Matra, Ölstand Kontrollleuchte - Elektronik + Ölstand Sensor

      Matra, Ölstand Kontrollleuchte - Elektronik + Ölstand Sensor

      Bin dabei die Elektronik der Ölstand Kontrollleuchte zu entwerfen, da ja bei einigen
      MATRA`s der Sensor abgebrochen ist und den ja nicht mehr gibt.

      Der Entwurf der Elektronik ist digital mit einem IC, auf dem Papier funktioniert sie.
      Es lohnt sich nur, wenn 3 davon weg gehen.
      Der Sensor ist ein einfacher 3-4mm Messing Stab in der alten Mutter eingeklebt.

      Die Funktion ist wie gehabt, Zündung an - Licht an und nach ca. 2-3 sec aus, wenn der Ölstand OK ist.
      Ist der Ölstand nicht OK- geht das Licht nicht aus.

      Wenn die Elektronik 100 Pro läuft, melde ich mich. Die Position wird da sein wo der alte Kasten ist.

      Peter

      Ps. Also diese Variante geht nicht, da Öl ein absolut schlechter Leiter ist, gerade getestet 11.Okt.
      Bleibt also nur zu reparieren, bei 10 Ohm mit einem Widerstanddraht 6,13 cm lang (nicht gewickelt)
      Den gibt es und ist auch bezahlbar. (163,4 Ohm / m und 0,1mm dick
      3,45€ /m)
      Offen ist ob der Draht gelötet oder nur gequetscht werden kann.

      Bei einem 2,2er wäre das alles bestimmt gut machbar mit einem Karbon Rohr aufgesetzt auf den
      Sensor Rest.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Günter,
      am einfachsten wäre es natürlich den defekten Sensor mit dem 10 Ohm
      Widerstandsdraht zu reparieren. Hast Du den alten abgebrochenen Sensor noch?
      Ich meine auch das Plastikteil mit dem Widerstanddraht - wäre easy zu reparieren...
      Peter
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      • Sensor 2, Bild ist von Franz.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Peter,
      der Stab ist noch komplett, nur der Kopf mit den elektrischen Anschlüssen ist total verschmort. Hab ich so schon gekauft und die Zuleitungskabel waren gekürzt. Da muss es wohl mal einen Kurzschluss gegeben haben.
      Keine Ahnung ob man den noch wieder herrichten kann.

      MfG
      Günter
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      • 20171011_222522.jpg

        811,07 kB, 3.264×2.448, 37 mal angesehen
      Hallo Günter,
      habe das Bild mal stark vergrößert, es sieht ja so aus als wenn der Steckanschluss noch
      intakt ist. Messe doch mal zwischen den beiden Kontakten ob der Widerstand etwa 10 Ohm beträgt,
      dann ist der Ölstandgeber intakt.
      Grüße aus Hamburg
      Peter
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Peter,

      beim 1,6er ist das Hauptproblem der Plastikknörpel am unteren Ende des Messtabes, der bricht gerne mal ab.
      Wenn man diese Dinger per 3D-Druck als ET-anfertigen könnte wäre dass eine tolle Sache.
      Wie Du schon schreibst, letztlich wird nur ein Widerstandsdraht im Öl gebadet, d.h. den Teil könnte man relativ leicht hinbekommen.

      Alles Gute

      Michael

      PS kennst Du die aktuelle Oldtimer-Markt? Für dich als alten Flugzeugmenschen ist da ein schöner Artikel. Da hat sich jemand einen 18 Zyl. Curtiss-Weight-Motor als Hobby ausgesucht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Michael“ ()

      Hallo Peter,

      ich konnte die Kontakte sichbar freimachen und auch weiter ermitteln, dass es innen wohl auch alles noch super aussieht.
      Beim messen kommen ich aber auf nur 1-5 Ohm, gerade mal etwas besser als "Kurzschluss".

      Weiss jetzt nicht, ob ich es damit probieren soll, oder schadet ein Kurzschluss der Elektrik.

      MfG
      Günter
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      • 20171012_182335.jpg

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      • 20171012_182546.jpg

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      Hallo Michael,
      Was hat das Ölstand Teil unten für einen Durchmesser, und wäre da generell noch Platz
      um da ein passendes Rohr ( mit Öffnungen - Messing, Stahl oder Carbon) drüber zuschieben,
      als Verstärkung?

