Originalität oder Modifikation, Sinn und Unsinn

      Originalität oder Modifikation, Sinn und Unsinn

      Hallo zusammen,

      da ich den Eindruck habe, dass mir in diversen Threads ein Originalitätswahn oder -fetisch nachgesagt wird und die Threads dadurch oft vom Thema abschweifen (Andis Zündspulenthread ist z.B. ein Scheinwerfer Elektro Pneumatik Thread geworden), habe ich hier mal einen Thread zum Originalitätsthema aufgemacht und hoffe, dass wir uns hier zu den verschiedenen Aspekten ernsthaft austauschen können und die anderen Threads damit entlasten können.

      Bei meinem Wagen ist auch nicht alles original und ich verwehre mich auch nicht gegen sinnvolle Änderungen. Bei anderen Änderungen erschließt sich mir nur nicht so Recht der Sinn und der damit verbundene Aufwand.
      • Viele originale Nietverbindungen sind bei meinem Wagen inzwischen geschraubt, weil sich das leichter wieder öffnen lässt und die Kraft einer Schraubverbindung besser dosierbar ist als die einer Nietverbindung. (Befestigung der Schwellerverkleidung an der Unterkannte, vordere Kotflügel teilweise, Wanne unter der vorderen Haube, innere Türöffner (Nieten müssen beim Fensterheberausbau aufgebohrt werden), Gummilippen der Front- und Heckmaske)
      • Armaturenbrett mit Alcantara (gleiche Sorte wie die neu bezogenen Sitze) bezogen, damit sind die Spiegelungen des relativ glänzenden Armaturenbretts in der Frontscheibe komplett weg.
      • Blaupunkt Cassettenradio aus einem Renault 19 (mit RDS nicht ganz zeitgenössisch), dafür mit Bediensatelliten hinter dem Lenkrad deutlich bequemer bedienbar als an dem originalen Einbauort
      • Kabel für die Bremsbelagüberwachung sind schon lange nicht mehr dran, das funktioniert sowieso nie und den Punkt derart verschlissener Beläge erreicht man bei sorgfältiger Wartung ohnehin nicht (Falls doch: Das Schleifen von Stahl auf Stahl ist durchaus akustisch wahrnehmbar, also auch eine Art der Überwachung.)
      • Seilzug für die manuelle Scheinwerferbetätigung fehlt, Verriegelung gegen Öffnen der vorderen Haube bei ausgefahrenen Scheinwerfern ebenfalls. Beides schon durch Vorgänger entfernt, verbastelt. Braucht man ja auch nicht wirklich, aber wegen der Originalität könnte ich es ja mal ein- bzw. nachbauen.
      • Schaltgestängemodifikation wg. konstruktiver Schwachstelle, im Detail hier beschrieben:
        Mehr Kugelgelenke am Schaltgestänge -> weniger Spiel
      • Und eine elektrische Benzinpumpe habe ich auch noch vor die nach wie vor vorhandene mechanische Benzinpumpe in den Schlauch eingeschleift. Begründung: Obwohl alles technisch in Ordnung ist, braucht es mit der mechanischen Spritpumpe nach längerer Standzeit recht lange, bis der über den Anlasser gedrehte Motor mit der mechanischen Spritpumpe die Schwimmerkammer wieder flutet. Das belastet den Anlasser und die Lager des Motors, die bei dieser geringen Drehzahl nur mangelhaft geschmiert werden. Das Vorfluten mit der elektrischen Bezinpumpe verkürzt den Startvorgang und schont den Anlasser, den Motor und die Nerven der Nachbarn.
      Ich habe zum Beispiel auch den aktuell bei Ebay angebotenen Peugeot Turbomotor, der schon in einem 2.2er drin war, hier ins Forum gebracht. Das wäre für mich durchaus noch ein anspruchsvoller, zeitgenössischer Umbau, der eine deutliche Leistungssteigerung bringt. Wer so etwas haben will, warum nicht. In diesem Zusammenhang würde ich mich dann auch nicht gegen andere Bremsen oder Fahrwerksmodifikationen verwehren obwohl es mit der Originalität hier schon grenzwertig wird.

