Der Wagen ist doch über das Jahr nur zu einem kleinen Bruchteil der Zeit in Betrieb und nur da liegt die Gleichspannung an, so dass ein Gleichstrom zur Elektrolyse führen könnte. Der Gammel findet aber rund um die Uhr das ganze Jahr hindurch statt.


    Die Polarität des Bordnetzes bei den Engländern ist ja ein ähnlicher Voodoo Zauber. Die sollen mit + am Chassis deshalb angeblich weniger rosten. Das kann ich aus eigener Anschauung nicht bestätigen. Und falls es tatsächlich noch mehr englische Oldtimer gibt, liegt es eher daran, dass keine neuen englischen Autos mehr nachkommen und daher die alten, vorhandenen erhalten werden müssen.


    Das Saugrohr und das Geber Gehäuse sowie der Schleifer liegen ohnehin auf Masse Potenzial. Lediglich das obere Ende des Widerstands und dessen elektrische Adaption liegen auf einem Potenzial ungleich 0, und das auch nur im Betrieb und mehr oder weniger leerem Tank. Bei vollem Tank ist der Widerstand bei 0 und in Folge liegt alles auf Massepotenzial.


    Und gerade der Widerstandsdraht ist nach meinen Erfahrungen ausgesprochen korrosionsbeständig und bleibt daher blank.

    Mir ist überhaupt nicht klar, was da kaputt sein soll. Der gewickelte Widerstand ... kann ich mir nicht vorstellen.

    Ja, der aus Widerstandsdraht gewickelte Widerstand geht kaum kaputt, wenn er nicht mutwillig beschädigt wird. Anfällig ist die weitere Mechanik, insbesondere die Schleifkontakte. Und je nach Klimabedingungen im Tank kommen Korrosionsprobleme als Standschäden auch noch dazu.


    Und die Diskussion hier dient dazu, anhand der Erkenntnisse evtl. passende Geber von Fremdfabrikaten zu finden oder zu adaptieren.


    liegen am Zeigerinstrument und an der Reserveleuchte ein Dauer-Plus an

    fast richtig: Dauer-Plus -> Zündungs-Plus


    Bei der Reservelampe ist es genau so:

    Zündungsplus - Reservelampe - Kontakt nach Masse (wenn auf Reserve, sonst offen)


    Beim Anzeigeinstrument ist es etwas komplizierter:

    Das wird auch mit Zündungsplus gespeist und teilt aber die Spannung zur Leitung zwischen Geber und Instrument auf ca. die Hälfte runter, so dass hier bei abgeklemmten Geber nur gut 6 V anliegen. Ansonsten - wie oben vermutet - erzeugt der veränderliche Widerstand nach Masse einen mehr oder weniger großen Zeigerausschlag (0 Ohm Vollausschlag, 300 Ohm fast nichts).

    Um nach der Tieferlegung durch Beladung mit radioaktiven Uran (der hohen Dichte wegen) wieder zum Thema und wieder ernsthaft zu werden, habe ich mal an einem Kombinstrument aus meinem Fundus die Abhängigkeit zwischen Geberwiderstand und Anzeige ermittelt. Und weil ich gerade dabei war, habe ich das auch gleich noch für die Wassertemperatur und den Öldruck gemacht, Also, wenn mal ein Ersatz für einen Öldruck- oder Wassertemperaturgeber gesucht wird, kann das auch hilfreich sein.


    Das verwendete Kombiinstrument stammt wohl aus einem Murena, möglicherweise auch aus einem späten Bag (mit neuem Armaturenbrett). Bis auf die üblichen Toleranzen sollte das aber bei beiden gleich sein. Und betrieben habe ich das Instrumtent dabei mit 13,0 V. Dieses Kombiinstrument zeigt bei einem Kurzschluss statt dem Tankgeber gar einen übervollen Tank (etwas über dem Skalenende) an.



    Und dann habe ich noch einen defekten Bagheera Tankgeber, bei dem ich aber immerhin noch einen Gesamtwiderstand von 350 Ohm ermitteln konnte. Die Winkelabhängigkeit konnte ich dabei nicht ermitteln, weil der Schleifer defekt ist.

    Stimmt, ich bin doof, irgendwo war da doch ein Haken, hatte ich schon im Gefühl als ich es schrieb ROFL.gif

    Das "doof" kommentiere ich nicht weiter, aber das ROFL.gif möchte ich gerne sehen. Da scheint etwas schief gegangen zu sein.


    Zu Starterbatterie: Ja, eine Batterie für die Bordelektrik und -elektronik, z.B. Zentralverriegelung, Fernbedienung, Alarmanlage, zuschalten der Hochvoltfahrbatterie und weiteren Schnickschnack macht schon Sinn, aber der Charakteristik nach doch aber bitte keine "Starter"-Batterie?!

    Ich würde abgereichertes Uran (Abfall aus der Brennelementeherstellung) empfehlen, das ist viel kompakter und somit besser unterzubringen.

    Dann machst du auf deine nachgefertigten Nabenabdeckungen in den Felgen aber auch ein Radioaktivsymbol, um den Bagheera als Gefahrguttransporter zu kennzeichnen. :P

    Bei meinem Bagheera geht die Tankanzeige bei "Kurzschluss" nach Masse voll auf Anschlag.

    Da ist deine Anzeige eindeutig besser. Dass meine nur 3,5 statt 4 anzeigt ist nicht schön, liegt aber sicher am Kombiinstrument und dessen innerer Schaltung. Besser als ein Kurzschluss an Stelle des Gebers hinten geht ja nicht.


    Und wenn bei Dir die Anzeige schon bei 180 Ohm auf null gesunken ist

    Da hast du leider falsch gelesen.

    150 Ohm sind bei Anzeige 0,5 bzw. ein Achtel.

    Ca. 240 Ohm ergeben Anzeige 0, und da ist der Geber noch nicht am Anschlag.

    Und die von dir ins Spiel gebrachten 180 Ohm (deutlich näher an 150 als an 240) dürften dann ein knappes Achtel, aber noch nicht leer ergeben.

    dann könnte ja im Prinzip ein 180 Ohm Geber in einer Serienschaltung mit einem 100 Ohm Widerstand ja das gleiche Anzeigeergebnis geben.

    Der Konjunktiv "könnte" ist sicher angebracht. Das mag für den leeren Tank ungefähr passen. Aber bei randvollem Tank liegen immer noch 100 Ohm an, was sicher zu einer Anzeige deutlich unter dem oberen Skalenende führen wird. Häng doch einfach mal 100 Ohm statt des Gebers rein und schau, was die Anzeige daraus macht.

    Demnächst kommt rein vorsorglich eine neue Starterbatterie rein. Ja, auch e-Autos haben sowas, wenn die platt ist, geht nichts mehr.

    Das ist ja ähnlich pervers wie beim elektrischen Fiat 500 der kleine Benzintank für die Heizung.

    Dabei haben wir auch beim Abstecher zum Baumarkt an einer Schnellstraße festgestellt, dass recht viele Säcke mit Erde in den Kofferraum passen *lol*.

    Dann hast du die Querbeschleunigung mit deinen neuen Reifen mit vollem Kofferraum ermittelt? Dabei fällt mir noch der Kollege ein, der hier im Forum zum tiefer legen des Murena allen ernstes einen Sandsack vorne in der Reserveradwanne vorgeschlagen hat.