      Grüße aus Hamburg
      Peter

      PS. Ein Bild aus meiner heißen Zeit, mache gerade den Movie (Super8) Motorwechsel -Time EX- DC4 - in Bella Roma- 1967-69
      Ist kein 1860 sondern ein R-2000
      Mal sehen ob ich die Zeitschrift bekomme....
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      • Curtiss -Wright 1860 wird abgebaut. 1967 Rom.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Günter,
      10 Ohm sind ja schon fast ein Kurzschluss, erwärme doch den Sensor mal mit einem Fön - ob sich der Widerstand verändert. (Wert fällt, nein
      er müsste steigen)
      Sonst ist es bei Dir zu kalt - oder Schmutz im Sensor.
      Grüße aus Hamburg
      Peter

      Ps. Habe mal ein wenig probiert mit normalen Widerstanddraht/Heizdraht ( von meiner Styropor Schneidvorrichtung,
      wird der Draht warm sinkt der Ohmwert etwas. Draht war nicht dünn - ca. 1mm. ) Müsste steigen - Mess Ungenauigkeit.
      Beim MATRA ist es wohl so, wenn der Draht im Öl liegt wird er gekühlt - auch mit heißen Öl.
      Liegt er dagegen frei, ist nichts mit Kühlung und der Widerstand steigt - da hat Horst recht...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Peter,

      den Durchmesser kann ich Dir leider nicht geben, da mein Murena etwas weiter weg eingelagert ist.
      Aber mit einer Hülse zuwischen dem eigentlichen Ölpeilstab und dem Sensor wird man vermutlich nicht glücklich, der Stab passt so eben durch das Rohr zur Ölwanne.

      PS Wenn ich mich recht entsinne gibt es im Werkstatthandbuch eine Abhandlung über den Ölstandsgeber und ob es sich um einen Heißleiter oder einen ganz ordinären Widerstand handelt. Aber im Grundsatz hast du Recht, das Öl kühlt bei korrekten Ölstand den Widerstand und die Änderung des Widerstands wird detektiert.

      Alles Gute

      Michael

      Peter Georgi schrieb:

      10 Ohm sind ja schon fast ein Kurzschluss, erwärme doch den Sensor mal mit einem Fön - ob sich der Widerstand verändert. (Wert fällt)
      ...
      Ps. Habe mal ein wenig probiert mit normalen Widerstanddraht, wird der Draht warm sinkt der Ohmwert etwas.
      ...
      Beim MATRA ist es wohl so, wenn der Draht im Öl liegt wird er gekühlt - auch mit heißen Öl.
      Liegt er dagegen frei, ist nichts mit Kühlung und der Widerstand sinkt auf O Ohm - wenn es ein Draht mit positiven Temperatur Koeffizenten ist.

      Eigentlich wollte ich mich aus diesen Thema raus halten, aber hier geht es jetzt wohl zu sehr durcheinander.

      Ob 10 Ohm fast ein Kurzschluss sind, hängt ganz vom Zusammenhang ab. In in einer elektronischen Schaltung üblicherweise ja, in der Anlasserzuleitung kämen 10 Ohm fast einer Leitungsunterbrechung gleich.

      Ein "normaler" Draht ist ein Kaltleiter, d.h. sein Widerstand steigt mit zunehmender Temperatur.

      "Positiver Temperaturkoeffizient" bedeutet, dass bei steigender Temperatur der Widerstand ebenfalls steigt. (Im Gegensatz zum Heißleiter mit neg. Temp.-Koeffizienten, dessen Widerstand mit steigender Temperatur abnimmt.)

      Und Widerstandsdraht (aus Konstantan) wird extra so gemacht, dass der Temperaturkoeffizient nahezu 0 ist, d.h. dass der Widerstand sich trotz Erwärmung (fast) nicht ändert.
      Information
      Ok, dann machen wir es mal glasklar,
      NTC- Heißleiter ( je höher die Temp. desto weniger der Widerstand) gibt es eigentlich nicht als Draht.
      PTC - Kaltleiter ( je höher die Temp. desto höher der Widerstand)
      alle Metalle sind Kaltleiter...
      Damit ist der MATRA Temperatur Sensor ein PTC Widerstand

      Der Draht, welchen ich gefunden habe, da ist die

      Zusammensetzung: NiCr
      3020 (Ni30% Cr20% Rest FE) o,1mm dick und hat bei 10 Ohm bei Länge von 6,13cm. Leicht gedreht (doppelte Spirale)
      würde er perfekt passen und funktionieren. ( Der Draht hat bei einem Meter 163,4 Ohm ).