      Wo mir aber das Verständnis fehlt: Wenn nur um des Bastelns willen funktionierende Systeme verändert werden ohne dass sich daraus ein echter Nutzen ergibt, im Gegenteil sogar neue potentielle Schwachstellen entstehen (Heißlaufen einer elektrischen Unterdruckpumpe) und gar weitere Überwachungen (Überwachung der elektrischen Unterdruckpumpe) erfordern:
      • Das Kühlsystem unserer Murenen hat den ganz normalen Stand der Technik der 80er Jahre und dabei sogar eine damals (teilweise heute noch) nicht selbstverständliche analoge Temeperaturanzeige, wo andere Wagen mit einer anfälligeren und damit fragwürdigeren Anzeigelampe auskommen mussten. Der einzige Unterschied zu der großen Masse der Wagen mit Frontmotor sind die langen Wege zum Kühler. Daher kann man über eine alternative Lüfteransteuerung (im einfachsten Fall ein Überbrückungsschalter) noch diskutieren. Der Kühlwasserstand wird aber damals wie heute visuell bei der Inspektion überprüft, ein Ausfall der Kühlung durch Überprüfung der Schläuche, Pumpe etc. und deren rechtzeitiger Tausch vermieden und falls es doch zum Kühlwasserverlust während der Fahrt kommen sollte, wird dieser rechtzeitig durch die ansteigende Temperatur signalisiert. Die Zeit und den Aufwand für die genannte Wartung muss man ohnehin aufbringen, warum dann noch dazu der Aufwand für ein zusätzliche Überwachung? (Nur weil es technisch möglich ist und Rentnerautos wie z.B. Benz so etwas haben)
      • Der Unterdruck aus dem Ansaugtrakt wird bei Millionen von Fahrzeugen ohne Probleme für den Bremskraftverstärker verwendet. Bei unseren Bags und Murenen wird dieser Unterdruck - meines Erachtens erfolgreich - auch noch für die Scheinwerferbetätigung verwendet. Das halte ich für ein erhaltenswertes Detail. Wie schon beim Kühlwasser gehört hier eben etwas Wartung (Überprüfen, ggf. ersetzen und das Ventil mal reinigen) dazu. Und wenn man daran noch etwas im ursprünglichen Sinne optimieren will oder wollte: Dann wäre das doch einfach eine unmittelbare Überwachung des gespeicherten Unterdrucks, wie sie beim Murena wohl vorgesehen war (Anzeigelampe für Unterdruck in der Betriebsanleitung optional beschrieben) und beim Bag sogar tatsächlich vorhanden war. (Bin mir da jetzt nicht ganz sicher, bitte bei Bedarf korrigieren.)
      Ich erhoffe mir ein sachliche DIskussion ohne persönliche Angriffe. Am Ende kann ohnehin jeder machen, was er will. Aber wie können uns hier dafür einsetzen, dass unsere Matras nicht unnötig verbastelt werden. So viele gibt es nicht mehr und dem Ansehen der Marke tut es auch gut. Oder wollen wir den Murena und dieses Forum als Plattform für Basteleien aller Art?

      Gruß Horst
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „MM16_Franken“ () aus folgendem Grund: Schaltgestängemodifikation und elektrische Benzinpumpe ergänzt

      Hallo Horst,

      auch ich habe die Meinung, dass nicht alles im 100%igem Originalzustand bleiben muss. Zeitgenössische Zubehörfelgen, Glasdach usw., oder aber auch Karosserie-Kits die es in den 80ern gab sind absolut legitim und stehen ja auch dem H-Kennzeichen nicht im Weg.
      Wenn aber irgendwelche Umbauten vorgenommen werden, nur weil einem ein erforderliches Ersatzteil zu teuer ist, dann hört's bei mir auf. Auch eine elektronische Überwachung finde ich absolut überflüssig. Der Murena ist rein mechanisch, bzw. elektrisch (abgesehen vom Zündsteuergerät) und so sollte es auch bleiben. Den ganzen modernen Krempel schätze ich in modernen Autos sehr, aber in einem 35 Jahre alten Auto hat das nichts zu suchen :!: Obwohl... Eine Klimaanlage wäre bei den Temperaturen nicht verkehrt :thumbsup:

      Wenn man den Murena richtig wartet, defekte Teile tauscht und ordentlich mit ihm umgeht, dann gibt es keine großen Probleme (nur viele Kleine :D ).

      Es gibt sicherlich sehr große Unterschiede darin, aus welchem Grund ein Matra besessen wird... einfach nur fahren, bis zum letzten Bauteil perfektionieren, bis zur kleinsten Schraube originalgetreu restaurieren, Fehler raffiniert beheben, oder einfach nur total verbasteln und dann verheizen (Ferrari für Arme)... jeder so wie er es mag...

      Liebe Grüße,

      Roland
      :thumbsup: Alle sagten: "Das geht nicht!". Dann kam ich, ich wusste das nicht und hab es einfach gemacht... :thumbsup:
      Mitglied Nr.: HE 24 - Matra-Club Deutschland e.V.
      Ich finde, dass die H-kennzeichen-Verordnung einen recht guten Rahmen abgibt, in dem man sinnvoll und praxisgerecht agieren kann. Viele Murenen sind aber inzwischen so verbastelt/verbessert/getunt/umgebaut/optimiert, dass es nun auch egal ist, ob da noch die eine oder andere Änderung hinzukommt. Das optisch-technische Tuning gehört nun mal zur Geschichte des Murenas dazu, und es gibt ja auch einige wirklich interessante und wirklich herausragende Umbauten... da kann man nur Staunen (im positiven Sinne). Was ich allerdings nicht verstehen kann, ist, dass man heute(!) noch ernsthaft die wenigen weitgehend original erhaltenen Muränen und Bagheeras auf einmal anfängt umzubauen und mit allerhand sinnbefreiten Gimmicks auszurüsten, die m.E. den zeitgenössischen Charakter des Autos vollkommen verfremden. Dafür fehlt mir dann doch jegliches Verständnis. Wenn das dann heute sogar noch bei einem Murena S ernsthaft diskutiert wird, würde ich am liebsten mein Bankkonto plündern und ein gutes Angebot machen, damit er gerettet wird. Denn das tut echt weh..., wenn solche Dinge dann auch noch von Laien fabriziert werden... au weia. Manchmal frage ich mich, wie schlimm es um den Erhaltungszustand solcher Autos aussieht, wenn man meint, auf solche Dinge angewiesen zu sein. Mein Murena läuft auch mit Originaltechnik zuverlässig, man muss halt auch mal ein wenig Wartung betreiben...

      Aber, es hilft alles nichts, jeder kann mit seinem Eigentum machen was er möchte. Das Verständnis von alten Automobilen als historisches Kulturgut ist in der Matra-Szene anders als bei anderen Marken eh nicht besonders stark ausgeprägt. Daran wird sich m.E. auch so schnell nichts ändern. Das kann man bedauern, aber aufregen muss ich mich darüber auch nicht. Man kann(und sollte) über die Frage Original oder Umbau immer wieder diskutieren, muss aber keineswegs "Kriege" deswegen führen.

      Ciao
      Lars

      Lars_NRW schrieb:

      Das Verständnis von alten Automobilen als historisches Kulturgut ist in der Matra-Szene anders als bei anderen Marken eh nicht besonders stark ausgeprägt.

      ...ich denke, das wird sich in den nächsten Jahren aber so langsam ausprägen, und zwar dann wenn die Ersatzteilpreise genau so wie die Preise für gute Fahrzeuge anziehen und die Ersatzteilbeschaffung komplizierter wird, so wie bei andren Marken.
      Ein Freund berichtete mir neulich ganz stolz, dass er nach langer, langer Suche einen gebrauchten Scheinwerfer-Wischerarm für seinen Opel Monza ergattern konnte... ich glaube er musste so um die 400 € dafür bezahlen (bin mir aber nicht sicher). Beim Murena wird schon geschimpft wenn eine neue hintere Bremsscheibe in Nachfertigung etwas über 100 € kosten soll.