      Das Problem wird die Verbindung zum Kabel sein. Eine Hi Tech Quetsche wie in dem Job habe ich nicht. (von vier Seiten gequetscht).
      Beim 2,2 er muss ein neues passendes Messingrohr in die Mutter hartgelötet werden und das Kabel dann dicht mit einem
      2 K Kleber Öldicht verklebt werden. Bei einem 1,6 ist das ganze aufwendiger, beschränkt durch den Rohrdurchmesser.

      Peter

      PS Hallo Michael,
      habe die Zeitschrift, das ist ja ein Curtiss Wright, wie er ähnlich auch in der DC6 eingebaut ist - mit 2 Stufigen Lader - um höher zu fliegen -
      plus angeschlossenen Kompressor für die Druckbeaufschlagung der Kabine - 1 Jahr an dem geschraubt...
      dann ging es auf Turbo Prop. Das waren gegenüber der DC4 schon sehr komplizierte Triebwerke - wobei
      die Steigerung bei der DC7 ( Abgasturbolader, wie im Heft) war. Dagegen hat eine Düse absolut mehr Power, man kann höher fliegen, was ja auch
      letztendlich das AUS für diese interessanten Triebwerke war. Die Laufzeit war bis etwa 2-4000 Flugstunden -
      Düsentriebwerke weit über 10 000 Stunden heute teilweise ON CONDITION bis man in den Parameter was findet.

      Mit der DC4 sind wir immer gerade über die Alpen gekrochen ( voll beladen) - keine Druckkabine wie später in der DC6 + 7 -
      auch weil die DC4 Motoren keinen Turbolader hatte - Luft wurde zu dünne...

      Bild von unserer DC6, Teheran - für diese Maschine hatte ich keine LBA Lizens, hat sich für mich nicht
      gelohnt, da dann die Turboprops schon anrollten.... ( den Movie mach ich wieder).
      Unter den Gummi am Prop sind Heizungen gegen Vereisung, Die Flügelnasen wurden wie auch beim JET
      mit Luft beheizt. Trotzdem sehr komplex, es drehte sich einfach zu viel im Triebwerk + die vielen Kolben....
      Peter
      Bilder
      • DC6 in Teheran.jpg

        193,27 kB, 1.575×772, 40 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Günter,
      schau den Sensor noch mal genau an (Vergrößerungsglas) , ob das was zwischensteckt oder die Widerstanddrähte
      eine Berührung haben - runtergefallen oder starke Erschütterung - .
      Werde, wenn Time, mir mal 1m Draht zusenden lassen, als Testobjekt.
      Eine Sensor für den 1,6 zu reparieren wird wohl nichts (Kabel sind bestimmt im Messstab verklebt), da ist es
      einfacher ein neues Rohr zu nehmen und den alten Ölpeilstab als Muster zu nehmen.
      Für den 2,2er wird es einfacher, aber ob es da Abnehmer gibt ist nicht bekannt, dann war
      es mal ein interessantes Projekt... Viele KFZ fahren ja auch ohne Ölstand Warnung...

      Grüße aus Hamburg
      Peter

      PS, Die Materialkosten würden beim 2,2er in etwa
      Widerstanddraht 3,45€ + Versand
      Messingrohr um die 4€ 1m, wenn das alte Rohr nicht mehr zu gebrauchen ist
      Karbonrohr 0,5 m , passend zum Messingrohr
      Karbonrohr 0,5 m , Hülle Widerstanddraht, nächste Größe
      Vollkarbonstange 0,5 m, als Abschluss
      Kabel - wärmefest -
      2K Kleber - wärmefest
      plus die alte Verschraubung
      plus der alte Stecker
      damit könnte man eine Kleinserie von ca. 5 Stück herstellen

      Beim 1,6 er ist es etwas diffiziler, da das Limit das Führungsrohr für den Ölpeilstab ist.
      Das Rohr für den eigentlichen Peilstab aus Edelstahl
      das originale Kopfstück wird wieder oben befestigt
      der Rest ist wie beim 2,2er, nur haben die Karbonrohre einen anderen Durchmesser

      ob das mit einem angemessenen Preis beim 1,6 er zu realisieren ist, keine Ahnung im Moment.
      Für mich würde ich auf jeden Fall den Ölstand zum funktionieren bringen, Kosten egal...
      Bei einem MATRA nur für Kurzausflüge würde ich mir das Luxusgerät am 1,6er wahrscheinlich nicht bauen..