      Roland
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      Hallo Roland,

      sollte Dein Freund nochmal 400,--€ für so ein MONZA Teil ausgeben müssen, gib ihm meine Anschrift, ich bin seit 12 Jahren in der Alt-Opel Scene,
      so das ich ihm vermutlich preiswerter helfen kann.
      Ansonsten kann ich Dir nur beipflichten.
      Beim 530iger und Jet sieht es übrigens schon ganz anders aus und das kommt beim MURENA/BAG schneller, als viele glauben. So sicher, wie das Amen in der Kirche.
      Entgegen Romans "Uneigennützigkeit"s Bemerkung, sehen die 530iger Besitzer nicht nur im Ausland mittlerweile den riesen Aufwand der originalen
      Handnachfertigung von speziell Chrom-,Gummi-, Kunstoff- und Glasteilen sehr wohl und sind sich im klaren, dass das nicht mal so eben in Oldi-Freundschaftshilfe geht bei
      den Vorarbeiten und Investitionen.

      Gruß Uwe

      Kleingeist schrieb:

      für so ein MONZA Teil

      Hallo Uwe,

      bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob's nicht doch für einen Admiral, Senator, Commodore o. ä. war... Opel aber mit Sicherheit... er ist gaaanz Sattelfest und ewig in der Opel-Szene (gaaanz viele Opel und 1 Murena :D ).

      LG Roland
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      Nun ja, Original ist die eine Sache, welche aber auch bedeutet, sich mit teilweiser sehr preiswerter Qualität (damals) aus Großserientechnik beschäftigen zu müssen. Man hätte auch schon mit dem Stand der Technik in 1983 Vieles besser machen können von Haus aus.
      Auch aus Sicht 1983 ist es doch schon, gelinde gesagt, verwunderlich, in einen 140PS - Boliden solche Bremschen zu verbauen, ich muss ja heute mit Verzögerungswerten moderner Autos rechnen, und das kann auch bei genügend Sicherheitsabstand schon kritisch werden bei Tempo 180 oder so.
      Wenn ich einen soliden und technisch wie optisch und TÜV (H) - konformen Umbau auf Unterdruckpumpe vornehme, so sehe ich das als eine dezente, zeitgenössische Veränderung. Thermische Probleme sehe ich hierbei nicht, da damals schon diese Pumpen in unmittelbarer Nähe des Motors verbaut wurden.
      An Oldys mit Richtungswinker findet man heute auch trotz H Blinklichter. Eine 3. Bremsleuchte gabs schon in der DDR als Zubehör zu kaufen, damals waren es aber 2, links und rechts Eine in der Heckscheibe... .Was ich bei Umbauten an unseren (Sport) - Wagen aber nicht gut find, sind liederliche und unprofesionelle Flickschustereien, wenn ich was mache, dann soll es halt auch schon so aussehen, als hätte man es damals schon so von Werk aus gemacht (auch, wenn sie es so nicht machten).
      Aber das spiegelt nur meine Meinung wieder und die will ich niemanden aufzwingen... :rolleyes:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Andi 2.4“ ()

      Hallo Andi,

      abgesehen davon, dass der TÜV gerechtfertigt meckern könnte, würde ich den Bremskraftverstärker "nicht" mit einer elektrischen Unterdruckpumpe betreiben, sondern allenfalls die Scheinwerfer-Geschichte, denn der Unterdruck vom Ansaugkrümmer ist (wenn alles dicht ist) immer vorhanden und kann nicht so einfach ausfallen wie eine elektrische Pumpe. Denn wenn das passiert, dann brauchst Du definitv auch noch einen Bremsfallschirm.
      Es ist aber schon ganz klar, dass ein Oldtimer ohne ABV nicht mit den aktuellen Fahrzeugen "mitbremsen" kann... aber im Verhältnis zu Trommelbremsen bremst er super :thumbsup:

      LG Roland

      PS: Tret mal bei Tempo 130 mit voller Kraft auf die Bremse... ich wette Du bringst alle 4 Räder zum blockieren... Bremsen mit mehr Bremskraft würden nicht mehr bremsen
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      Nee, Roland, ich denke, hier musst Du noch etwas differenzieren. Auch moderne Autos haben eine (elektrische) Unterdruckpumpe zur Unterstuetzung des BKV. Ich unterstelle daher mal, dass diese auch recht zuverlæssig und fuer "Dauerbetrieb" ausgelegt sind.

      Wenn Du aber den Einsatz z.B. einer Vakuumpumpe aus einer Zentralverriegelung zur "Bedienung" des BKV meinst, wuerde ich Deine Bedenken in punkto Zuverlæssigkeit durchaus teilen. Die ZV wird "mal" betætigt, ob eine derartige Pumpe fuer den Dauerbetrieb geeignet ist, wuerde ich nicht am eigenen Auto ausprobieren wollen.

      Und sollte die Pumpe tatsæchlich mal spontan ausfallen, braucht es nicht unbedingt einen Fallschirm. Kræftige Waden sollten reichen ;) Aber im Ernst, mir ist aus anderen Gruenden ( bei modernen Autos ) auch schon der Bremskraftverstærker ausgefallen oder auch spontan die Servolenkung in einer Kurve.

      Genause kann Dir auch spontan ein Unterdruckschlauch von der vorhanden "mechanischen" Løsung des Matra stiften gehen.

      Ich denke daher, dass das Argument eines eventuellen spontanen Ausfalls wegen der Umruestung auf eine elektrische Vakuumpumpe so nicht gelten kann.
      ...ich meinte auch eher in die Richtung Fahrzeug-ABE und Haftungsfrage wenn mal was ausfallen sollte...
      :thumbsup: Alle sagten: "Das geht nicht!". Dann kam ich, ich wusste das nicht und hab es einfach gemacht... :thumbsup:
      Mitglied Nr.: HE 24 - Matra-Club Deutschland e.V.
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      @ Lars Zitat.....Das Verständnis von alten Automobilen als historisches Kulturgut ist in der Matra-Szene anders als bei anderen Marken eh nicht besonders stark ausgeprägt. Daran wird sich m.E. auch so schnell nichts ändern.... Matra ist gottseidank nicht nur Murena.Achte mal auf die anderen Fahrzeugtypen z.B. Rancho,Bag 1 , M530 oder Djet.Dort hat der Wandel schon längst begonnen. :)
      Kein anderes Auto auf der Welt nimmt den Unterdruck für ein ausfahrbares Lampensystem, es sind alles
      elektrische Systeme. ( Stimmt so nicht, die Corvette hat ein noch komplizierteres System, siehe Beitrag von Roland, danke)
      Die Jungs ( Konstrukteure) wissen warum, nur MATRA baut ein billiges anfälliges System bestimmt nur aus Kostengründen ein, billig, billig.
      Leckagen inklusive, funktioniert einige Jahre problemlos, bis nach ca 15-20 Jahren die Plastikteile ( Kolben ) ihre perfekte Form
      aufgeben und schrumpfen.
      Im alten MATRA Forum wurde das auch schon diskutiert, nun hier auch wieder. Der Unterschied ist nur, die
      Jungs im Forum haben damals noch gesucht.
      Heute gibt es so etwas, rein elektrisch, elektrisch / pneumatisch, pneumatisch aber getrennt.
      Im Anhang so eine Überholung + Anfrage nach Lösungen, ich weiß nicht mehr aus welchem Jahr, der Autor aber bestimmt.
      Habe die Überholung damals auf meinem alten PC abgespeichert. ( Hallo Michael , Du hast ja eine SUPER PAGE, gerade reingeschaut 25.8. )
      Wie man sich heute ( 2015) über solche MODS künstlich aufregt, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
      Da fahren ja einige ohne funktionierende Bremsverschleiß Warnung durch die Gegend, aber nur weil sie wissen, man kommt absolut sicher
      nach 100km wieder in den Stall.
      Ich finde das System insoweit nicht als komplett, es sollte an allen Rädern und Belägen sein, denn nicht immer nutzen die Beläge
      gleichmäßig ab. ( innen / außen )
      MATRA hat keine Wasserstandwarnung bei so vielen Schläuchen und rostenden Stahlleitungen. Habe meine 1996 ( Stahlleitungen )
      komplett erneuert, da sie nach über 280 000km teilweise sehr schlecht aussahen, ebenso den Kühler. Da kam viel zusammen Leitungen + Wasserwarnung.
      Zusammenfassung:
      Die kleinen Updates für den MATRA sind doch Wissens Bereicherungen und allesamt funktionieren und haben TÜV durch... Es sindauch sind immer kleine+feine technische Finessen... Es bedarf also keiner EXTRA Kontrolle durch den.... wen auch immer...
      Jungs, nehmt es hin und freut euch über die MATRA Vielfalt.
      Ansonsten erfahrt ihr nichts.