      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Peter,

      dachte ich mir, dass der Artikel etwas für dich ist. :)

      Zu der Befestigung des Drahtes habe ich mir meine Gedanken gemacht und bin zu einer recht einfachen und preiswerten Lösung gekommen: ADERNENDHÜLSEN!
      Das sind die kleinen Hülsen, die man über die Einzellitzenschiebt und vercrimpt wenn man z.B. einen Netzstecker VDE-gerecht anschließen will.
      Ich denke, damit kann man auch den Draht mit den Sensorkabel gut vercrimpen, dfa es die Hülsen in diversen Durchmessern gibt.
      Für Deine Zwecke nimmt man sinnigerweise die unisolierten.
      Und die Zange dazu sollte in keinem ordentlichen Haushalt fehlen ;)
      Nätürlich gibt es da noch die von Dir beschriebenen Ausführungen, aber ich habe mir eine einfache, aber solide Ausführung (wie auf dem Link) geholt. Für die Kabelquerschnitte, mit denen ich es zu tun habe, reicht die Ausführung locker aus und die Ergebnisse sind absolut befriedigend. Nur von den ganz billigen Blechpressteilen sollte man die Finger lassen.

      Alles Gute

      Michael
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Michael“ ()

      Was ist das schon wieder für ein Durcheinander?
      Sogar der Thread Opener ist vollkommen off topic!

      Peter Georgi schrieb:

      Bin dabei die Elektronik der Ölstand Kontrollleuchte zu entwerfen, ...
      Der Entwurf der Elektronik ist digital mit einem IC, auf dem Papier funktioniert sie.
      ...
      Die Funktion ist wie gehabt, Zündung an - Licht an und nach ca. 2-3 sec aus, wenn der Ölstand OK ist.
      Ist der Ölstand nicht OK- geht das Licht nicht aus.

      Wenn die Elektronik 100 Pro läuft, melde ich mich. Die Position wird da sein wo der alte Kasten ist.
      ...

      Hier geht es eindeutig um den Entwurf einer Auswerteelektronik für dne PTC-Sensor. Ob die originale Elektronik kaputt geht und ob es das braucht, sei mal dahin gestellt.
      Nebenbei: Fast alle Schaltungen funktionieren auf dem Papier (meint zumindest der Ersteller), die Ernüchterung kommt meist erst beim realen Aufbau.
      Im weiteren geht es dann aber knapp am Thema vorbei um Defekte und Nachbauten der Sensoren.

      Peter Georgi schrieb:

      ...
      PS. Ein Bild aus meiner heißen Zeit, mache gerade den Movie (Super8) Motorwechsel -Time EX- DC4 - in Bella Roma- 1967-69
      Ist kein 1860 sondern ein R-2000
      Mal sehen ob ich die Zeitschrift bekomme....

      Hier wird es dann vollkommen off topic.
      Und wenn das die heiße Zeit war, dann frage ich mich in welcher Zeit Peter sich jetzt wohl befindet.

      Peter Georgi schrieb:

      ...
      PS Hallo Michael,
      habe die Zeitschrift, das ist ja ein Curtiss Wright, ...
      ... viele Zeilen raus gelöscht ...
      ... Trotzdem sehr komplex, es drehte sich einfach zu viel im Triebwerk + die vielen Kolben....
      Peter

      Auch alles off topic.
      Roman, vielleicht ist es mal wieder Zeit zum aufräumen?!
      Ein Außenstehender, der hier mitliest, muss sich doch fragen: "Was ist das denn für ein Chaotenhaufen?"
      Hallo Horst,

      sehe ich nicht ganz so.
      Die eigentlichen Beiträge beziehen sich schon auf das Thema Ölstandsgeber, wobei der Schwenk zur Reparatur ja aus orignalitätsgründen ja nicht ganz dumm ist.
      Die aeronautischen Dinge laufen alle als postscriptum zur eigenlichen Nachricht.

      Alles Gute

      Michael
      Information