      Grüße von der Waterkant
      Peter
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      • Matra, Scheinwerfer Pneumatik.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Lieber Peter, und weil es nach deiner Aussage, der einzige Wagen der Welt ist, der ein solches Unterdrucksystem hat, ist es m.E. so erhaltenswert. Solche technischen Lösungen sind das Salz in der Suppe.Aber gut, ich werde niemals deine Motivation verstehen, warum du überhaupt ein altes Auto fährst. Muss ich aber such nicht....

      Ciao
      Lars
      Information
      Hallo Lars,
      fahre sei 1976 MATRA und fand das Auto als solches von der Form her absolut top.
      Die Technik war für damalige Zeiten auch im , sagen wir mal gehobenen Bereich, besonders die 4 Scheibenbremsen.
      Der Rost war natürlich negativ...
      Mit dem MATRA Bagheera hatte ich weit über 150 000km gefahren.
      Der Murena hat jetzt auch über 500 000km drauf und da verstehst Du nicht, warum ich den fahre?
      Ich finde ihn immer noch top und zwar jeden Tag und im Urlaub.
      Der MATRA ist in einem top technischen Zustand und man kann absolut zu jeder Zeit mit ihm auf Langstecke, 1-2000km,
      am Stück gehen und zwar 160-180kmh Dauertempo.
      Dazu brauch ich keinen Zweitwagen, das macht der MATRA locker, dafür wurde er gebaut... und dieser Zustand wird gehalten.
      Mit dem MATRA ist es wie mit den Flugzeugen, die Technik wird, wo sie schwächelt erneuert / überholt.
      Ich brauche absolut keine Angst zu haben, mit High Speed auf der Autobahn zu fahren.
      Punkt.
      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peter Georgi“ ()

      Hallo Matrafreunde,
      ich habe heute Peter`s Kühlwasserstandswarnschaltung in Betrieb genommen. Es funktioniert einwandfrei. Und bin nach dem Einbau 150KM gefahren und ich habe gemerkt dass ich bedenkenlos fahen kann, ohne mir ständig ein Kopf zu machen ob ich Kühlflüssigkeit verliere oder nicht. Der Fahrspaß ist dadurch gestiegen. An dieser Stelle nochmals 1000 Dank an Peter...!!! Tolle Sache!!!
      Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber bisher fand ich den von Horst eröffneten Beitrag sehr angenehm und nett, vor allem sinnvoll,
      aber kann mir, als Neuling, mal jemand erklären, wo ich in diesem Forum sicher
      vor einer "Kühlwasserstandswarnschaltung, Offizierston und Punkt" bin ??

      Ich bin doch hier richtig im Stammtisch, oder ?

      Gruß Uwe
      Information
      Hallo Kleingeist,
      hier geht es doch um Originalität oder Modifikation, Sinn und Unsinn oder?
      Und ich habe nur meine Erfahrung mit der "Kühlwasserstandswarnschaltung" von Peter berichtet. Ich finde es sinnvoll. Daher glaube ich, dass dieser Beitrag hier rein passt. Und nun reist Euch mal zusammen. Was hier in letzter Zeit abgeht ist traurig. Wir sollten alle zusammen halten und akzeptieren, wenn man sowas einbaut.
      Als ich noch Trabant gefahren bin, hat sich keiner aufgeregt als ich mir eine Motortemperaturanzeige, sowie ein Drehzahlmesser eingebaut habe. Im Gegenteil... Alle haben gestaunt...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „coinside“ ()

      Uwe, so habe ich es auch gesehen, dass der Thread sich anfangs richtig gut entwickelt hat, bis Peter daher kommt und selber gleichmal das schlagende Argument gegen den Umbau der Unterdruckscheinwerferbetätigung bringt.

      Aber anstatt diese Einmaligkeit zu würdigen und deshalb für das Erhalten zu plädieren, wird es einfach nur als billig und (deshalb?) anfällig abgetan.

      Dann musste natürlich die Wasserstandwarnung kommen, fehlen nur noch Wasserpumpe und Luftpumpe.

      Konkret zu Deiner Frage, wo Du in dem Forum sicher sein kannst? Ich fürchte nur im Mitgliederbereich, bei geeigneter Auswahl der Mitglieder.
      Meiner ist technisch Original ( bis auf die Benzin pumpe , Fahrwerk und breittreifen ach ja auch Heckklappe aber zeitgenössisch und mit H Kennzeichen) . Fahre ihn auch bis im Limit ohne Angst. natürlich kann ich ihn nicht vergleichen mit meinen Neuwagen. Macht aber auch nichts. So wie er ist macht er mir tierisch Spaß. Der murena provoziert heute immer noch extrem. Hatte vor kurzem einen 911 hinter mir. Man fuhr der dicht auf. Provozierte wo es nur ging. Ich natürlich auch leistungabhängig langsam an. Nun ja es freut mich extrem wenn heute noch der murena als Konkurrenz angesehen wird. Das sagt doch alles. Ich jedenfalls finde den Wagen optisch klasse und freue mich jedesmal einen der wenigen murena zu besitzen. Bis auf weiteres euch alles Gute mit euren Wagen Hauptsache matra!!!! Gruß Michael
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      Sorry Uwe.
      Du hast schon recht, aber Offizierston ist daneben, es ist eine kurze prägnante Aufstellung ,
      ohne Geschwafel. Punkt heißt, Ende der Zusammenfassung, nichts weiter.
      Fährst Du eigentlich einen Murena?
      Bin immer für kurze klare technische Aussagen.
      1. Wer technische Beiträge reinstellt, wird auch von anders Denkenden immer kritisch hinterfragt.... normal....braucht man das...erzähl mal.
      2. Wer keine technischen Beiträge reinstellt, bekommt auch keine Kritik oder Korrektur, logisch oder...
      Die Zeit lebt vom Weitergeben der technischen Errungenschaften, wenn auch hier nur im sehr kleinen Format.

      Ich tendiere eher zu 1.
      Bin da einfach zu neugierig auf Technik und ihre Umsetzung, immer noch. Vielleicht zu weit für dieses Forum.

      Hallo Horst,
      billig kommt nicht von mir , lies mal den Anhang aus den alten MATRA Zeiten genau,
      der Autor stellt da diese These auf. Einige Beiträge zurück, recht hat er..
      Am Anfang bezeichnet er die MATRA Lösung als Fehlkonstruktion und am Ende fragt er nach Lösungen.
      Dazwischen hilft er das System zu überholen.. super ( eingefügt 22.8.)

      Man muss sich ja im MATRA Club nur verteidigen.....
      Deine gewählte Überschrift sagt es ja, ich tendiere eher zu Originalität und etwas weitere perfekt funktionierte Modifikation.
      Das eine schließt das andere nicht aus.
      Hier im Anhang der Autor...

      Du hast es oben in dem Beitrag auf den Punkt gebracht " Wollten wir ...könnten wir jeden anderen Neu-, Jahres- usw".
      Ich möchte mit dem MATRA bequem, sicher und zuverlässig Auto fahren, ohne Zweitwagen. Den hat meine Frau.
      Nur deshalb sind die Veränderungen gekommen.
      Vielleicht kann man das ja so stehen lassen. Wer den MATRA als Zweitwagen nutzt hat natürlich weniger Wartungsaufwand. Ist voll OK.
      Und vielleicht kann man dann hier zur Normalität zurückkehren. Bin sehr dafür.
      Peter



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